Die Schweizer Kantone

und ihre Wappen


© 1992 Markus Kappeler
(erschienen im «Familien-Weltbuch»)



Gemäss der Verfassung von 1848, ist die Schweiz (amtlich «Schweizerische Eidgenossenschaft») politisch gesehen ein Bundesstaat. Sie setzt sich heute aus 26 separaten Territorien, sogenannten «Kantonen», zusammen. Sitz des «Bundesrats» (der siebenköpfigen Staatsregierung) und der «Bundesversammlung» (des zweikammerigen Staatsparlaments) ist Bern. Das «Bundesgericht» (der höchste Gerichtshof der Schweiz) tagt in Lausanne.

Die Kantone stellen weit mehr als blosse Verwaltungseinheiten dar: Sie haben als weitgehend souveräne Territorien ihre eigene Verfassung, ihr eigenes Parlament, ihre eigene Regierung und einen erheblichen Spielraum bei der Gesetzgebung. Unter anderem sind sie zuständig für das Schul-, Gesundheits- und Polizeiwesen im Kanton. Und sie haben die Steuerhoheit. Der Bundesrat und die Bundesversammlung bilden lediglich die Klammer, welche dieses bunte Gemisch von selbstbestimmenden Territorien zusarnmenhält. In die Kompetenz des «Bundes» (Staates) fallen nur die ausdrücklich in der Verfassung verankerten Aufgaben wie Aussenpolitik, Militärwesen, Zoll, Post und Sozialversicherung.

Wie eigenständig die Kantone aber auch sein mögen, wie sehr sie stets ihren eigenen Charakter hervorheben, und wiewohl zwischendurch gewisse Spannungen zwischen ihnen bestehen: Es sind doch alle Schweizer fest entschlossen, auch weiterhin zusammenzuhalten und gemeinsam - wie einst die frühen Eidgenossen - die Zukunft anzugehen. Zur allgemeinen Zufriedenheit der Schweizer mit der politischen Situation in ihrem Land trägt wesentlich bei, dass sie nicht nur alle vier Jahre auf Kantons- und Bundesebene ihr Parlament wählen dürfen, sondern dass sie auch - wie in keinem anderem Land der Welt - unmittelbar in die Arbeit von Regierung und Parlament eingreifen können. Der Schlüssel zur Schweizer «Musterdemokratie» liegt zum einen im sogenannten «Referendum», dem garantierten Recht der Bürger zur Abstimmung über Verfassungsänderungen (obligatorisch) sowie über Gesetzesentwürfe und andere Bundesentscheide (fakultativ). Drei- bis viermal im Jahr werden deswegen alle Schweizer an die Urne gerufen. Zum anderen können die Bürger mittels der sogenannten «Initiative», einer spezifisch schweizerischen Einrichtung, eigene Gesetze oder Verfassungsänderungen beantragen, über die dann ebenfalls abgestimmt werden muss. Das mag zwar mitunter einen etwas bedächtigen Gang der Dinge zur Folge haben, hält die Schweizer Politiker aber wirkungsvoll von gefährlichen Höhenflügen ab.

Im folgenden sollen die 26 Schweizer Kantone in der Reihenfolge ihres Beitritts zur Schweizer Eidgenossenschaft kurz portraitiert werden (die Zahlen beziehen sich in der Regel auf das Jahr 1990).

 

1. Uri

Eintritt in den Bund: 1291
Fläche: 1.076,5 km2
Wohnbevölkerung: 34.000 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km2
Hauptort: Altdorf (8.200 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 20

Das Kantonswappen zeigt auf gelbem Untergrund einen schwarzen Stierkopf mit roter Zunge und rotem Nasenring. Der gezähmte Auerochse («Ur») symbolisiert den Sieg über die einstige Wildnis und deutet auf den Kantonsnamen hin.

 

2. Schwyz

Eintritt in den Bund: 1291
Fläche: 908,2 km2
Wohnbevölkerung: 110.800 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner/km2
Hauptort: Schwyz (12.300 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 30

Das Kantonswappen zeigt auf rotem Untergrund ein weisses Kreuzchen im rechten Obereck. Letzteres symbolisiert Christus am Kreuz.

 

3. Obwalden

Eintritt in den Bund: 1291
Fläche: 490,7 km2
Wohnbevölkerung: 29.300 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km2
Hauptort: Sarnen (8.000 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 7

Das Kantonswappen ist waagrecht geteilt, oben rot und unten weiss, und zeigt einen auf demKopf stehenden Schlüssel in umgekehrter Färbung. Der Schlüssel ist das Attribut des heiligen Petrus (vgl. «Nidwalden»).

 

4. Nidwalden

Eintritt in den Bund: 1291
Fläche: 275,8 km2
Wohnbevölkerung: 32.900 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner/km2
Hauptort: Stans (6.000 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 11

Das Kantonswappen zeigt auf rotem Untergrund einen weissen, kopfstehenden Doppelschlüssel. Letzterer ist das Attribut des heiligen Petrus, Patron der alten Pfarrkirche von Stans.

 

5. Luzern

Eintritt in den Bund: 1332
Fläche: 1492,4 km2
Wohnbevölkerung: 320.600 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 215 Einwohner/km2
Hauptort: Luzern (59.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 107

Das Kantonswappen ist senkrecht geteilt, links blau und rechts weiss. Die Farbenwahl könnte auf die für Luzern bedeutungsvolle Lage am See zurückzuführen sein.

 

6. Zürich

Eintritt in den Bund: 1351
Fläche: 1728,6 km2
Wohnbevölkerung: 1.157.000 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 669 Einwohner/km2
Hauptort: Zürich (349.600 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 171

Das Kantonswappen ist schräg geteilt, links unten blau, rechts oben weiss. Über die Gründe für die Farbenwahl ist nichts Genaues bekannt.

 

7. Glarus

Eintritt in den Bund: 1352
Fläche: 684,3 km2
Wohnbevölkerung: 37.900 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km2
Hauptort: Glarus (5.600 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 29

Das Kantonswappen zeigt auf rotem Untergrund den nach links schreitenden, schwarzgewandeten heiligen Fridolin mit gelbem Nimbus, in der Rechten einen gelben Stab, in der Linken ein gelbes Buch haltend. Die Pfarrkirche von Glarus ist dem heiligen Fridolin geweiht.

 

8. Zug

Eintritt in den Bund: 1352
Fläche: 238,5 km2
Wohnbevölkerung: 85.400 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 358 Einwohner/km2
Hauptort: Zug (21.600 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 11

Das Kantonswappen weist auf weissem Untergrund einen blauen Querbalken auf. Es dürfte vom Wappen der letzten Herren des Gebiets, der Herzoge von Österreich, abgeleitet sein, welche auf rotem Untergrund einen weissen Balken führten.

 

9. Bern

Eintritt in den Bund: 1353
Fläche: 6.049,4 km2
Wohnbevölkerung: 949.400 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner/km2
Hauptort: Bern (137.100 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 412

Das Kantonswappen zeigt auf rotem Untergrund einen gelben Schrägbalken, in welchem ein schwarzer Bär mit roter Zunge und roten Krallen nach linkstrottet. Dieser weist auf den Stadtnamen hin.

 

10. Freiburg

Eintritt in den Bund: 1481
Fläche: 1670,0 km2
Wohnbevölkerung: 208.400 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner/km2
Hauptort: Fribourg (33.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 259

Das Kantonswappen ist waagrecht geteilt, oben schwarz und unten weiss. Über die Gründe für die Farbenwahl ist nichts Genaues bekannt.

Anmerkung Oktober 2005: Herr Michael Baumeler hat mir am 20.9.05 per E-Mail Folgendes mitgeteilt: "... das stimmt so nicht ganz! Es heisst nämlich, dass der Herzog Berchtold IV, welcher die Stadt Freiburg 1157 gründete, in einem Schuppen bei Bürglen/Bourguillon übernachtete. Da es Nacht war, deckte er sich behelfsmässig mit einigen Decken zu. Erst am nächsten Morgen bemerkte er, dass er sich dummerweise mit einem gebrauchten Kohle- und einem Mehlsack zugedeckt hatte. Deshalb waren seine Kleider zur Hälfte schwarz (Kohle) und zur Hälfte weiss (Mehl) geworden. Anschliessend sah er von dem grossen Felsen bei Bürglen hinunter auf das Gebiet der heutigen Stadt Freiburg und beschloss, hier seine Stadt zu gründen, welche denn auch das Wappen (des Kantons) schwarz und weiss erhalten sollte. (Das heutige Stadtwappen sind drei unterschiedlich grosse, stufenförmig kleiner werdende silbrige Burgzinnen, von welchen die beiden äusseren unterhalb mit dem silbrigen Saanebogen (Fluss) verbunden sind. Alles befindet sich in einem blauen Feld.)" Ich bedanke mich für diesen Hinweis.

 

11. Solothurn

Eintritt in den Bund: 1481
Fläche: 790,6 km2
Wohnbevölkerung: 226.300 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 286 Einwohner/km2
Hauptort: Solothum (15.500 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 130

Das Kantonswappen ist waagrecht geteilt, oben rot und unten weiss. Über die Gründe für die Farbenwahl ist nichts Genaues bekannt.

 

12. Basel-Stadt

Eintritt in den Bund: 1501
Fläche: 37,2 km2
Wohnbevölkerung: 192.500 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 5175 Einwohner/km2
Hauptort: Basel (173.200 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 3

Das Kantonswappen zeigt auf weissem Untergrund einen nach links gewendeten, schwarzen «Baselstab». Dieser geht auf den Krummstab des Bischofs von Basel zurück.

 

13. Basel-Landschaft

Eintritt in den Bund: 1501
Fläche: 428,1 km2
Wohnbevölkerung: 230.800 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 539 Einwohner/km2
Hauptort: Liestal (12.200 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 73

Das Kantonswappen zeigt auf weissem Untergrund einen nach rechts gewendeten, roten «Baselstab» (Bischofsstab) mit sieben roten «Krabben» (gotischen Verzierungen) am Knauf. Letztere symbolisieren die sieben ehemaligen Bezirke des Kantons.

 

14. Schaffhausen

Eintritt in den Bund: 1501
Fläche: 298,3 km2
Wohnbevölkerung: 71.900 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 241 Einwohner/km2
Hauptort: Schaffhausen (33.800 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 34

Das Kantonswappen zeigt auf gelbem Untergrund einen nach links springenden, schwarzen Widder mit roter Zunge, gelber Krone, gelben Hörnern und Hufen. Er deutet auf den Kantonsnamen hin.

 

15. Appenzell Ausserrhoden

Eintritt in den Bund: 1513
Fläche: 243,2 km2
Wohnbevölkerung: 51.800 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 213 Einwohner/km2
Hauptort: Herisau (14.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 20

Das Kantonswappen zeigt auf weissem Untergrund einen nach links gewendeten, aufrechten, schwarzen Bären mit roter Zunge und roten Krallen, unten links begleitet von einem schwarzen «V», unten rechts von einem ebensolchen «R» (für «Ussroden»). Der Bär, einst Sinnbild von Kraft und Mut, soll das wehrhafte, freiheitsliebende Appenzellervolk kennzeichnen.

 

16. Appenzell Innerrhoden

Eintritt in den Bund: 1513
Fläche: 172,1 km2
Wohnbevölkerung: 13.800 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner/km2
Hauptort: Appenzell (4.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 6

Das Kantonswappen zeigt auf weissem Untergrund einen nach links gerichteten, aufrechten schwarzen Bären mit roter Zunge und ebensolchen Krallen (vgl. «Appenzell Ausserhoden»).

 

17. Sankt Gallen

Eintritt in den Bund: 1803
Fläche: 2014,3 km2
Wohnbevölkerung: 421.700 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 209 Einwohner/km2
Hauptort: St. Gallen (72.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 90

Das Kantonswappen zeigt auf grünem Untergrund ein von einem grünen Band umwundenes weisses Stäbebündel mit fünf sichtbaren Stäben und ein durchgehendes, nach links gewendetes weisses Beil. Es bringt gleichermassen die Souveränität (das Recht zu züchtigen (Stäbe) und die Todesstrafe zu verhängen (Beil)) als auch die Eintracht (Bündel von 8 Stäben gemäss der Zahl der ehemaligen Bezirke) im Kanton zum Ausdruck.

 

18. Graubünden

Eintritt in den Bund: 1803
Fläche: 7105,9 km2
Wohnbevölkerung: 180.100 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner/km2
Hauptort: Chur (30.700 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 213

Das Kantonswappen ist waagrecht und in der oberen Hälfte nochmals senkrecht geteilt und ist aus den drei Wappen der ehemaligen drei «Bünde» entstanden. 1. Senkrecht geteilt, links schwarz und rechts weiss («Grauer Bund»); 2. Gevierteiltes Kreuz auf gevierteiltem Untergrund in Blau und Gelb («Zehngerichtenbund»); 3. auf weissem Untergrund ein nach links springender, schwarzer Steinbock mit roter Zunge («Gotteshausbund»).

 

19. Aargau

Eintritt in den Bund: 1803
Fläche: 1404,6 km2
Wohnbevölkerung: 497.500 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 354 Einwohner/km2
Hauptort: Aarau (15.800 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 232

Das Kantonswappen ist senkrecht geteilt, links schwarz mit weissem, dreiteiligem Wellenbalken, rechts blau mit drei fünfstrahligen weissen Sternen. Die linke Wappenhälfte versinnbildlicht den fruchtbaren, schwarzerdigen, von den drei Flüssen Aare, Reuss und Limmat durchflossenen Berner Aargau. Die Sterne in der anderen Hälfte symbolisieren die ehemaligen Grafschaften Baden, Fricktal und Freiamt.

 

20. Thurgau

Eintritt in den Bund: 1803
Fläche: 1012,7 km2
Wohnbevölkerung: 205.000 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner/km2
Hauptort: Frauenfeld (18.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 179

Das Kantonswappen ist schräg geteilt, links unten grün und rechts oben weiss, und weist in beiden Feldern je einen gelben Löwen mit roter Zunge auf. Die «Stammeltern» der Thurgauer Löwen sind die Löwen der Grafen von Kyburz, denen die Landgrafschaft Thurgau einst gehörte.

 

21. Tessin

Eintritt in den Bund: 1803
Fläche: 2810,8 km2
Wohnbevölkerung: 289.700 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner/km2
Hauptort: Bellinzona (16.900 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 247

Das Kantonswappen ist senkrecht geteilt, links rot und rechts blau. Die Gründe für die Farben wahl sind unklar. Eine Hypothese besagt, das Rot symbolisiere die Schweiz, das Blau die Farbe des italienischen Himmels, und das Wappen somit die «italienische Schweiz».

 

22. Waadt

Eintritt in den Bund: 1803
Fläche: 3219,0 km2
Wohnbevölkerung: 587.500 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 183 Einwohner/km2
Hauptort: Lausanne (124.200 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 385

Das Kantonswappen ist waagrecht geteilt, oben weiss und unten grün, und weist in der oberen Hälfte die Devise «Liberte et Patrie» («Freiheit und Vaterland») in schwarzgeränderten gelben Buchstaben auf. Dazu passt das einst als «Freiheitsfarbe» geltende Grün.

 

23. Wallis

Eintritt in den Bund: 1815
Fläche: 5225,8 km2
Wohnbevölkerung: 254.900 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner/km2
Hauptort: Sitten/Sion (23.500 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 163

Das Kantonswappen ist senkrecht geteilt, links weiss und rechts rot, und weist in drei senkrechten Reihen 13 fünfstrahlige Sterne in umgekehrter Färbung auf. Der Wappenuntergrund entspricht dem alten Wappen des Bistums von Sitten, die Sterne symbolisieren die einstigen 13 Bezirke.

 

24. Neuenburg

Eintritt in den Bund: 1815
Fläche: 796,6 km2
Wohnbevölkerung: 161.200 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner/km2
Hauptort: Neuchatel (32.700 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 62

Das Kantonswappen ist senk recht dreigeteilt, links grün, in der Mitte weiss und rechts rot mit oben schwebendem, weissem Kreuzchen. Uber die Gründe für die Farbenwahl ist nichts Genaues bekannt; das Grün dürfte aber auch hier Freiheit symbolisieren.

 

25. Genf

Eintritt in den Bund: 1815
Fläche: 282,2 km2
Wohnbevölkerung: 380.000 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 1347 Einwohner/km2
Hauptort: Genève (160.600 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 45

Das Kantonswappen ist senkrecht geteilt, links gelb mit halbem schwarzem Adler (mit roter Krone, roter Zunge und roten Füssen), rechts rot mit gelbem, kopfstehendem Schlüssel. Es vereinigt den Schlüssel des heiligen Petrus, das Wahrzeichen des Bistums und der Kirche von Genf, einerseits und das Wappentier des Kaisers, in dessen Name der Genfer Fürstbischof einst seine Hoheitsrechte ausübte, andererseits.

 

26. Jura

Eintritt in den Bund: 1979
Fläche: 837,5 km2
Wohnbevölkerung: 65.800 Einwohner
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner/km2
Hauptort: Delémont (11.300 Einwohner)
Anzahl Gemeinden: 82

Das Kantonswappen ist senkrecht geteilt, links weiss mit rotem Bischofsstab, rechts rot mit drei weissen Querbalken. Der Krummstab weist darauf hin, dass das Gebiet einst Teil des Bistums Basel war. Die drei Balken symbolisieren die drei Bezirke Delsberg, Freiberge, Pruntrut.

 

 

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