Bienenelfe - Mellisuga helenae


© 1992 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Zwergformen jeglicher Art strahlen auf den Menschen eine besondere Faszination aus. Das ist zweifellos auch der Fall bei der Bienenelfe (Mellisuga helenae) aus der Familie der Kolibris (Trochilidae), denn sie hält in Sachen Zwergwuchs den Weltrekord unter allen 9000 Vogelarten unseres Planeten: Weibliche Bienenelfen erreichen - von der Schnabelspitze bis zur Spitze der Schwanzfedern gemessen - eine Länge von 7 Zentimetern, und die Männchen sind mit 6,3 Zentimetern sogar noch zehn Prozent kleiner!

Die Familie der Kolibris umfasst insgesamt 320 Arten. Sie sind alle in der Neuen Welt heimisch, zwischen Alaska im Norden und Patagonien im Süden, wobei man der grössten Artenvielfalt in den äquatorialen Ländern Südamerikas begegnet. Im Laufe ihrer Stammesgeschichte haben sie unterschiedlichste Lebensräume besiedelt, von Regenwäldern bis hin zu Wüsten, und man findet sie von Meereshöhe bis hinauf zu den Andenhochländern.

Bei der Mehrzahl der Kolibris handelt es sich um kleine bis kleinste Vögel mit einer Körperlänge von gewöhnlich weniger als zehn Zentimetern. Den Grundbauplan eines eigenwarmen Wirbeltiers an so winzige Ausmasse anzupassen, bringt eine Fülle von Problemen mit sich, und tatsächlich haben die Kolibris im Zuge der Miniaturisierung ihres Körpers enorm leistungsfähige Organe entwickeln müssen: Ihre Flügelschlagfrequenz, die Dichte der roten Blutkörperchen im Blut, das relative Gewicht ihrer Flugmuskulatur, ihre Atemrate und viele weitere messbare Körpereigenschaften erreichen allesamt unglaubliche Werte. So liegt beispielsweise die Herzschlagfrequenz bei etwa 500 Schlägen pro Minute - im Ruhezustand wohlgemerkt; im Flug erreicht sie gar bis zu 1200 Schläge pro Minute!

Die Fluggeschwindigkeit der kleinen Vögel wurde mit bis zu 44 Kilometern je Stunde gemessen. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich schnell erscheinen. Würde aber eine Stockente verhältnismässig gleich schnell fliegen wollen, so müsste sie mit gegen 300 Kilometern je Stunde durch die Luft schiessen - fast fünf mal so schnell, wie sie es tatsächlich kann.

Die Bienenelfe selbst ist noch nicht das Objekt eingehender Untersuchungen oder detaillierter Beobachtungen gewesen. «Persönliche» Daten über ihre Flug und Organleistungen liegen deshalb keine vor. Angesichts ihres «Federgewichts» von durchschnittlich nur 1,95 Gramm würde sie aber wohl so manchen Weltrekord brechen.

 

Grünes Labyrinth notwendig

Die Heimat der Bienenelfe ist die Karibikinsel Kuba. Sie bewohnt ausschliesslich Waldstücke, in denen Bäume, Jungbäume, Sträucher, Büsche, Kletter-, Schling- und Aufsitzerpflanzen ein dichtes grünes Labyrinth bilden. Nur hier scheint der winzige Vogel in Ruhe leben zu können - einerseits geschützt vor den Überfällen räuberischer Vögel, andererseits unbehindert durch den Ricord-Kolibri (Chlorostilbon ricordii), der bedeutend grösser und deshalb ein überlegener Nahrungswettstreiter ist.

Die Bienenelfe dürfte einst über weite Bereiche Kubas verbreitet gewesen sein, denn ursprünglich war praktisch die gesamte Insel von einer dichten tropischen Pflanzendecke überzogen gewesen. Mit dem Anbruch der spanischen Kolonialepoche ab 1492 und besonders mit dem Beginn des grossflächigen Zuckerrohr- und Tabakanbaus ab 1545 wurden jedoch die natürlichen Wälder Stück für Stück abgeholzt - und dadurch die auf diesen Lebensraum angewiesenen Lebewesen immer mehr zurückgedrängt. So weitgehend wurde die ehemalige Waldfläche gerodet, dass Kuba heute seinen Holzbedarf nur noch zu einem kleinen Teil aus eigener Erzeugung decken kann und auf Importe angewiesen ist.

Unter dieser Entwicklung hat auch die Bienenelfe stark gelitten. Im Gegensatz zum anpassungsfähigen Ricord-Kolibri, der - von Mangrovensümpfen bis hin zu den Gärten in Kubas Hauptstadt Havanna - alle möglichen Lebensräume zu nutzen vermag, findet man sie heute nur noch in drei weit auseinanderliegenden Gebieten: Eine Population lebt ganz im Westen Kubas auf einer schmalen Halbinsel namens Guanahacabibes, eine zweite bewohnt die bewaldeten Bereiche der Zapata-Halbinsel an Kubas Südwestküste, und die dritte ist in der Bergregion von Cuchillas de Moa im Südosten Kubas zu Hause. Nur in diesen Regionen genügt die Pflanzendecke offensichtlich noch den ökologischen Ansprüchen des kleinen Vogels.

Wie die meisten Kolibris ernährt sich die Bienenelfe hauptsächlich von Nektar, den sie mit Hilfe ihres langen, dünnen Schnabels und ihrer Zunge, die doppelt so lang ist wie der Schnabel, vom Grund verschiedenartiger Blüten aufleckt. Sie sitzt zu diesem Zweck nie auf der betreffenden Pflanze ab, sondern bleibt jeweils in kolibritypischem Schwirrflug kurz vor der Blüte in der Luft «stehen» und nimmt den Nektar mit rascher Zungenbewegung auf.

Die vielbeschriebene «Lebensgemeinschaft» zwischen Kolibri und Blüte gibt häufig zur Meinung Anlass, dass die kleinen Vögel ausschliesslich vom Nektar der Blüten leben. Das ist nicht richtig: Für ihre vollwertige Ernährung sind tierliche Eiweissstoffe ebenso wichtig wie die Zucker aus dem Blütennektar. Wie alle Kolibris findet die Bienenelfe ihre tierlichen «Bissen» (hauptsächlich kleine, weichhäutige Insekten) gewöhnlich am Grund der Blüten, die sie besucht, zusammen mit dem Nektar. Mit grösster Gewandtheit fängt sie Insekten aber auch in der Luft. Mitunter holt sie sogar aus Spinnennetzen die kleinen Insekten, die darin hängen, sowie die Spinne selbst, wenn deren Grösse das zulässt.

Das Nest der Bienenelfe ist unglaublich klein. Es befindet sich zumeist im Bereich der äusseren Verzweigungen belaubter Äste und wird vom Weibchen allein gebaut (wie auch das Bebrüten der Eier und die Aufzucht der Jungen reine «Frauensache» ist). Zarte Pflanzenfasern bilden den Hauptbestandteil des Bienenelfen-Nests. Sie werden mit Spinnenfäden zusammengewoben und auf der Nestaussenseite mit Rindenstückchen und anderen tarnenden Partikeln versehen. Miniaturgrösse, Tarnung und Unwegsamkeit des Habitats sind die Gründe dafür, dass bislang erst sehr wenige Bienenelfen-Nester entdeckt wurden, und davon waren lediglich zwei gerade in Gebrauch.

 

Schillerndes Federkleid spielt erstaunliche Rolle

Bei der Nahrungssuche bewegt sich die Bienenelfe vorzugsweise in der oberen Waldetage umher - so hoch, dass das leichte Summen ihrer Flügel für den Menschen am Boden unhörbar ist. Es ist deshalb überaus schwer, diesen Vogelzwerg in freier Wildbahn beobachten zu wollen. Glücklicherweise «verrät» er sich aber gelegentlich durch seinen Gesang, der gemessen an der Körpergrösse überraschend laut ist.

Besonders während der Fortpflanzungszeit, die von März bis Juni währt, verbringen die männlichen Bienenelfen viel Zeit damit, ihren Gesang ertönen zu lassen. Sie setzen sich hierzu auf einen unbelaubten, abgestorbenen Ast, der von einem möglichst hochgewachsenen Baum in den Himmel ragt. Dort zwitschern sie jeweils mehrere Minuten aufs Mal. Der Gesang klingt für unser Ohr sehr angenehm, und er bildet praktisch die einzige Möglichkeit, jemals eine Bienenelfe zu Gesicht zu bekommen. Die Begegnung ist allerdings nur teilweise befriedigend, da der kleine Vogel in dieser Höhe und vor dem hellen Himmel lediglich als winziger dunkler Punkt erscheint.

Ausser durch den Gesang geben sich die Männchen im Frühling auch noch durch eine Art «Flugschau» zu erkennen. Sie fliegen von einer erhöhten Warte aus unvermittelt und pfeilschnell etwa zehn Meter senkrecht in die Höhe, stoppen dann und bleiben - selbst bei Wind - wie verankert während mehrerer Sekunden exakt an Ort stehen. Dann schiessen sie nochmals etwa zehn Meter steil nach oben und tauchen sofort mit enormer Geschwindigkeit weg. Ähnliche «Luftakrobatik» ist auch von anderen Kolibriarten her bekannt, und man nimmt an, dass sie - wie auch der Gesang - eine Doppelfunktion ausüben: Einerseits sind sie als ein Balzverhalten zu verstehen, mit denen die Männchen die Weibchen beeindrucken und anlocken wollen; andererseits haben sie die Wirkung einer «Präsenzdemonstration», mit welcher etwaige Rivalen ferngehalten werden sollen.

Dienen Gesang und Flugschau der Bienenelfen-Männchen als arttypische Signale auf Distanz, so dient ihre auffällige Gefiederfärbung der Arterkennung im Nahbereich. Sie ist eine «Identitätskarte», anhand derer die Weibchen fehlerfrei die richtige Partnerwahl zu treffen vermögen. Gemäss neuerer Erkenntnis kommt dem schillernden Federkleid der männlichen Kolibris aber noch eine weitere Bedeutung zu: Es ermöglicht dem Weibchen bequem die Wahl eines gesunden Männchens im Vollbesitz seiner Kräfte und Sinne. Behinderte, kranke, schwächliche oder unaufmerksame Männchen fallen nämlich des auffälligen Gefieders wegen sehr rasch Raubfeinden zum Opfer, werden also frühzeitig «ausgemerzt», so dass letztlich nur die «besten» Männchen für die Fortpflanzung zur Verfügung stehen und ihr Erbgut weitergeben können. Schillerndes Äusseres als verblüffend einfache, aber wirkungsvolle Strategie zur Erhaltung einer starken, überlebensfähigen Art: Diese noch junge Erkenntnis hat kürzlich einen anspruchsvollen Computertest durchlaufen und bravourös bestanden.

 

Dominante Weibchen

Farbenpracht und Flugkünste der männlichen Bienenelfe könnten zur Ansicht verleiten, dass es jeweils das Männchen ist, welches das Weibchen verdrängt, wenn beide sich gleichzeitig an derselben Blüte gütlich tun wollen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Gewöhnlich erweist sich das Weibchen als überlegen, was biologisch sicher sinnvoll ist. Das Weibchen ist nicht nur deutlich grösser als das Männchen; es hat auch weisse Schwanzfederspitzen, die es wirkungsvoll zur Geltung bringt, wenn es sich bedrängt fühlt, und zusätzlich äussert es jeweils quäkende Laute. All dies zusammen genügt, damit das Männchen schleunigst das Feld räumt.

Interessanterweise singen die weiblichen Bienenelfen ausserhalb der Brutsaison ebenfalls und mit ähnlicher Stimme wie die Männchen. Allerdings tun sie es zumeist nicht von erhöhter Warte aus, sondern versteckt im dichten Pflanzengewirr, manchmal lediglich einen Meter über dem Boden. Sinn und Zweck dieser Weibchen-Gesänge sind nicht genau geklärt. Sie scheinen aber darauf hinzuweisen, dass während der acht- bis neunmonatigen «Nichtbrutzeit» auch die Weibchen territoriale Ansprüche geltend machen.

 

Fliegende Edelsteine, masslose Menschen

Kolibris werden von den indianischen Ureinwohnern Amerikas seit jeher ihrer Kleinwüchsigkeit, Farbenpracht und Flugkünste wegen sehr bewundert und spielen darum in einer Vielzahl indianischer Legenden die unterschiedlichsten Rollen. So handelt eine Geschichte, die sich die in Paraguay heimischen Guarani-Indianer erzählen, von der unmöglichen Liebe zwischen einem Jungen und einem Mädchen, welche verfeindeten Stämmen angehörten. Als das Mädchen den Gott Tupa um Hilfe bat, da verwandelte er es in eine hübsche Blüte. Und als der Bursche wenig später dasselbe tat, da verwandelte er ihn in einen bunten Kolibri. Seither fliegt der Kolibri-Bräutigam umher und küsst unerkannt seine Blüten-Braut.

Die Bewunderung des Menschen für das prachtvolle Federkleid der Kolibris führte jedoch schon in vorkolumbianischer Zeit auch dazu, dass den kleinen Vögeln nachgestellt wurde. So benützten etwa die Priester der Azteken für gewisse Zeremonien einen Umhang, der über und über mit Kolibribälgen bestickt war. Man kann sich leicht vorzustellen, dass für jeden Umhang Hunderte der Winzlinge ihr Leben lassen mussten. Wie so oft in der Geschichte waren es jedoch die Weissen, welche - nach der Eroberung Amerikas - am schlimmsten wüteten. Als im 19. Jahrhundert in Europa Vogelfedern als Dekoration von Damenhüten und Fächern in Mode kamen, da wurden jährlich bis zu 400.000 Kolibribälge allein von den britischen Besitzungen aus nach London verschifft!

Die Bienenelfe scheint von dieser direkten Bejagung durch den Menschen damals kaum betroffen gewesen zu sein, da sie besonders undurchdringliche Lebenräume bewohnt. Man schätzt, dass bislang höchstens ein paar Dutzend Bienenelfen von Menschenhand erlegt wurden, dies vornehmlich für Museen und andere wissenschaftliche Sammlungen. Zum Verhängnis geworden ist dem Vogelzwerg jedoch seine starke Abhängigkeit von ebendieser schützenden Vegetation. Je mehr der Mensch die natürliche Pflanzendecke Kubas zerstörte, desto weiter wurde die Bienenelfe zurückgedrängt. Ihre drei letzten Rückzugsgebiete haben insgesamt eine Fläche, welche lediglich zwei bis drei Prozent der einstigen Artverbreitung entspricht. Die Bienenelfe zeigt auf tragische Weise, wie eng die Beziehungen zwischen einzelnen Tierarten und ihren Lebensräumen oftmals sind, und dass vielfach einzig der Schutz genügend grosser Naturlandschaften den Fortbestand einer Art zu gewährleisten vermag.

Im Fall der Bienenelfe ist es so, dass heute alle drei Rückzugsgebiete unter gesetzlichem Schutz stehen. Dennoch wird eine schonende forstwirtschaftliche Nutzung der betreffenden Gebiete durchgeführt - theoretisch in Intervallen von mindestens hundert Jahren, damit die Wälder die Gelegenheit zur Regeneration erhalten. Dies mag zwar angemessen erscheinen. Welchen Einfluss aber die damit verbundenen Störungen für die Wildtierbestände im allgemeinen und die Bienenelfe im besonderen haben, ist ungeklärt.

In allen drei Gebieten scheint der winzige Kolibri verhältnismässig selten vorzukommen. Ob dies für die Art normal ist und die Bestände somit stabil sind, oder ob dies bereits auf eine Bestandsschädigung hinweist, ist ebenfalls nicht bekannt. Man kann nur hoffen, dass ersteres der Fall ist und dass dieser kleinste Vogel der Welt auch in ferner Zukunft noch im grünen Labyrinth seiner Heimatinsel Kuba auf Nektarsuche gehen wird.

 

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Anmerkung 2002:

Die Bienenelfe wurde 1844 vom deutschen, aus Marburg an der Lahn stammenden Naturforscher Johann Christoph Gundlach (1810­1896) entdeckt.

Gundlach lebte und forschte von 1839 bis zu seinem Tod auf Kuba und gründete unter anderem das erste zoologische Museum auf Kuba, mit mehreren tausend selbst gesammelten und präparierten Exponaten. In seiner Wahlheimat wird Gundlach noch heute als «Dritter Entdecker Kubas» geehrt, hingegen ist er in Deutschland nahezu unbekannt. Wer sich für sein Leben und Werk interessiert, dem sei das 2002 erschienene Buch «Johann Christoph Gundlach - Naturforscher auf Kuba» von Wilfried Dathe und Rosa Maria Gonzales Lopez (Basilisken-Presse, Marburg an der Lahn) zur Lektüre empfohlen.

Im genannten Buch wird unter anderem erwähnt, was es mit dem spezifischen Epitheton («Artnamen») helenae auf sich hat: «Die für Gundlach ergreifendste Entdeckung betraf den kleinsten Vogel der Welt, die Bienenelfe, Mellisuga helenae (Lembeye, 1850). Als er 1844 das erste Exemplar dieses Kolibris vor einer Hibiscus-Blüte erlegt hatte, «kannte seine Freude keine Grenzen». Er benannte die Art (in seinen privaten Aufzeichungen) «helenae» nach Dona Elena de Faz, die Ehefrau seines Freundes Don Carlos Booth, der ihn seit 1839 beherbergte.»

Wieso wird dann aber heute als wissenschaftlicher Entdecker der Bienenelfe nicht Gundlach, sondern Lembeye (Juan Lembeye, ein aus Galizien gebürtiger Spanier, der auf Kuba Vögel, Insekten und Pflanzen sammelte) aufgeführt? In Gundlachs 1896 erschienenen Autobiographie findet sich die Antwort (ebenfalls im oben erwähnten Buch nachzulesen): «Ich hatte nichts publiziert, da ich zunächst sicher sein wollte, ob meine ersten Aufzeichnungen (...) richtig waren. Aber Lembeye raffte sich auf und kündigte eine Veröffentlichung «Vögel Kubas» an. (...) Dieses Werk wurde 1850 veröffentlicht (Lembeye, Juan: «Aves de la Isla de Cuba», Imprenta del Tiempo, La Habana,1850), und ich erlaubte es Lembeye, meine Beobachtungen über verschiedene Arten darin aufzunehmen.» Gundlach hatte es also «verpasst», seine Entdeckung rechtzeitig durch eine Publikation der Wissenschaft bekannt zu geben - und er war so grosszügig, seine Aufzeichnungen einem anderen zur Verfügung zu stellen...

So kommt es, dass der wissenschaftliche Name der Bienenelfe heute - gemäss den geltenden Nomenklaturregeln - Mellisuga helenae (Lembeye, 1850) heisst und nicht Mellisuga helenae (Gundlach, ca. 1844).

Die Geschichte der Entdeckung «seines» Kolibris hat Gundlach dann im hohen Alter von 84 Jahren doch noch publiziert: Gundlach, Juan: «Calypte helenae (Gundlach). Pajaro mosca cubano», Anales del Instituto de Segunda Ensenanza de La Habana, I, 24-28, 1894.




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