Madagass. Plattschwanzgecko - Uroplatus fimbriatus
Standing-Taggecko - Phelsuma standingi
Zweiband-Chamäleon - Chamaeleo balteatus
Kleines Chamäleon - Chamaeleo minor
© 2000 Markus Kappeler / Groth AG
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection,
Groth AG, Unterägeri)
Mit einer Fläche von 586 583 Quadratkilometern
(Deutschland: 357 021 km2) ist Madagaskar die viertgrösste
Insel der Welt. Ursprünglich war das Landstück, das
heute vor der Ostküste Afrikas im Indischen Ozean liegt,
Teil des Gondwanalands, jenes riesenhaften Urkontinents, der
vor rund 170 Millionen Jahren alle Landmassen der südlichen
Hemisphäre umfasste und der schliesslich in die heutigen
Kontinente und Subkontinente Südamerika, Afrika, Australien,
Antarktika, Indien und Madagaskar auseinanderbrach. Seit ungefähr
120 Millionen Jahren ist Madagaskar von seinen letzten «Nachbarn»
(dem heutigen Afrika und Indien) getrennt, und seither hat sich
auf dem isolierten Inselkontinent eine einzigartige Flora und
Fauna herausgebildet.
Zu den bekanntesten der typisch madagassischen Tierformen
gehören zweifellos die Lemuren. In Fachkreisen berühmt
sind ferner die Elefantenvögel oder Madagaskarstrausse (Aepyornis
spp.), ihres Zeichens die schwersten Vögel, die jemals
auf unserem Planeten lebten und deren letzter Vertreter erst
im 17. Jahrhundert vom Menschen ausgerottet wurde. Weniger bekannt
sind hingegen Madagaskars Reptilien, obschon ihre Artenvielfalt
überaus gross ist: Ungefähr 270 Reptilienarten leben
auf der mächtigen Insel, und davon sind rund neunzig Prozent
endemisch, als weltweit nur hier heimisch.
13 Reptilienfamilien sind auf Madagaskar vertreten.
Die artenreichste von ihnen ist die Geckofamilie (Gekkonidae)
mit rund 70 Arten. Zu ihnen zählen der Standing-Taggecko
(Phelsuma standingi) und der Madagassische Plattschwanzgecko
(Uroplatus fimbriatus). Mit rund 65 Arten ebenfalls recht
vielgestaltig ist die Chamäleonfamilie (Chamaeleonidae).
Zwei ihrer Vertreter sind das Kleine Chamäleon (Chamaeleo/Calumna
minor) und das Zweiband-Chamäleon (Chamaeleo/Calumna
balteatus). Von diesen vier Arten soll hier berichtet werden.
Der Standing-Taggecko
Der Standing-Taggecko ist einer von zwanzig Taggecko-Arten,
welche auf Madagaskar vorkommen. Wie ihr Name besagt, unterscheiden
sich die Taggeckos von den meisten anderen Geckoarten darin,
dass sie im allgemeinen tagsüber und nicht nachts aktiv
sind. Sie haben denn auch runde Pupillen, während sich die
Pupillen der nachtaktiven Geckos zu vertikalen Schlitzen verengen.
Geckos sind verhältnismässig kleine Echsen.
Tatsächlich zählen einige von ihnen zu den weltweit
kleinsten Echsenarten, namentlich die neuweltlichen Kugelfingergeckos
(Gattung Sphaerodactylus), die teils als Erwachsene eine
Gesamtlänge von unter drei Zentimetern aufweisen. Die madagassischen
Taggeckos gehören allerdings zu den grösseren Geckos,
und der Standing-Taggecko ist einer der grössten seiner
Sippe: Männchen wie Weibchen erreichen gewöhnlich eine
Gesamtlänge von 21 bis 26 Zentimetern. Ein Kennzeichen der
Art ist ihr dicker Schwanz. Das darin angelagerte Fett dient
den Tieren während der ausgedehnten, nahrungsarmen Trockenzeit
als «Notvorrat».
Die Verbreitung des Standing-Taggeckos auf Madagaskar
ist ziemlich begrenzt: Man findet die Art nur in der heissen,
recht dürren Region um die Küstenstadt Toliara im Südwesten
der Insel. Der Vebreitungsschwerpunkt befindet sich im Zombitse-Trockenwald,
welcher eine Fläche von 215 Quadratkilometern aufweist.
Der Standing-Taggecko ist ein Baumbewohner; er ernährt
sich von Insekten; und er ist - wie erwähnt - tagaktiv.
Dies ist praktisch alles, was wir über seine Lebensweise
in freier Wildbahn wissen. Die Haltung von Standing-Taggeckos
in Menschenobhut hat im übrigen gezeigt, dass das Weibchen
sein aus zwei elliptisch geformten Eiern bestehendes Gelege versteckt
unter loser Rinde ablegt und dass die Entwicklungszeit der Keimlinge
etwa siebzig Tage beträgt.
Der Madagassische Plattschwanzgecko
Ebenfalls ein gross gewachsener Gecko ist der Madagassische
Plattschwanzgecko: Erwachsene Individuen können eine Gesamtlänge
von bis zu 30 Zentimetern erreichen. In seiner äusseren
Erscheinung gehört der Plattschwanzgecko zweifellos zu den
bizarrsten Echsen Madagaskars: Beine, Kopf, Leib und Schwanz
sind mit Hautlappen umsäumt, welche die Umrisse des Tiers
«auflösen», so dass es, wenn es bewegungslos
an einem Baumstamm ruht, kaum zu sehen ist. Dieser Effekt wird
noch dadurch verstärkt, dass seine grau-braun marmorierte
Oberseite einer Baumrinde täuschend ähnlich sieht.
Sehr ungewöhnlich sind auch die riesigen Augen. Mit ihrer
rot-gelben Iris und der schlitzförmigen Pupille verleihen
sie dem Tier einen beinahe «ausserirdischen» Blick.
Der Madagassische Plattschwanzgecko ist ein Bewohner
der Regenwälder im Osten Madagaskars. Er ist recht weit
verbreitet, vom äussersten Süden der Insel bis zu den
Waldungen des Nordostens, und er kommt zusätzlich auch in
den isolierten Waldstücken der Ambre-Berge ganz im Norden
Madagaskars vor.
Wie die meisten Geckos ist der Madagassische Plattschwanzgecko
ausschliesslich nachts aktiv. Den Tag verbringt er regungslos
an einen Baumstamm «geklebt», typischerweise in vertikaler
Stellung mit dem Kopf nach unten. Seine Nahrung besteht hauptsächlich
aus Insekten, doch ist anzunehmen, dass er hin und wieder auch
einen kleinen Frosch oder eine kleine Echse erbeutet. Das Gelege
besteht im allgemeinen aus zwei kugeligen Eiern, die das Weibchen
am Boden in lockerer Erde vergräbt. Die Jungen schlüpfen
nach einer Entwicklungszeit von ungefähr neunzig Tagen und
weisen dann eine Länge von etwa sechs Zentimetern auf.
Das Kleine Chamäleon
Seinem Namen zum Trotz ist das Kleine Chamäleon
ein mittelgrosses Mitglied der Chamäleonfamilie. Erwachsene
Männchen weisen eine Gesamtlänge von 20 bis 25 Zentimetern
und ein Gewicht von 40 bis 50 Gramm auf, während die Weibchen
etwa 10 bis 16 Zentimeter lang und ungefähr 18 Gramm schwer
sind. Die Männchen unterscheiden sich nicht nur in der Grösse
von den Weibchen, sondern auch durch ein Paar etwa 8 Millimeter
lange Nasenhörner. Dafür weisen die Weibchen eine wesentlich
buntere Körperfärbung auf als die Männchen: Besonders
auffällig sind - neben dem gelb-schwarzen Streifenmuster
- die beiden rot-blau-schwarzen «Augenflecke» auf
jeder Körperseite.
In seinem Vorkommen ist das Kleine Chamäleon
auf das südlich-zentrale Madagaskar beschränkt, insbesondere
auf die Region um die Stadt Fianarantsoa, die sich in einer Höhe
von etwa 1000 Meter ü.M. befindet. Es bewohnt dort von Natur
aus Wälder und Strauchdickichte, findet sich aber heute
auch in Kaffeeplantagen und anderen Gehölzpflanzungen des
Menschen zurecht.
Wie die meisten Chamäleons ist das Kleine Chamäleon
ausschliesslich tagsüber unterwegs. Nachts klammert es sich
mit seinen greifzangenartigen Füssen am äussersten
Ende eines dünnen Zweigs fest, wo es vor nachtaktiven Fressfeinden
wie den Madagaskar-Mungos (Galidiinae) einigermassen sicher ist.
Bei der Beutesuche klettert es im Zeitlupentempo im Gezweig umher.
Stets bewegt es nur ein Bein aufs Mal, und zwar überaus
bedächtig. So erregt es weder die Aufmerksamkeit seiner
Beutetiere noch die von Fressfeinden. Bei der geringsten Störung
erstarrt es vollständig, oft mitten in einem Schritt, und
wartet dann geduldig, bis die Gefahr vorüber ist.
Ständig in Bewegung sind hingegen seine grossen
Augen, deren ringförmige Lider nur eine kleine runde Öffnung
für die Pupillen frei lassen. Wie bei allen Chamäleons
sind sie merkwürdigerweise unabhängig voneinander beweglich:
Während etwa das eine Auge gegen oben und hinten nach Greifvögeln
und anderen tagaktiven Fressfeinden Ausschau hält, späht
das andere gegen vorn nach Heuschrecken oder sonstigen schmackhaften
Insekten.
Sobald jedoch das Kleine Chamäleon eine mögliche
Beute erblickt, fixiert es sie mit beiden Augen, um räumlich
zu sehen und die Entfernung genau einschätzen zu können.
Daraufhin stürzt es nicht etwa plötzlich nach vorn
und schnappt nach dem Beutetier, sondern es bringt seine erstaunliche
Zunge zum Einsatz, welche in gedehntem Zustand eben so lang ist
wie sein ganzer Körper und eine verdickte, klebrige Spitze
aufweist. Mit grosser Geschwindigkeit und ebensolcher Treffsicherheit
schleudert es seine Zunge nach dem Insekt, und ebenso schnell
zieht sich die elastische Zunge wieder in den Mund zurück
mit dem daran haftenden Insekt wohlverstanden.
Seine Eier legt das weibliche Kleine Chamäleon
gewöhnlich im April, gegen Ende der Regenzeit. Das Angebot
an Insektenbeute ist während der Regenzeit erheblich grösser
als während der Trockenzeit und versorgt das Weibchen mit
ausreichend Energie, um Eier zu erzeugen. Das Gelege besteht
aus 6 bis 16 pergamentschaligen Eiern, welche im Boden vergraben
werden. Die Keimlinge entwickeln sich sehr langsam und schlüpfen
erst 9 bis 10 Monate später, also wiederum während
der nahrungsreichen Jahreszeit, was ihnen den Start ins Leben
erheblich erleichtert. Die jungen Chamäleons sind anfangs
winzig und bringen weniger als ein halbes Gramm auf die Waage.
Sie wachsen aber sehr rasch heran und sind schon nach einem halben
Jahr geschlechtsreif und fortpflanzungsbereit. Über ihre
Lebensdauer in freier Wildbahn ist nichts bekannt.
Das Zweiband-Chamäleon
Das Zweiband-Chamäleon ist deutlich grösser
als das Kleine Chamäleon. Die Männchen erreichen oftmals
eine Länge von 45, die Weibchen immerhin auch 26 Zentimeter.
Wie beim Kleinen Chamäleon trägt das Männchen
zwei Nasenhörner, welche bis 14 Millimeter lang sein können.
Hingegen sind im Gegensatz zum Kleinen Chamäleon die Weibchen
nicht bunter, sondern im Gegenteil sogar blasser gefärbt
als die Männchen.
Das Zweiband-Chamäleon ist wie das Kleine Chamäleon
im südlich-zentralen Madagaskar zu Hause, hat jedoch seinen
Verbreitungsschwerpunkt etwas weiter östlich, in deutlich
tieferen Lagen. Dort bewohnt es ausschliesslich tropischen Tieflandregenwald.
Über die Lebensweise des Zweiband-Chamäleons
in freier Wildbahn liegen keine Beobachtungen vor, doch ist angesichts
des einheitlichen Verhaltens dieser spezialisierten Echsensippe
anzunehmen, dass sie sich nur unwesentlich von derjenigen des
Kleinen Chamäleons und den anderen madagassischen Chamäleons
unterscheidet.
Kleine Teufel?
Wegen seiner bizarren Erscheinung und auch wegen seines
überraschenden Verhaltens bei Störungen (er reisst
jeweils seinen Mund weit auf und streckt seine rote Zunge hervor),
steht der Madagassische Plattschwanzgecko bei der Inselbevölkerung
Madagaskars in keinem guten Ruf: Er gilt im Volksglauben als
ein kleiner Teufel («taha-fisaka»), der Pech
bringt, wenn man ihm begegnet. Das mag ja noch irgendwie verständlich
sein. Seltsamerweise werden aber auch die bedächtigen und
völlig harmlosen Chamäleons auf Madagaskar allgemein
als Unheil verkündende Tiere betrachtet. Über die Hintergründe
solchens Aberglaubens ist nichts bekannt. Eines ist hingegen
klar: In Wirklichkeit ist es der Mensch, der diesen kleinen Echsen
Pech bringt und nicht umgekehrt.
Die Geckos und Chamäleons Madagaskars haben sich
- wie der Rest der bemerkenswerten madagassischen Fauna - auf
ihrem abgeschiedenen Inselkontinent während vieler Jahrmillionen
unbeschwert zu entwickeln, diverse Lebensräume zu erobern
und eine grosse Artenvielfalt herauszubilden vermocht. Seit sich
der Mensch jedoch vor rund 1500 Jahren auf Madagaskar angesiedelt
hat, ist es mit der Abgeschiedenheit und Ungestörtheit vorbei.
Er hat auf zunehmend grösseren Flächen und in immer
tiefer greifender Weise in die natürlichen Inselökosysteme
eingegriffen. Insbesondere hat er durch Brandrodungen - zwecks
Gewinnung land- und fortwirtschaftlicher Nutzflächen - die
einst inselweite Walddecke grossenteils vernichtet. Weniger als
zehn Prozent der Inselfläche weisen heute noch einigermassen
intakten Urwald auf. Da aber die meisten madagassischen Wildtiere
spezialisierte Waldbewohner sind, wurden ihre Bestände durch
die Rodungen immer weiter zurückgedrängt und sind heute
zu einem grossen Teil in ihrem Fortbestand stark gefährdet.
Von den vier vorgestellten Echsenarten weist als einziger
der Madagassische Plattschwanzgecko eine verhältnismässig
weite Verbreitung auf und kommt in mehreren Naturschutzgebieten
vor. Er gilt deshalb als wenig gefährdet. Die anderen drei
haben erheblich beschränktere Verbreitungsgebiete und schweben
darum nach Ansicht der Experten in erheblicher Gefahr des Aussterbens.
Gewisse Lichtblicke gibt es für alle drei Arten immerhin:
Ein Teil der Population des Standing-Taggeckos steht heute innerhalb
der Grenzen des 170 Quadratkilometer grossen Zombitse-Nationalparks
unter Schutz. Das Zweiband-Chamäleon kommt seinerseits im
410 Quadratkilometer grossen Ranomafana-Nationalpark vor. Und
das Kleine Chamäleon findet erfreulicherweise in Sekundärwuchs
und sogar in Pflanzungen des Menschen ein Auskommen, ist also
von der Waldvernichtung weniger stark betroffen als seine Vettern.
Leider sind alle vier vorgestellten Arten - wie auch
viele andere madagassische Geckos und Chamaeleons - bei den «Reptilienliebhabern»
der westlichen Welt sehr begehrt. Tierfang und -export sind darum
auf Madagaskar ein einträgliches Geschäft. Zwar scheint
es, dass der Fang für keine der vier Echsen derzeit eine
entscheidende Beeinträchtigung darstellt. Je kleiner und
dünner ihre Bestände jedoch werden, desto schlimmer
wirken sich die direkten Nachstellungen seitens des Menschen
aus. Der Reptilienhandel sollte deshalb beizeiten auf ein bescheidenes
Mass vermindert oder noch besser ganz unterbunden werden. Dies
auch deshalb, weil eine artgerechte Haltung ausserhalb Madagaskars
kaum möglich zu sein scheint. Jedenfalls überleben
sowohl die beiden Chamäleons als auch der Plattschwanzgecko
in Menschenobhut stets nur kurze Zeit, und die Nachzucht gelingt
so gut wie nie.
Legenden
Der Standing-Taggecko (Phelsuma standingi) weist
als erwachsenes Tier eine Gesamtlänge von 21 bis 26 Zentimetern
auf. Ein typisches Körpermerkmal ist der dicke Schwanz.
Das darin angelagerte Fett dient dem baumlebenden Gecko während
der ausgedehnten, nahrungsarmen Trockenzeit seiner Heimat als
«Notvorrat».
Der Madagassische Plattschwanzgecko (Uroplatus
fimbriatus) ist im Gegensatz zum Standing-Taggecko ein ausgeprägtes
Nachttier und besitzt dementsprechend riesige Augen mit schlitzförmiger
Pupille. Erwachsene Individuen können eine Gesamtlänge
von bis zu 30 Zentimetern erreichen.
Beim Kleinen Chamäleon (Chamaeleo/Calumna
minor) unterscheiden sich die Männchen (Titelbild) in ihrer
äusseren Erscheinung stark von den Weibchen (oben): Zum
einen sind die Männchen mit einer Länge von 20 bis
25 Zentimetern deutlich grösser als die 10 bis 16 Zentimeter
messenden Weibchen. Zum anderen tragen sie im Gegensatz zu den
Weibchen zwei robuste Nasenhörner. Dafür sind die Weibchen
wesentlich bunter gefärbt als die Männchen.
Beim Zweiband-Chamäleon (Chamaeleo/Calumna
balteatus) erreichen die Weibchen (oben) eine Körperlänge
von bis zu 26 Zentimetern, die Männchen (links) sogar bis
zu 45 Zentimetern. Die Heimat der Tiere sind die tropischen Regenwälder
des südlich-zentralen Madagaskars, wo sie sich wie alle
Chamäleons als tagaktive Insektenjäger betätigen.
Die Madagassen betrachten sowohl den bizarren Plattschwanzgecko
(links) als auch das bedächtige Zweiband-Chamäleon
(rechts) als Unheil verkündende Tiere. Über die Hintergründe
solchens Aberglaubens wissen wir nichts Genaues. Eines ist hingegen
klar: In Wirklichkeit ist es der Mensch, der diesen harmlosen
kleinen Echsen Pech bringt und nicht umgekehrt.
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