Klippspringer - Oreotragus oreotragus

Oribi - Ourebia ourebi


© 2001 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Afrika beherbergt mehr Huftiere ­ von denen es weltweit ungefähr 240 Arten gibt ­ als jeder andere Kontinent. Allein die Familie der Hornträger (Bovidae), mit rund 140 Arten die weitaus umfangreichste Huftierfamilie, ist in Afrika mit über 80 Arten vertreten ­ vom mächtigen, bis 800 Kilogramm schweren Kaffernbüffel (Syncerus caffer) bis hin zum zierlichen, nur knapp hasengrossen Kleinstböckchen (Neotragus pygmaeus).

Als «Antilopen» bezeichnet man sämtliche Hornträger mit Ausnahme der Wildrinder, Wildziegen und Wildschafe. Davon finden sich in Afrika rund 70 Arten. Angesichts dieser Artenvielfalt erstaunt es nicht, dass selbst in kleineren afrikanischen Ländern mehrere Antilopenarten vorkommen. Das im Süden des Kontinents gelegene Königreich Swasiland, Ausgabeland der vorliegenden Briefmarken, bildet hierin keine Ausnahme: Mehr als zwanzig Antilopenarten sind in diesem nur 17 363 Quadratkilometer grossen Land (Schweiz: 41 285 km2) heimisch. Unter ihnen finden sich der Klippspringer (Oreotragus oreotragus) und das Oribi oder «Bleichböckchen» (Ourebia ourebi), von denen hier berichtet werden soll.

 

Der Klippspringer

Der Klippspringer ist ein verhältnismässig kleines, gedrungen gebautes Huftier mit kurzem Schwanz und kleinen, spitzen Hörnern, welche maximal eine Länge von 16 Zentimetern erreichen. Im südlichen Afrika tragen nur die Männchen Hörner, während bei gewissen Populationen weiter nördlich (Unterart schillingsi) auch die Weibchen Stirnwaffen besitzen.

Wie bei manchen kleineren Antilopen sind beim Klippspringer die Weibchen durchschnittlich eine Spur grösser als die Männchen. Sie weisen im allgemeinen eine Schulterhöhe von etwas mehr als 60 Zentimetern und ein Gewicht von ungefähr 13 Kilogramm auf. Bei den Männchen bemisst sich die Schulterhöhe auf etwas unter 60 Zentimeter und das Gewicht beträgt um 10 Kilogramm.

Das Verbreitungsgebiet des Klippspringers erstreckt sich schwergewichtig von Südafrika nordwärts durch das östliche Afrika bis nach Eritrea und Sudan. In den westlichen Bereichen des Kontinents kommt die Art nur regional vor. Man findet sie in Namibia und in Südwestangola, ferner nördlich der zentral- und westafrikanischen Regenwaldzone in Ostnigeria und in der Zentralafrikanischen Republik. In Swasiland kommt der Klippspringer sowohl im Malolotja-Reservat im Westen des Landes als auch in den Lubombo-Bergen und in einem Gebiet südlich der Stadt Manzini vor.

Der deutsche Name «Klippspringer» stammt aus dem Afrikaans, dem in Südafrika von den Nachkommen niederländischer Siedler verwendeten «Kapholländisch». Es bedeutet «Felsenhüpfer» und beschreibt den hauptsächlichen Aufenthaltsort und die Fortbewegung der kleinen Antilope treffend: Fast ausnahmslos begegnet man dem Klippspringer an Orten mit steilem, felsigem Gelände. Hier hat er sein Wohngebiet. Vor allem jugendliche Individuen bewegen sich auf der Suche nach geeignetem Lebensraum allerdings mitunter weite Strecken durch ebenes Gelände, und deshalb besiedelt die Art durchaus auch die so genannten «Kopjes» («Köpfchen»), jene Granithügel, welche vielerorts im südlichen und östlichen Afrika aus der welligen Savanne aufragen. Der Klippspringer ist also keineswegs an grössere, zusammenhängende Gebirge gebunden, sondern vielfach auch auf einzelnen Felsgruppen ausserhalb des Berglands zu finden.

An die Fortbewegung im Fels ist der Klippspringer hervorragend angepasst: Alle Huftiere sind ja bekanntlich «Zehenspitzengänger». Als einziges Huftier aber tritt der Klippspringer nur mit den Spitzen seiner senkrecht stehenden Hufe auf. Auf menschliche Verhältnisse übertragen würde das bedeuten, dass eine Balletttänzerin nicht auf ihren Zehenspitzen, sondern auf den Spitzen ihrer Zehennägel trippeln müsste... Die Spitzen der Hufe sind beim Klippspringer am Rand härter als innen. Dadurch nutzen sie sich innen stärker ab, und der scharfe Schalenrand überragt schliesslich die innere Hornmasse. So wirkt die Hufspitze wie der Nagel eines Bergschuhs und gewährleistet auch bei kleinster Auflagefläche einen sicheren Tritt.

Tatsächlich ist der Klippspringer ein überaus standfestes Geschöpf: Mit eleganter Leichtigkeit hüpft er steilste Felshänge hinauf oder von Fels zu Fels. Vielfach erklimmt er scheinbar spielerisch eine schwerst zugängliche Felsspitze, stellt sich dort bewegungslos wie eine Statue hin und überblickt ruhig seine Umgebung. Bei der Nahrungssuche verlässt die kleine Antilope zwar häufig ihr felsiges «Heim» und besucht umliegendes, flacheres Terrain, doch schon beim geringsten Anzeichen einer Gefahr zieht sie sich sofort wieder dorthin zurück, denn im Fels ist sie «geländegängiger» als jeder Verfolger.

Die Klippspringer führen ein monogames Leben. Man begegnet ihnen im allgemeinen entweder paarweise ­ mit oder ohne Jungtiere ­ oder einzeln. Jedes Paar hält ein Territorium besetzt, dessen Grösse vom örtlichen Nahrungsangebot abhängt ­ oder vielmehr von der lokalen Niederschlagsmenge, denn dies ist meistenorts in Afrika der ausschlaggebende Faktor für die pflanzliche Produktivität eines Gebiets. Die Klippspringerterritorien schwanken in der Grösse zwischen weniger als 10 Hektaren in Regionen mit viel Niederschlag und etwa 50 Hektaren in Halbwüstengebieten wie etwa der nordwestlichen Kapprovinz Südafrikas.

Geruchlich kennzeichnet das Klippspringerpaar sein Territorium einerseits durch auffällige Kothaufen, welche von beiden Partnern regelmässig benutzt werden, und andererseits durch Duftmarken. Beim Setzen von Duftmarken wählt das jeweilige Tier sorgfältig einen blattlosen Zweig an einem kleinwüchsigen Busch und führt diesen dann ein Stück weit in seine Voraugendrüse ein, so dass er mit dessen teerartigem Sekret überzogen wird. Männchen wie Weibchen setzen solche Duftmarken. Zusätzlich zu dieser «passiven» Kennzeichnung des Territoriums, welche Artgenossen vom Betreten des Grundstücks abhalten soll, unternimmt das Männchen gelegentlich aktive Patrouillengänge und verjagt etwaige Fremdlinge. Auch das erwähnte «Postenstehen» auf Felsspitzen dürfte im Zusammenhang mit der Sicherung des Territoriums stehen: Zum einen lassen sich so Rivalen entdecken, zum anderen wird optisch signalisiert, dass das betreffende Gebiet von körperlich fitten Individuen besetzt ist.

Die Klippspringer sind tagsüber rege. Sie beweiden in der Regel nicht Gräser, sind also keine «Grazer» wie die meisten Savannenhuftiere, sondern «Browser»: Sie pflücken ausgewählte Blätter, Triebe, Beeren, Samenkapseln und Blüten von Büschen und Sträuchern, etwa von Kudubeere (Pseudolachnostylis maprouneifolia), Büffeldorn (Ziziphus mucronata) und Schakalpflaume (Diospyros mespiliformis).

Die Fortpflanzung ist bei den Klippspringern nicht jahreszeitlich gebunden; neugeborene Jungtiere können zu jeder Jahreszeit beobachtet werden. In der älteren Literatur wird die Tragzeit mit ungefähr sieben Monaten angegeben. Beobachtungen an Klippspringern in Menschenobhut deuten jedoch darauf hin, dass sie erheblich kürzer, nämlich etwa fünf Monate, dauert. Das Weibchen bringt jeweils ein einzelnes, etwa ein Kilogramm schweres Junges im Schutz von Felsen und Gebüsch zur Welt. Das Junge rührt sich während der ersten zwei bis drei Monate kaum von der Stelle und ist in seiner Umgebung ausgezeichnet getarnt, wenn es bewegungslos daliegt. Tatsächlich verlässt es sich vollständig auf sein Tarnkleid: In den ersten Lebenswochen unternimmt es keinerlei Fluchtversuche, wenn man sich ihm nähert, sondern schmiegt sich an seinem Liegeplatz nur noch fester an den Boden.

Im Alter von vier bis fünf Monaten wird das Junge von der Muttermilch entwöhnt, mit 12 bis 15 Monaten ist es geschlechtsreif und praktisch ausgewachsen. Es verlässt dann seine Eltern und macht sich auf die Suche nach einem eigenen Territorium und einem Partner bzw. einer Partnerin. Das Höchstalter in Menschenobhut liegt bei 15 Jahren.

 

Das Oribi

Das Oribi gehört innerhalb der Hornträgerfamilie derselben Gattungsgruppe ­ den Böckchen «im engeren Sinne» (Neotragini) ­ an wie der Klippspringer. Es hat ungefähr dieselbe Grösse, und wie beim Klippspringer sind die Männchen etwas kleiner als die Weibchen. Im Vergleich zum Klippspringer hat das Oribi jedoch eher «konventionelle» Antilopengestalt: Es ist schlank und hochbeinig, und es hat eine gerade Rückenlinie. Beim Oribi tragen stets nur die Männchen schlanke, steil stehende Hörner, welche bis 19 Zentimeter lang sind. Das Fell ist bei den meisten Unterarten oberseits rotbraun gefärbt und nur bei wenigen hell isabellfarben, weshalb der Zweitname «Bleichböckchen» etwas irreführend und deshalb besser zu vermeiden ist.

Wie der Klippspringer ist das Oribi in Afrika südlich der Sahara weit verbreitet, doch ist auch sein Vorkommen unzusammenhängend: In Südafrika ist die grazile Antilope auf die östlichen Landesteile beschränkt; in Namibia und Botswana kommt sie praktisch nirgendwo vor; nördlich hiervon ist sie in den Savannengebieten Angolas, Sambias, Simbabwes und Mosambiks hingegen meistenorts heimisch; dasselbe gilt für das östliche Afrika; und auch in der Savannen- und Sahelzone des westlichen und zentralen Afrikas, nördlich des äquatorialen Regenwaldgürtels, findet man sie vielerorts. In Swasiland war das Oribi einst weit verbreitet, doch kommt es heute nurmehr in den beiden Schutzgebieten Malolotja und Mlawula vor.

Im Gegensatz zum im Fels lebenden Klippspringer ist das Oribi in offenen, höchstens mit einzelnen Bäumen und Büschen durchsetzten Grasländern zu Hause. Innerhalb dieser Landschaften hält es sich vorzugsweise in Gebieten auf, welche vornehmlich eine Kurzgrasflur aufweisen, in welchen jedoch stellenweise auch Hochgras wächst. Bei der Nahrungssuche hält es sich auf den Kurzgrasflächen auf, zum Ruhen zieht es sich ins Hochgras zurück.

Die Oribis sind ausgeprägte «Grazer», also Weidetiere, die sich von Grashalmen ernähren. Vorzugsweise beweiden sie frische Grasschösslinge. Sie gehören deshalb regelmässig zu den ersten Antilopen, die in Gebiete zurückkehren, wo ein Buschbrand gewütet hat. Obschon die Oribis oft in Feuchtsavannen vorkommen, hat man sie noch nie beim Trinken beobachtet. Sie vermögen offensichtlich ihren Flüssigkeitsbedarf allein über ihre Grasnahrung zu decken.

Wie die Klippspringer bilden die Oribis keine Herden. In der Regel trifft man sie einzeln oder in Paaren bzw. Kleinfamilien an. Des weiteren führen die Oribis ebenso wie die Klippspringer eine sesshafte, territoriale Lebensweise. Im südlichen Afrika weisen ihre Territorien typischerweise eine Fläche von 3,5 bis 5 Hektaren auf. Zur Kennzeichnung der Eigenbezirke legen die Oribis ein System von mehreren Kothaufen an, und die Männchen markieren Büsche mit dem Sekret ihrer stark entwickelten Voraugendrüsen.

Die Fortpflanzung der Oribis ist, zumindest im südlichen Afrika, saisonal gebunden. Die Paarungszeit fällt in die Monate April und Mai, und die Weibchen bringen ihre ­ stets einzelnen ­ -Jungen während der warmen, feuchten Monate Oktober und November zur Welt. Wie bei den Klippspringern sind die Jungen so genannte «Ablieger»: Sie bleiben während der ersten zwei oder drei Monate versteckt im dichten Gras liegen und rühren sich nicht, was gewiss ein wirkungsvolles Feindvermeidungsverhalten darstellt. Die Entwöhnung findet wie beim Klippspringer nach vier bis fünf Monaten statt, und ebenso erreichen die jungen Oribis die Geschlechtsreife im Alter von 12 bis 15 Monaten. Das Höchstalter in Zoos liegt bei 14 Jahren.

Als natürliche Feinde der erwachsenen Oribis sind unter anderem Leopard (Panthera pardus), Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta) und Karakal (Caracal caracal) zu nennen, für die Jungtiere auch Schakale, Paviane, Riesenschlangen, Warane und Adler. Lässt sich eines dieser Raubtiere blicken, so pfeifen die Oribis kräftig durch die Nase. Der Sinn dieses mehrere hundert Meter weit hörbaren Alarmsignals ist es nicht allein, den Partner und den Nachwuchs auf die Gefahrenquelle aufmerksam zu machen, sondern auch den Fressfeind darüber zu informieren, dass er gesichtet worden und ein Überraschungsangriff somit nicht mehr möglich ist. Meistens gibt letzterer sein Ansinnen umgehend auf und wendet sich ab. Der Alarmpfiff hilft dem pfeifenden Individuum also, Energie zu sparen, die es sonst beim weiteren Beobachten des Feindes und beim Ausweichen vor demselben aufwenden müsste.

Auf der Flucht zeigen die Oribis mächtige Hochsprünge, bei denen sie die Vorderbeine steif nach vorn und unten wegstrecken und die Hinterbeine stärker anziehen. Wenn sie mehrere solcher Sprünge vollführen, erinnert das stark an die so genannten «Prellsprünge» der Gazellen. Diese scheinbar unsinnigen ­ weil wenig raumgreifenden ­ «Luftsprünge» dienen wahrscheinlich dazu, einen besseren Überblick über die Umgebung und die Gefahrensituation zu erlangen, und sie sind gleichzeitig optische Alarmzeichen für alle Artgenossen.

 

Zum Überleben auf Naturschutzgebiete angewiesen

Weder der Klippspringer noch das Oribi gelten derzeit als in ihrem Fortbestand gefährdet, denn noch ist ihre Verbreitung weit und ihr Gesamtbestand gross. Beide Arten haben jedoch in der jüngeren Vergangenheit in vielen Bereichen ihres Verbreitungsgebiets massive Bestandseinbussen durch den jagenden Menschen erlitten. Einzelne Unterarten, so der Westliche Klippspringer (Oreotragus oreotragus porteousi) und das Haggard-Oribi (Ourebia ourebi haggardi) gelten sogar als vollständig ausgerottet.

Gesunde Bestände der beiden zierlichen Antilopen finden sich heute praktisch nur noch in den grösseren Nationalparks und Wildtierreservaten innerhalb ihres Verbreitungsgebiets. Dies ist auch in Swasiland der Fall: Das hauptsächliche Rückzugsgebiet beider Arten ist hier das gut geschützte Malolotja-Reservat, welches eine Fläche von rund 180 Quadratkilometern aufweist. Zu diesen letzten und deshalb für viele Wildtierarten überlebenswichtigen Naturlandschaften gilt es grösste Sorge zu tragen.

 

 


Legenden

Der in Afrika südlich der Sahara weit verbreitete Klippspringer (Oreotragus oreotragus) ist ein recht kleines Huftier: Er weist eine Schulterhöhe um 60 Zentimeter und ein Gewicht von gewöhnlich 8 bis 15 Kilogramm auf. Wie bei manchen anderen Kleinantilopen ist das Weibchen (links) in der Regel eine Spur grösser als das Männchen (rechts). Klippspringer leben monogam und territorial.

Alle Huftiere sind bekanntlich «Zehenspitzengänger». Als einziges Huftier aber tritt der Klippspringer (links ein erwachsenes Männchen, rechts ein Jungtier) nur mit den Spitzen seiner Hufe auf ­ auf menschliche Verhältnisse übertragen also mit den Spitzen seiner Zehennägel. Für die Klettertüchtigkeit und Trittsicherheit im Fels, wo der Klippspringer lebt, ist dies sehr vorteilhaft.

Im Gegensatz zu vielen anderen Huftieren ist der Klippspringer kein «Grazer», sondern ein «Browser»: Er beweidet in der Regel keine Gräser, sondern pflückt bei der Nahrungssuche ausgewählte Blätter, Triebe, Beeren und andere nahrhafte Dinge von Büschen und Sträuchern. Sämtliche Flüssigkeit, die er für seinen Stoffwechsel benötigt, vermag er aus seiner Nahrung zu gewinnen; er benötigt also keinen Zugang zu Trinkwasser.

Das Oribi (Ourebia ourebi) ist von ähnlicher Grösse wie der Klippspringer: Die Schulterhöhe erwachsener Individuen liegt im allgemeinen zwischen 55 und 65 Zentimetern, das Gewicht zwischen 12 und 18 Kilogramm. Und wie beim Klippspringer ist das Weibchen (links) etwas grösser als das Männchen (rechts). Auffälliges Artmerkmal ist ein nackter, schwarzer, drüsenloser Hautfleck unterhalb des Ohransatzes, über dessen Bedeutung nichts bekannt ist.

Das Oribi ernährt sich zur Hauptsache von frischen Grasschösslingen (oben). Die Jungtiere (links) kommen als Einzelkinder zur Welt. Sie sind so genannte «Ablieger»: Während der ersten zwei bis drei Monate ihres Lebens bleiben sie in ihrem Versteck liegen und rühren sich nicht ­ was angesichts der Vielzahl von Raubtieren, die in ihrem Lebensraum lauern, gewiss eine sinnvolle Feindvermeidungsstrategie ist.

Das Oribi ist in den offenen, höchstens mit einzelnen Büschen und Bäumen durchsetzten Grasländern Afrikas südlich der Sahara zu Hause. Vielerorts hat die zierliche Antilope in der jüngeren Vergangenheit massive Bestandseinbussen durch den jagenden Menschen erlitten. Sie kommt heute praktisch nur noch in grösseren Naturschutzgebieten in gesunden Beständen vor.




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