Der Haselwurm
In einem Atemzug mit dem Tatzelwurm
wird häufig der Haselwurm erwähnt - so als sei «Haselwurm»
ein weiteres Synonym für «Tatzelwurm». Das stimmt
aber nicht. Von alters her ist der Haselwurm ein eigenständiges
Wesen, wie zum Beispiel aus folgenden Zitaten hervorgeht:
«Eine sonderbare Stellung in den Volksberichten
über Schlangen, Drachen und andere Schuppentiere nimmt der
Haselwurm ein. Wurde er auch von der Wissenschaft längst
in das Gebiet der Sage verwiesen, so hat sich der Glaube an seine
Existenz trotzdem bis in unsere Tage erhalten.
Die Berichte über seine Grösse, Form und
Farbe gehen weit auseinander und reichen von der Pharaonenzeit
bis in unsere Gegenwart. In einem Punkt aber treffen die Meinungen
einheitlich zusammen: Der Haselwurm sei mit erleuchteter Kraft
ausgestattet. Manche Volksmeinungen bringen ihn sogar mit der
Schlange im Paradies in Zusammenhang, daher wird er auch «Paradeisschlange»
oder «Wurm der Erkenntnis» genannt. Nach dem Willen
des Schöpfers muss sich diese Schlange im Wurzelbereich
der Haselstaude aufhalten. Diese Haselstaude ist aber der Muttergottes
geweiht. In ihrem Schatten also hat sich der Haselwurm zu bewegen
und sich von den legendenumwobenen Zweigen zu ernähren.
Die Vorstellungen über den Haselwurm gehen bei
allen Völkern weit auseinander. Oft werden ihm Riesenkräfte
zugeschrieben, die Berge zum Einstürzen bringen. In der
Tiroler Sage aber ergibt sich ein ziemlich klares Bild:
Der Haselwurm hat die Grösse eines Wiegenkindes
und er weint auch wie ein Kind. (...) Er hat übernatürliche
Kräfte. Will die sich einer aneignen, muss er das Fleisch
des Wurms essen. Wer das zustande bringt, dem erfüllen sich
viele alte Träume der Menschheit: Er erhält die Unsterblichkeit;
er bleibt immer jung, gesund und schön; er versteht die
Sprachen aller Völker und sogar der Tiere; er findet verborgene
Schätze; er erkennt alle Pflanzen und Kräuter der Erde;
er versteht die Heilkraft dieser Pflanzen. (Theophrastus Paracelsus
sei einer jener glücklichen Menschen gewesen, der das Fleisch
eines Haselwurms gegessen habe.) Somit wird verständlich,
warum die Suche nach diesem legendären Wurm niemals abriss.
(...)
Im Südtirol lebt der sagenhafte Haselwurm weiter.
Allerdings vermischen sich manche Schauerberichte mit dem Tatzelwurm
(...). In St. Georgen bei Bozen wurde noch 1951 ein Haselwurm
in Gestalt eines «Fatschkindes» gesehen. Auf dem
Rittner «Rosswagen» lebte ein Haselwurm, der einem
«gewickelten» Kinde glich. In Altrei an der Sprachgrenze
taucht der Haselwurm unter dem Namen «Milauro» auf;
er lebt unter Haselstauden und zeigt sich nur Sonntagskindern.
Auch an anderen Orten ist der Haselwurm gesehen worden:
Im Eisacktal glich er einer «gfatschten Poppn»; in
Latzfons verwandelte sich das verfolgte Tier in einen Vogel,
der pfeifend davonflog; beim Trillegger auf Teis hat eine Dirn
den Haselwurm beim Mähen gesehen; in Spisses ist er beim
Schannerkreuz über den Weg gekrochen, als gerade zwei Frauen
zur Kirche gingen; in Afers suchte ein Ragglberger Bauer sehnsüchtig
den Haselwurm, da ihm ein Apotheker aus Brixen so viel Geld verheissen
hatte, um dafür eine Alm unter dem Peitlerkofl zu kaufen.»
(aus: Hans Fink «Verzaubertes
Land - Volkskunst und Almenbrauch in Südtirol», Tyrolia-Verlag,
196?)
«(...) einem nahen Verwandten des Tatzelwurms
werden (...) geheime Kräfte nachgesagt: dem Haselwurm, einem
vergleichsweise friedfertigen und dicken Tier von weisslicher
Färbung, das an Gestalt und Grösse einem Wickelkind
gleicht. Wer von seinem Fleisch isst, sieht verborgene Dinge
und versteht die Sprache der Tiere. Dies soll, einer Tiroler
Überlieferung zufolge, dem Arzt Theophrastus Bombastus Paracelsus
widerfahren sein, der auf einem Verdauungsspaziergang nach genossenem
Haselwurmmahl plötzlich das Gezeter zweier streitender Elstern
verstehen und, wichtiger noch, von Stund an die in den Pflanzen
steckenden Heilkräfte erkennen konnte.»
(aus: Ueli Halder «Der Tatzelwurm:
Mythos oder Wirklichkeit?», unveröffentl. Manuskript,
1984)
Hier noch ein aufschlussreicher Bericht
über den Haselwurm, der im Harz und im Thüringer Wald
vorkommt:
Vom Heer- oder Haselwurm: wer ihn sah, ergriff die
Flucht
von Fritz Reinboth, Braunschweig
In der 1617 gedruckten lateinischen Chronik des Klosters Walkenried
erzählt deren Verfasser, der Rektor und Prior Heinrich Eckstorm,
folgendes merkwürdige Abenteuer:
«Im Jahre Christi 1597, im Monat Juli, ging
eine Frau aus Holbach unterm Clettenberg in die Halzberge, um
Heidelbeeren zu sammeln. Als sie aber zum Spitzenberg kam, der
etwa eine halbe Meile von uns entfernt liegt und in den Waldungen
des Klosters alle Berge überragt, stiess sie auf einen ungeheuren
Wurm oder eine Schlange, bei dessen Anblick sie sogleich die
Flucht ergriff und ohne Heidelbeeren nach Zorge kam, wo sie bei
einem Holzfäller, welcher «der alte Wilhelm»
genannt wurde, um Obdach bat. Als sie erzählte, was sie
gesehen hatte, wurde sie von ihrem Gastgeber und dessen Frau
ausgelacht.
Als derselbe Holzfäller acht Tage später
zufällig seinen Weg zu demselben Berge nahm, traf er auf
denselben Wurm, der schräg über den Weg lag. Bei dem
Anblick dachte er zunächst, es sei ein von einem Baum gefallener
Eichenast, doch als er sah, wie sich der Wurm bewegte und den
Kopf aus dem Haselgebüsch erhob, rannte er in schneller
Flucht nach Zorge zu den Seinigen und erzählte den Nachbarn,
was er gerade gesehen hatte.
Damals waren zufällig sehr vornehme und berühmte
Leute im Kloster, die Rechtsanwälte Mitzschefal aus Stöckei
und Joachim Götz aus Olenhusen, der Doktor beider Rechte
Johannes Stromer, Dr. med. Philipp Ratzenberg und andere, die
von dem hierher gerufenen Holzfäller die ganze Sache erfuhren.
Jener versicherte, der Wurm sei gegen 18 Fuss lang gewesen, seine
Dicke sei der eines männlichen Oberschenkels gleich, mit
dem Kopfe nicht unähnlich einer Katze, von grüner und
gelber Farbe anzusehen gewesen und habe Füsse am Bauche
gehabt.
Der Wurm ist hier ziemlich selten, jedoch nicht ganz
unbekannt und wird Haselwurm genannt, weil er das Haselgesträuch
liebt. Nicht weit vom Kloster Ilfeld in der Grafschaft Honstein
sind die Ruinen einer Burg, die Harzburg genannt wurde; bei dieser
wurde vor etwa 50 Jahren ein solcher Wurm drei Jahre hintereinander
gesehen, den zwei Holzhauer aus Sachswerfen namens Schönemann
erlegten. Viele Leute kamen und sahen ihn von einem Baume herabhängen.
Er war 12 Fuss lang, sein Gesicht erinnerte an einen Hecht. Ein
solcher Wurm soll auch einst in der Grafschaft Henneberg angetroffen
worden sein, dessen abgezogene Haut angeblich in Schleusingen
gezeigt wurde. Im Herzogtum Lüneburg wie auch im berühmten
Herzogtum Braunschweig sollen derartige Würmer häufiger
sein, dem Vieh die Milch aussaugen, die Wiesen vergiften. Sie
werden deshalb von den Anwohnern zu bestimmten Zeiten aufgespürt
und noch jung bei kaum 2 bis 3 Ellen Länge getötet.»
* * *
Was die alten Harzer Schriftsteller über den Haselwurm zu
berichten wissen, geht meist auf den ausführlichen Bericht
des Walkenrieder Priors zurück. So schrieb auch Dr. Behrens
in seiner «Hercynia cursiosa» nur ab, was Eckstorm
überliefert hatte, freilich nicht ohne dieses etwas auszumalen.
So gibt er an, dass die Harzburg (bei Ilfeld) «nunmehro
eine Herberge vieler Schlangen sei, die sich da herum aufhalten
und daselbst von denen Schlangen-Fängern gefangen werden,
bei welcher es auch vor Zeiten sehr grosse abscheuliche Hasel-Würmer
gegeben hat (...)»
Der Blankenburger Chronist J. Chr. Stübner meint
1790, dass man diese Art Schlangen für ein solches Unding,
als es der Lindwurm ist, halte, «von denen man aber hier
viel spricht». Etwas distanziert berichtet er von dem Fund
des «Gerippes eines verbrannten Haselwurms» in einem
in Brand geratenen Forstort bei Braunlage, «welcher den
Namen Wurmberg noch davon führen soll» und dass man
noch 1782 im Allröder Forst einen solchen Haselwurm «angetroffen
haben will».
Den Verfassern dieser Berichte muss man wissenschaftliche
Genauigkeit und - vor allem Stübner - eine gesunde Skepsis
bescheinigen, doch hat offenbar keiner dieser hochgebildeten
Männer jemals selber einen Haselwurm zu Gesicht bekommen.
Ihre Beschreibungen folgen ohne Ausnahme den Abenteuerberichten
einfacher Leute, die beim Anblick des ebenso seltsamen wie seltenen
und deshalb ungewohnten Ungeheuers ohne näheres Zusehen
die Flucht ergriffen.
Auffällig ist das Fehlen irgendeiner abergläubischen
Überlieferung, wie sie im benachbarten Thüringer Wald
für den Haselwurm noch vor hundert Jahren und im Harz noch
bis in das 20. Jahrhundert im Volke lebendig war. Unsere betont
wissenschaftlichen Autoren halten diese Dinge wohl für nicht
mitteilenswert.
In den zwanziger Jahren erzählte meine Mutter
einmal, dass jemand in den Harzburger Wäldern einen «Heerwurm»
gesehen habe; bald darauf sei der erste Weltkrieg ausgebrochen.
Der Haselwurm, oder, wie er auch heisst, «Heerwurm»
galt besonders als Kriegsbote, wie der ebenfalls gebräuchliche
Name «Kriegswurm» andeutet. Doch wird diese Vorbedeutung
seines Auftretens differenziert: Nur der aufwärts ziehende
Heerwurm kündigt Krieg an, der abwärts ziehende dagegen
verheisst Frieden. Wie der Thüringer Märchendichter
Ludwig Bechstein erzählt, legten die thüringischen
Wäldler ihre Gewänder der «Heerschlange»
in den Weg, «auf dass sie darüber hinkrieche und dass
es Glück bedeute und bringe, wenn sie dies thue, besonders
aber den unfruchtbaren Frauen Fruchtbarkeit und den Gesegneten
in Hoffnung leichte Geburt und Entbindung».
* * *
Der erste, der die Natur des scheinbaren Fabelwesens selbst erforschte
und beschrieb, war der Eisenacher Arzt August Christian Kühn.
Sein dreiteiliger Aufsatz erschien 1774-1782 und enthält
die älteste bekannte Abbildung eines Heerwurms. Danach besteht
dieser aus zahllosen kleinen, glasigweissen Larven einer Mückenart,
die am Boden unter feuchtem Laub leben und besonders nachts oder
am frühen Morgen gemeinsame Züge - wahrscheinlich auf
der Suche nach Verpuppungsplätzen - unternehmen. Dabei bilden
die etwa 8 mm langen, knapp millimeterdicken Tierchen mit glänzend
schwarzen Köpfchen ein bis zu 4 Meter langes Band, das mehrere
Zentimeter Breite erreichen kann und dem flüchtigen oder
besser flüchtenden Beobachter als ein einziges schlangenartiges
Wesen erscheint.
In den alten Berichten wird dieser Hasel- oder Heerwurm
sicher hin und wieder mit richtigen Schlangen verwechselt, denn
einen Zug von einzelnen Larven kann man weder «totschlagen»
noch von einem Baum herabhängen lassen; er hat auch kein
Gerippe oder eine Haut, die sich abziehen lässt.
Das Insekt, in das sich die Larven nach ihrer Verpuppung
schliesslich verwandeln, ist die Heerwurmtrauermücke (Lycoria
militaris), eine bis 4,5 mm lange, schwarze Mücke; doch
scheinen auch andere Trauermückenarten auf ähnliche
Weise auf Wanderschaft zu gehen.
Von späteren Forschern, die sich mit dem Heerwurm
befassten, sei hier zunächst Johann Matthäus Bechstein
genannt, der das zugehörige Insekt der Familie der Schnaken
zuordnete und Tipula mirabilis, die wunderbare, nannte.
Sein Neffe, der schon genannte Meininger Bibliothekar und Märchensammler
Ludwig Bechstein, erhielt 1850 von einem befreundeten Förster
aus Oberhof per Post «ein Stück Heerwurm», an
dem er eingehende Beobachtungen anstellte, die er in einer lesenswerten,
leider recht seltenen Schrift schildert. Besonders wertvoll sind
Bechsteins Mitteilungen über die abergläubische Überlieferung,
die in Thüringen an die seltsame Erscheinung geknüpft
ist und die wir schon gestreift haben.
Nächst dem Thüringer Wald ist es der Harz,
wo der Heerwurm regelmässig gesehen wurde. Der Quedlinburger
Naturforscher A. E. Goeze, der sich 1791 gegenüber Johann
Matthäus Bechstein über den Heerwurm äusserte,
hat seine Kenntnisse gewiss im Harz gewonnen. Besonders aber
im 19. Jahrhundert häufen sich die Nachweise: Zorge 1804,
1807, 1828, 1846; Hahausen 1847, 1866, 1867, 1868; Blankenburg
1855, Gittelde 1863-1865 und 1871, ferner bei «Schulenburg»
(Schulenberg?) und Stolberg.
Besonders gründliche Beobachtungen stellte 1845
der Königlich Hannöversche Förster Raude in Birkenmoor
bei Ilfeld auf Anregung des Göttinger Gelehrten Prof. Berthold
an. Raude hatte 1844 und 1845 in seinem Revier mehrfach den Heerwurm
angetroffen, darüber nach Göttingen berichtet und einzelne
Larven mitgeschickt. Berthold bat nun den Förster in einem
Brief vom 25. Juli 1845, die Metamorphose der Larven zu verfolgen,
um die Art sicher bestimmen zu können. Über das Ergebnis
dieses Auftrages teilt Berthold folgendes mit:
«Förster Raude verfügte sich gleich
nach Empfang der Zuschrift wieder an den Fundort des Heerwurms
und war glücklich genug, denselben wieder zu finden, worauf
ein Teil der Larven in eine mit Erde und Wurzeln gefüllte
Botanisierbüchse gebracht wurde. Bei der Nachhausekunft
wurde die Botanisierkapsel vor der Türe unter einem Lindenbaum
aufgehängt; das kleine Heer begann seine Wanderung und marschierte
durch die Deckelritze heraus, um die Büchse herum und auch
wieder hinein. Nach acht Tagen trat die Verpuppung ein, und in
der Meinung, das Auskriechen der Insekten werde im nächsten
Frühling erfolgen, liess Förster Raude die Kapsel ruhig
hängen, noch unschlüssig, wo er die Tiere überwintern
sollte. Allein am 30. August kamen die Insekten aus den Ritzen
hervorgekrochen und Herr Raude sandte noch an diesem Tage Puppen
und Fliegen».
Professor Berthold bestimmte danach das Insekt als
Sciara thomae (Linn.).
In Kuckanstal bei Bad Sachsa, unweit der Ostara-Eiche
am Grossen Sandberg, fand am 17. Juli 1906 C. A. Schweckendiek
am frühen Morgen einen etwa 1 Meter langen Haselwurm von
5-6 cm Breite, der in der Mitte etwa 1 cm dick war. Vier Tage
später traf er ganz in der Nähe abermals einen etwa
40 cm langen Larvenzug an.
* * *
Dass man mit etwas Glück auch heute noch den Haselwurm zu
Gesicht bekommen kann, beweisen neuere Funde in der Nähe
von Reinhardsbrunn im Thüringer Wald. Nachdem der Heerwurm
dort 1983 beobachtet worden war, gelangen am 24. Juli und am
2. August 1984 weitere Funde. Dabei wurde der Heerwurm erstmals
im Foto festgehalten; Berichte und Bilder erschienen in mehreren
Fachzeitschriften der DDR. Die grösste der beobachteten
Larven-Prozessionen war etwa 3 Meter lang, bestand aber - im
Gegensatz zu den meisten Beschreibungen - in seinem hinteren
Teil aus einer Folge von einzelnen Tieren.
Eine alte Fehlbeobachtung, die sich durch die meist nicht aus
eigener Anschauung gewonnenen Schilderungen des Heerwurms oder
Haselwurms forterbte, wird durch die Fotos widerlegt: Die Larven
sind nicht, wie meist beschrieben, durch eine «schleimige
Masse untereinander verbunden». Allerdings hatte schon
Bechstein ausdrücklich auf den Irrtum hingewiesen; er erscheint
aber noch in Darstellungen unseres Jahrhunderts.
Auch der vorliegende Bericht über die seltsamen
kleinen Gesellen, die als «Heerwurm» gestandene Holzhauer
in die Flucht jagten, obwohl sie doch zu den friedfertigsten
und harmlosesten Insekten gehören, ist nur eine Kompilation,
angeregt durch Eckstorms Heidelbeerfrau und die Begegnung mit
einem nicht minder seltsamen Raupenzug des Kiefernspinners auf
einer Wanderung in den Wäldern des Plateau de Vaucluse.
Vier Meter lang marschierten dort 257 Raupen im Gänsemarsch,
eine hinter der anderen, zu ihrem Fressplatz, ein faszinierender
und gewiss auch etwas unheimlicher Anblick! Einem richtigen Haselwurm
zu begegnen, ist aber bisher ein unerfüllter Wunsch geblieben.
* * *
Schrifttum
H. Eckstorm: Chronicon Walkenredense.
Helmstedt 1617, S. 190 f. (der hier wiedergegebene Text ist eine
wörtliche Ubersetzung des Originals)
G. H. Behrens: Hercynia curiosa oder
curieuser Hartz-Wald. 2. Ausgabe Nordhausen 1712, S. 61
A. Chr, Kühn: Von dem sogenannten
Heerwurm. Der Naturforscher, Halle 1774, S. 79-85; S. 96-110;
1782, S. 226-231 (mit Abb.)
J. Chr. Stübner: Denkwürdigkeilen
des Fürstentums Blankenburg und des demselben incorporinen
Stiftsamts Walkenried. 2. Teil, Wernigerode 1790, S. 127 f.
J. M. Bechstein: Kurzgefasste gemeinnützige
Naturgeschichte des In- und Auslandes. Leipzig 1794. Bd. 1, Abt.
2 S. 1095
Prof. Dr. Berthold: Mitteilungen über
den Heerwurm oder Wurmdrachen. Nachr. G.-A.-Universität
und Königl. Ges. d. Wissenschaften 5, Göttingen 1845
L. Bechstein: Der Heerwurm. Sein Erscheinen,
seine Naturgeschichte und seine Poesie. Nürnberg 1851 (mit
Abb.)
Prof. Dr. Marshall: Die Tierwelt des
Harzes. In: H. Hoffmann: Der Harz. Leipzig 1899
C. A. Schweckendiek: Der Heerwurm.
Der Harz 13 (1906), Nr. 8, Sp. 285 f.
W. Jacobs: Taschenlexikon zur Biologie
der Insekten. Stuttgart 1974, S. 346
W. Zimmermann: Das Wurmheer. Eine
seltene Nalurerscheinung in Phantasie und Wirklichkeit. Entomologische
Nachrichten und Berichte Bd. 29 H. 3, Leipzig 1985 (mit Abb.)
W. Zimmermann: Wurmheer auf Wanderschaft.
Urania 9/85, S. 48 f.,
Berlin 1985 (mit Abb.)
W. Zimmermann: Heerwurm-Beobachlungen
in Thüringen. Abh. Ber. Mus. Nat. Golha 13, (1986) (=Gothaer
Museumsheft), S. 42 f. (mit Abb.)
(aus: «Unser Harz», Nr. 10/1987)
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