4 Landvögel von St. Lucia:

St. Lucia-Gimpelfink - Melanospiza richardsoni
St. Lucia-Trupial - Icterus laudabilis
Weissbrust-Spottdrossel - Ramphocinclus brachyurus
Antillendrossel - Cichlherminia lherminieri


© 2001 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



St. Lucia liegt im südlichen Bereich der Kleinen Antillen, jener rund 1000 Kilometer langen Kette tropischer Inseln, welche das Karibische Meer im Osten gegen den Atlantischen Ozean abgrenzt. Aus 25 Hauptinseln und ungezählten Nebeninseln setzen sich die Kleinen Antillen zusammen. Auf jeder von ihnen hat sich aufgrund des lokalen Klimas, des geologischen Aufbaus, des Alters, der topografischen Gegebenheiten und natürlich der geografischen Isolation eine eigene, unverkennbare Flora und Fauna herausgebildet.

Das gilt auch für St. Lucia. Die 616 Quadratkilometer grosse - maximal 44 Kilometer lange und 22 Kilometer breite - Insel weist eine besonders abwechslungsreiche Topografie auf: Ein geologisch älteres, durch die Erosion bereits stark abgetragenes Vulkanmassiv im Norden lässt sich von einem jüngeren im südlich-zentralen Teil der Insel unterscheiden, welches ausgesprochenen Gebirgscharakter hat und von zahlreichen Bachläufen tief zerfurcht ist. Im Süden befinden sich auch die höchsten Erhebungen: der 950 Meter hohe Mount Gimie und die steil aufragenden Zwillingsberge Grand Piton (798 Meter) und Petit Piton (736 Meter). Der Südzipfel der Insel steht in krassem Gegensatz zum gesamten übrigen Landschaftsbild, denn dort erstreckt sich eine flache Küs-tenniederung, aus der lediglich vereinzelte Hügel emporragen.

Hervorgerufen durch das unruhige Relief sind die klimatischen Bedingungen auf St. Lucia regional sehr unterschiedlich. In den Höhenlagen sind die Temperaturen fühlbar niedriger als in den Küstengebieten. Genau das Entgegengesetzte gilt für die Niederschläge: In den Bergen, welche die feuchten Passatwinde zum Aufsteigen und Abregnen zwingen, fallen bis zu 3800 Millimeter Regen im Jahr, während in einigen Küstenbereichen lediglich Werte von 1200 Millimetern erreicht werden. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es je nach Höhenlage und Windexposition sämtliche Übergänge.

Der topografischen und klimatischen Vielfalt entsprechend besteht die natürliche Vegetation von St. Lucia aus sehr verschiedenartigen Pflanzengesellschaften, welche ihrerseits die Lebensgrundlage für eine überraschend artenreiche Tierwelt bilden. Allerdings ist aufgrund der Besiedlung der Insel zunächst durch Indianer (Kariben) und ab 1640 durch Europäer (Franzosen, Engländer) sowie deren afrikanische Sklaven von der natürlichen Vegetation der Insel nicht allzu viel übriggeblieben. Die einstigen Urwälder wurden grossenteils zur Gewinnung von Bau- und Brennholz sowie von Anbau- und Siedlungsflächen abgeholzt. An ihre Stelle traten so genannte Sekundärwälder, die heute etwa die Hälfte der Inselfläche bedecken. Reste des natürlichen tropischen Regenwalds gibt es praktisch nur noch in den höheren und unzugänglichen Teilen des Gebirges.

Darunter - und auch unter den allgegenwärtigen Mungos und Ratten, welche von den Europäern eingeschleppt wurden - haben die auf St. Lucia heimischen Tierarten arg gelitten. Viele von ihnen haben nur in winzigen Restbeständen überlebt, manche sind sogar ausgestorben. Zu denjenigen, welche sich den widrigen Umständen zum Trotz in unsere Zeit herüberretten konnten, gehören vier Arten von Sperlingsvögeln (Ordnung Passeriformes): der St. Lucia-Gimpelfink (Melanospiza richardsoni), der St. Lucia-Trupial (Icterus laudabilis), die Weissbrust-Spottdrossel (Ramphocinclus brachyurus) und die Antillendrossel (Cichlherminia lherminieri). Sie sollen auf diesen Seiten vorgestellt werden.

 

Der St. Lucia-Gimpelfink

Der St. Lucia-Gimpelfink ist ein Mitglied der Familie der Ammern (Emberizidae), welche der Familie der Finken (Fringillidae) nahe steht. Er weist eine Gesamtlänge von 13 bis 14 Zentimetern auf. Die Männchen tragen ein vollständig schwarzes Gefieder, während die Weibchen oberseits braun und unterseits beigefarben sind.

Auf St. Lucia ist der St. Lucia-Gimpelfink weit verbreitet. Er bewohnt Trockenbuschgebiete im Küstenbereich ebenso wie verschiedene unterholzreiche Waldformen bis in Höhen von 800 Metern ü.M. Eine wissenschaftliche Erhebung hat im Jahr 1987 gezeigt, dass die Art nirgendwo dichte Bestände aufweist und dass viele Gebiete mit scheinbar geeignetem Lebensraum unbesiedelt sind.

Das Nahrungsspektrum des St. Lucia-Gimpelfinks umfasst pflanzliche wie tierliche Stoffe. Sämereien, Früchte und Insekten machen den Grossteil der Kost aus. Die kleinen Vögel verbringen bei der Nahrungssuche viel Zeit auf dem Boden, wo sie pickend und scharrend in der Streuschicht umherstöbern. Gelegentlich suchen sie aber auch in Sträuchern nach Nahrung, und mitunter stürmen sie unverhofft vorbeifliegenden Insekten nach.

Die Brutzeit scheint sich von November bis Juli zu erstrecken. Die Paare bauen ihr Kugelnest gewöhnlich ein bis drei Meter über dem Boden in Sträuchern oder Bambusdickichten. Männchen und Weibchen beteiligen sich partnerschaftlich am Nestbau, doch für die «Feinarbeit» in der Nestkammer ist das Weibchen allein zuständig. Das Gelege besteht meistens aus zwei Eiern. Das Weibchen übernimmt das Ausbrüten derselben. In dieser Zeit wird es vom Männchen mit Futter versorgt. Die Brutdauer und die Dauer der Jungenaufzucht sind nicht bekannt.

Der St. Lucia-Gimpelfink erweist sich grundsätzlich als recht anpassungsfähige Vogelart. Die Ursachen für seine Seltenheit sind deshalb keineswegs klar. Einige Fachleute sind der Ansicht, dass dem kleinen Vogel vor allem die Nestplünderungen seitens der eingeschleppten Mungos und Ratten zu schaffen machen. Möglicherweise spielen aber auch Habitatveränderungen eine entscheidende Rolle.

 

Der St. Lucia-Trupial

Der St. Lucia-Trupial ist ein Mitglied der Familie der Stärlinge (Icteridae), welche ebenfalls den Finken (Fringillidae) nahe steht. Seine Gesamtlänge beträgt 20 bis 22 Zentimeter. Das Gefieder ist bei beiden Geschlechtern ähnlich gefärbt, doch sind die Farben beim Männchen wesentlich kräftiger als beim Weibchen.

Der St. Lucia-Trupial ist auf St. Lucia weit verbreitet. Er kommt vom Tiefland bis in Höhen von ungefähr 700 Metern ü.M. vor, und er bewohnt eine breite Palette von Lebensräumen, darunter Trockenbusch, Pflanzungen, Sekundär- und Primärwald. Wie der St. Lucia-Gimpelfink scheint er aber nirgendwo häufig zu sein. Seine Kost setzt sich aus Insekten und anderen wirbellosen Kleintieren sowie Früchten und Nektar verschiedener Pflanzen zusammen.

Bruten scheinen vor allem zwischen April und Juli, also vor Beginn der Regenzeit, stattzufinden. Das Nest besteht aus einem fein gewobenen, ziemlich flachen Körbchen aus Pflanzenfasern, das in mittlerer Höhe an ein grosses Blatt oder einen Palmwedel geheftet wird. Die normale Gelegegrösse beträgt zwei bis drei Eier.

Der Bestand des St. Lucia-Trupials ist im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte deutlich zurückgegangen. Als hauptsächliche «Schadfaktoren» gelten zwei im 20. Jahrhundert eingewanderte Vogelarten: der Glanz- oder Seidenkuhstärling (Molothrus bonariensis) und die Nacktaugendrossel (Turdus nudigenis).

Der Glanzkuhstärling, ein naher Verwandter des St. Lucia-Trupials, war einst nur auf dem südamerikanischen Festland heimisch, hat sich aber seit dem Ende des 19. Jahrhunderts allmählich nordwärts über die Kleinen Antillen ausgebreitet. Auf St. Lucia wurde der Glanzkuhstärling erstmals 1931 verzeichnet. Er eroberte in der Folge rasch die ganze Insel - und gleichzeitig gingen die Bestände des St. Lucia-Trupials merklich zurück. Der Glanzkuhstärling ist wie unser Kuckuck (Cuculus canorus) ein Brutparasit: Das Weibchen legt seine Eier in die Nester anderer Vogelarten, die Jungen werfen nach dem Schlüpfen die Eier oder Nestlinge des Wirtsvogelpaars aus dem Nest, und die ahnungslosen Wirtsvögel ziehen dann statt ihrer eigenen Jungen die jungen Kuhstärlinge auf. Der Glanzkuhstärling bevorzugt als Wirtsvögel Trupiale. Er dürfte den Nachzuchterfolg des St. Lucia-Trupials erheblich vermindert und so dessen Rückgang grossenteils bewirkt haben.

Die Nacktaugendrossel ist ebenfalls ursprünglich auf dem südamerikanischen Festland heimisch. Sie hat die Kleinen Antillen etwas später erreicht als der Glanzkuhstärling. Auf St. Lucia wurde sie 1950 erstmals festgestellt. Sie ist zwar kein Brutparasit, verhält sich jedoch gegenüber anderen drosselartigen Sperlingsvögeln an Nahrungs- und Nistplätzen sehr aggressiv und dürfte deshalb ebenfalls zum Rückgang des St. Lucia-Trupials beigetragen haben.

 

Die Weissbrust-Spottdrossel

Die Weissbrust-Spottdrossel ist ein Mitglied der Familie der Spottdrosseln (Mimidae), welche der Familie der Stare (Sturnidae) nahe steht. Sie weist eine Gesamtlänge von 23 bis 25 Zentimetern auf. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt.

Im Unterschied zum St. Lucia-Gimpelfink und zum St. Lucia-Trupial ist die Weissbrust-Spottdrossel nicht nur auf St. Lucia heimisch, sondern auch auf der nördlichen Nachbarinsel Martinique. Trotzdem ist sie noch seltener als die beiden genannten Arten, denn sie kommt heute sowohl auf Martinique als auch auf St. Lucia örtlich stark begrenzt vor: Auf Martinique ist sie auf die La-Caravelle-Halbinsel im Nordosten der Insel beschränkt; auf St. Lucia kommt sie einzig an der Ostküste zwischen der Petite-Anse-Bucht und der Dennery-Knob-Landzunge vor.

Die Weissbrust-Spottdrossel hält sich stets in unmittelbarer Bodennähe auf. Dichtes Gebüsch in halbtrockenen Waldungen und Bachufergehölze sind ihre bevorzugten Aufenthaltsorte. Ihre Nahrung, die sie vor allem in der Streuschicht am Boden findet, besteht hauptsächlich aus kleinen wirbellosen Tieren, umfasst aber auch Sämereien und Beeren und manchmal sogar junge Frösche und Echsen.

Bruten sind vor allem zwischen April und Juli festgestellt worden. Das Nest wird gewöhnlich zwei bis sechs Meter über dem Boden in einem Strauch oder Jungbaum angelegt. Es handelt sich um einen recht grossen Napf aus Zweigen und Blättern, der innen mit Grashalmen ausgepolstert ist. Das Gelege besteht aus zwei Eiern. Die Jungen verlassen das Nest, noch bevor sie flugfähig sind, und leben dann eine Zeit lang am Boden, wo sie weiterhin von ihren Eltern gefüttert werden. Sie betteln in dieser Phase häufig lauthals - und sind eine entsprechend leichte Beute für Mungos und Ratten.

Lange Zeit wurde vermutet, die durch Mungos und Ratten verursachte Sterblichkeit der Jungvögel sei an der Seltenheit der Art schuld. Eine in den späten 1990er-Jahren durchgeführte Studie hat jedoch gezeigt, dass der Bruterfolg des braunweissen Vogels nicht wesentlich schlechter ist als derjenige vieler anderer tropischer Vogelarten. Man neigt deshalb heute zur Ansicht, dass die Weissbrust-Spottdrossel vor allem unter dem Verlust geeigneter Lebensräume und unter der Konkurrenz mit der zugewanderten Nacktaugendrossel leidet.

Auf Martinique ist das letzte Lebensgebiet der Weissbrust-Spottdrossel im La-Caravelle-Naturreservat gut geschützt. Auf St. Lucia hingegen exisieren Pläne, eine Schnellstrasse mitten durch das letzte Rückzugsgebiet der Weissbrust-Spottdrossel zu bauen, was zweifellos verheerende Folgen für den Vogel haben wird.

 

Die Antillendrossel

Die Antillendrossel hat von den vier vorgestellten Vogelarten das weiteste Verbreitungsgebiet: Ausser auf St. Lucia kommt sie auch auf den weiter nördlich gelegenen Antilleninseln Montserrat, Guadeloupe und Dominica vor. Sie ist ein Mitglied der Familie der Fliegenschnäpperartigen (Muscicapidae) und weist eine Gesamtlänge von 25 bis 27 Zentimetern auf.

Auf St. Lucia lebt die Antillendrossel vor allem in mittleren und höheren Lagen und bewohnt dort Primär- und Sekundärregenwaldstücke. Sie ernährt sich von Insekten und Beeren und bewegt sich bei der Nahrungssuche auf allen Etagen zwischen dem Waldboden und dem Kronendach umher.

Normalerweise schreitet die Antillendrossel im April und Mai zur Brut. Sie baut ein umfangreiches, napfförmiges Nest in Bodennähe in einem Busch oder Strauch. Das Gelege besteht aus zwei bis drei Eiern.

Wahrscheinlich wegen der jahrhundertelangen Verfolgung durch den Menschen ist die Antillendrossel ein überaus scheuer und heimlich lebender Vogel. Es ist daher nicht einfach, ihre Bestandssituation einigermassen verlässlich einzuschätzen. Im 19. Jahrhundert war die Art offensichtlich recht häufig. In den 1870er-Jahren hielt John Semper, Inselgeistlicher und Vogelliebhaber, jedenfalls fest, dass die Antillendrossel gewöhnlich paarweise verstreut lebt, im Herbst jedoch auf der Suche nach beerentragenden Sträuchern schwarmweise umherzieht und dann in grosser Zahl für den Verzehr erlegt wird. Heute ist oft das einzige Zeichen ihres Vorhandenseins ein weicher, melodiöser Gesang, der aus dem dichten Unterholz ertönt.

Nebst der Jagd scheinen auch die Nachstellungen seitens der eingeführten Raubsäuger, der Brutparasitismus seitens des Glanzkuhstärlings und der Nahrungs- und Nistplatzwettstreit mit der Nacktaugendrossel ihren Teil zum Rückgang der Antillendrossel beigetragen zu haben.

 

Im Schatten der Blaumaskenamazone

Alle vier vorgestellten Sperlingsvögel haben - global gesehen - ein winziges Artverbreitungsgebiet, und alle vier haben im Laufe der vergangenen Jahrhunderte erhebliche Bestandseinbussen erlitten. Kein Wunder stehen sie heute allesamt auf der berüchtigten Roten Liste: Der St. Lucia-Trupial gilt als «nächstens gefährdet», die Antillendrossel wird als «verletzlich» eingestuft, und der St. Lucia-Gimpelfink sowie die Weissbrust-Spottdrossel gelten als «bedroht». Im Gegensatz zur ebenfalls auf St. Lucia heimischen und ebenfalls in ihrem Fortbestand gefährdeten Blaumaskenamazone (Amazona versicolor) sind die vier keine «spektakulären» Vögel und erhalten deshalb nicht die ihnen gebührende Wertschätzung und Unterstützung durch die lokale Naturschutzbehörde. Jede der vier Vogelarten ist aber Teil des einzigartigen natürlichen Erbes von St. Lucia, und es wäre unverzeihlich, wenn auch nur eine von ihnen aus Gleichgültigkeit von unserem Planeten verschwinden würde.

 



Legenden

Der St. Lucia-Gimpelfink (Melanospiza richardsoni), der mitunter auch St. Lucia-Schwarzammer genannt wird, weist eine Länge von 13 bis 14 Zentimetern auf. Die Weibchen (oben) sind unscheinbar braun-beige gefärbt; die Männchen (ohne Abb.) tragen ein vollständig schwarzes Gefieder.

Der St. Lucia-Gimpelfink kommt einzig auf der Antilleninsel St. Lucia vor. Sein Nahrungsspektrum ist sehr breit, wobei Früchte, Samen und Insekten den Grossteil der Kost ausmachen. Die nächsten Verwandten des St. Lucia-Gimpelfinks sind interessanterweise die berühmten, rund 3000 Kilometer entfernt lebenden Darwinfinken (Geospizini) der Galapagosinseln.

Der St. Lucia-Trupial (Icterus laudabilis) weist eine Länge von 20 bis 22 Zentimetern auf. Das Gefieder ist bei beiden Geschlechtern ähnlich gefärbt, doch sind die Farben beim Männchen (unten) wesentlich kräftiger als beim Weibchen (oben). Wie der St. Lucia-Gimpelfink kommt der St. Lucia-Trupial ausschliesslich auf der namengebenden Antilleninsel St. Lucia vor. Er ernährt sich von Insekten und anderen wirbellosen Kleintieren sowie von Früchten und Nektar verschiedener Pflanzen.

Die Weissbrust-Spottdrossel (Ramphocinclus brachyurus), welche in der Länge 23 bis 25 Zentimeter misst, ist auf den beiden benachbarten Antilleninseln St. Lucia und Martinique beheimatet. Ihre Nahrung - hauptsächlich wirbellose Kleintiere - sucht sie gewöhnlich in der Streuschicht am Boden von Strauchdickichten. Um ihre Beutetiere zu überraschen, packt sie immer wieder Blätter mit ihrem Schnabel und schleudert sie mit einer energischen Kopbewegung zur Seite.

Die 25 bis 27 Zentimeter lange Antillendrossel (Cichlherminia lherminieri) kommt auf den Inseln St. Lucia, Dominica, Guadeloupe und Montserrat im zentralen Bereich der Kleinen Antillen vor. Sie ist eine Waldbewohnerin, die sich von Insekten und Beeren ernährt und sich bei der Nahrungssuche auf allen Etagen zwischen dem Waldboden und dem Kronendach umherbewegt.




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