4 Vogelarten in Macau:

Chinadommel - Ixobrychus sinensis
Chinesischer Spornkuckuck - Centropus sinensis
Chinabülbül - Pycnonotus sinensis
Perlhalstaube - Streptopelia chinensis


© 2012 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Die einstige portugiesische Kolonie und heutige chinesische Sonderverwaltungsregion Macau wird auf einer Fläche von nur 29 Quadratkilometern von über 540 000 Menschen bewohnt. Dies ergibt eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von rund 18 500 Personen je Quadratkilometer, und damit steht Macau auf Rang 1 in der Liste der am dichtesten bevölkerten Territorien der Welt - vor Monaco, Singapur, Hongkong, Gibraltar, Vatikanstadt und Bahrain auf den Rängen 2 bis 7.

Erstaunlicherweise findet selbst in diesem extrem dicht vom Menschen besiedelten und bebauten Gebiet ein breites Spektrum von Wildtieren eine Lebensgrundlage. Eine hilfreiche Rolle spielen dabei das subtropisch feuchte Klima Südchinas und die Vielfalt der Lebensräume aufgrund der Lage Macaus an einem Gewässerrand, nämlich der Perlflussmündung.

Von den Wildtieren, die in Macau vorkommen, sind die Vögel gewiss die augenfälligsten. Rund 90 Arten aus 40 verschiedenen Familien können im Territorium regelmässig beobachtet werden. Vier von ihnen - aus vier verschiedenen Familien, aber alle mit dem Adjektiv «chinesisch» im wissenschaftlichen Artnamen - sollen hier vorgestellt werden: die Chinadommel (Ixobrychus sinensis) aus der Familie der Reiher (Ardeidae), der Chinesische Spornkuckuck (Centropus sinensis) aus der Familie der Kuckucke (Cuculidae), die Perlhalstaube (Streptopelia chinensis) aus der Familie der Tauben (Columbidae) und der Chinabülbül (Pycnonotus sinensis) aus der Familie der Bülbüls (Pycnonotidae).


Die Chinadommel

Die Chinadommel ist eine von acht Mitgliedern der Gattung der Zwergdommeln (Ixobrychus), von denen die «eigentliche» Zwergdommel (Ixobrychus minutus) auch in Mitteleuropa vorkommt. Mit einer Gesamtlänge von 35 bis 40 Zentimetern und einem Gewicht um 100 Gramm ist sie ein recht kleines Mitglied der Reiherfamilie. Die beiden Geschlechter sind ähnlich gross, aber unterschiedlich gefärbt: Die Weibchen sind blasser als die Männchen, und sie weisen im Unterschied zu jenen an Hals und Brust eine braune Streifung auf.

Die Chinadommel ist im südlichen, südöstlichen und östlichen Asien weit verbreitet. Als Brutvogel kommt sie von Pakistan im Westen bis zum fernöstlichen Russland im Nordosten und nach Sumatra im Süden vor. Die Angehörigen der Bestände in den nördlichen, gemässigten Regionen des Verbreitungsgebiets sind Zugvögel; sie überwintern grossenteils in Indonesien. In den subtropischen und tropischen Regionen, so auch in Macau, sind sie hingegen Standvögel.

Wie die meisten Dommeln bewohnt die Chinadommel vorzugsweise dicht mit Röhricht und Gebüsch bewachsenes Gelände in Sumpfgebieten und an Stillgewässerrändern. Ihre Kost ist tierlicher Art und besteht vor allem aus Insekten, Krebstieren und Weichtieren, aber auch aus kleinen Fischen und Amphibien. Auf die Jagd geht sie vor allem in der Morgen- und der Abenddämmerung; während der Nacht und während der Tagesmitte ruht sie in einem Versteck. Sie ist deutlich weniger scheu und führt ein weniger verborgenes Leben als die meisten anderen Dommeln. Darum kann sie recht oft dabei beobachtet werden, wie sie sich auf der Suche nach Beutetieren behutsam durch das Röhricht und Gebüsch bewegt oder zuweilen ein Stück Weg fliegend zurücklegt.

Die Brutzeit der Chinadommel fällt im südlichen China in die Monate Mai bis August, also in die örtliche Regenzeit. Bevorzugte Nistplätze befinden sich bodennah am oder sogar über dem Wasser in dichtem Pflanzenwuchs. Das Nest wird allein vom Weibchen gebaut. Es besteht aus einer Plattform aus verwobenem Schilfrohr und anderem Pflanzenmaterial und weist einen Durchmesser von 15 bis 25 Zentimetern auf.

Das Gelege umfasst gewöhnlich 4 bis 6 Eier. Die Jungen schlüpfen nach einer Brutzeit von etwa 19 Tagen und werden von den Eltern gemeinsam grossgezogen. Schon im Alter von 5 bis 8 Tagen verlassen sie zeitweilig das Nest; mit 20 Tagen lösen sie sich bereits endgültig von ihren Eltern. Angesichts dieser schnellen Jugendentwicklung ist es nicht verwunderlich, dass die erwachsenen Brutpaare gewöhnlich zwei, manchmal sogar drei Bruten im Jahr durchführen können.


Der Chinesische Spornkuckuck

Der Chinesische Spornkuckuck ist ein entfernter Verwandter des in Mitteleuropa heimischen «eigentlichen» Kuckucks (Cuculus canorus). Im Unterschied zu diesem ist er kein Brutparasit; er legt also seine Eier nicht in die Nester anderer Vogelarten, worauf diese die Aufzucht seiner Kinder übernehmen, sondern betreibt selbst Brutpflege. Insgesamt sind von den zirka 140 Mitgliedern der Kuckucksfamilie nur etwa 50 Brutschmarotzer.

Mit einer Gesamtlänge von ungefähr 50 Zentimetern und einem Gewicht um 250 Gramm gehört der Chinesische Spornkuckuck zu den grössten der etwa 30 Mitglieder der Gattung der Spornkuckucke (Centropus). Die beiden Geschlechter sehen einander sehr ähnlich, doch sind die Weibchen im Durchschnitt etwas grösser als die Männchen. Wie alle Spornkuckucke besitzen die erwachsenen Individuen eine etwa zwei Zentimeter lange, gestreckte Hinterzehenkralle, den namengebenden Sporn.

Der Chinesische Spornkuckuck ist in den tropischen und subtropischen Bereichen Süd- und Südostasiens weit verbreitet, von Pakistan im Westen bis zum südöstlichen China im Osten und bis Sri Lanka sowie Sumatra im Süden. Er bewohnt vorzugsweise halboffene Gebiete mit viel dichtem Gebüsch und scheut auch das Umfeld von landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht. Mit seinen kurzen, abgerundeten Flügeln ist er kein ausdauernder Flieger, sondern verbringt die meiste Zeit auf dem Boden oder im Gezweig niedrigwüchsiger Sträucher. Darum wird er im Deutschen auch «Heckenkuckuck» genannt. Seine Kost umfasst tierliche wie pflanzliche Stoffe - von Eidechsen und anderen kleinen Wirbeltieren über Insekten aller Art bis hin zu Früchten und Samen. Er ist im Übrigen ein gewiefter Nestplünderer und verzehrt gern die Eier sowie Nestlinge anderer Vogelarten.

Der Chinesische Spornkuckuck führt ein monogames Leben. Männchen und Weibchen gehen also nach dem Erreichen der Fortpflanzungsfähigkeit jahrelange, manchmal sogar lebenslange Paarbeziehungen ein. Für den Bau des Nests ist hauptsächlich das Männchen zuständig. Es handelt sich um ein voluminöses, kugelförmiges Gebilde mit seitlichem Eingang und besteht aus verwobenen Zweigen, Blättern und Grashalmen. Das Gelege umfasst 3 bis 6 Eier und wird von den beiden Altvögeln abwechslungsweise während 15 bis 16 Tagen bebrütet. Die Jungen sind nach 18 bis 22 Tagen flugfähig und verlassen dann in Begleitung ihrer Eltern das Nest.

Der Chinesische Spornkuckuck scheint erst seit kurzem Macau besiedelt zu haben. Jedenfalls wurde er 2006 erstmals hier verzeichnet. Zwar lebt er recht versteckt und heimlich, ist also selten zu sehen. Anhand seiner charakteristischen dumpfen, weit tragenden «huob-huob-huob-...»-Rufserien, die er häufig vernehmen lässt, ist er aber dennoch leicht nachweisbar. Deshalb - und weil diese Laute in Asien mit vielen abergläubischen Vorstellungen verknüpft sind - ist es unwahrscheinlich, dass die Art unentdeckt vor 2006 in Macau vorkam.


Die Perlhalstaube

Im Unterschied zur Chinadommel und zum Chinesischen Spornkuckuck, die sich zwar gut an die Nähe des Menschen gewöhnt haben, jedoch nicht zu Stadtbewohnern geworden sind, kann man der Perlhalstaube durchaus mitten in Städten begegnen, sofern es dort Parks und Gärten gibt, in denen sie Nahrung und Nistplätze findet. Dies ist auch in Macau der Fall.

Im Allgemeinen wird die Perlhalstaube der Gattung der Turteltauben (Streptopelia) zugeordnet, welche weltweit etwa 18 Arten umfasst, von denen zwei auch in Mitteleuropa heimisch sind, nämlich die «eigentliche» Turteltaube (Streptopelia turtur) und die Türkentaube (Streptopelia decaocto). Neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge soll die Perlhalstaube nun aber zusammen mit der sehr ähnlichen, in Afrika und im Nahen Osten heimischen Palmtaube (Streptopelia senegalensis) in die Gattung Stigmatopelia umgeteilt werden.

Mit einer Gesamtlänge von etwa 30 Zentimetern und einem Gewicht von 130 bis 150 Gramm gehört die Perlhalstaube zu den eher zierlichen, langschwänzigen Mitgliedern der Taubenfamilie. Ihren Namen verdankt sie dem auffälligen schwarzen, mit weissen Punkten übersäten Nackenband. Die beiden Geschlechter sehen sehr ähnlich aus, doch sind die Weibchen im Durchschnitt etwas kleiner als die Männchen.

Auch die Perlhalstaube ist im südlichen und südöstlichen Asien weit verbreitet, von Pakistan ostwärts durch den Indischen Subkontinent bis zum südlichen China, nach Indonesien und zu den Philippinen. Als attraktiver, wenig anspruchsvoller Volierenvogel wurde die Perlhalstaube schon im 19. Jahrhundert weltweit gehandelt. Manchen Individuen gelang in der Fremde die Flucht, andere wurden absichtlich freigesetzt. So kommt es, dass die Art heute auch in Australien, auf Neuseeland, in Mexiko und den angrenzenden wärmeren Bereichen der USA, auf Hawaii, Fidschi, Neukaledonien und weiteren Pazifikinseln heimisch ist.

Von Natur aus bewohnt die Perlhalstaube vorzugsweise lichte Waldungen und offenes Gelände mit eingestreuten Gehölzen. Sie hat sich aber ausgezeichnet an die Nähe des Menschen gewöhnt und kommt heute im gesamten Artverbreitungsgebiet auch in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sowie im Bereich von Siedlungen einschliesslich Städten vor. Wie andere Taubenarten ist sie oft am Boden unterwegs und ernährt sich vor allem von Sämereien. Eine besonders wichtige Rollen spielen die Samen von Gräsern.

Die Perlhalstaube ist keine gesellige, schwarmbildende Taube. Meistens begegnet man ihr einzeln oder paarweise. Tatsächlich scheint sie wie der Chinesische Spornkuckuck monogam zu leben. Beide Partner tragen zum Bau des Nests bei. Es handelt sich um eine wenig kunstvolle, locker zusammengefügte Plattform aus Zweigen und Grashalmen, sie sich gewöhnlich 3 bis 4 Meter über dem Boden in einem Baum oder auf dem Sims eines Gebäudes befindet.

Das Gelege besteht aus 1 oder 2 Eiern und wird von beiden Altvögeln abwechslungsweise während 14 bis 16 Tagen bebrütet. Die frisch geschlüpften Jungen werden während etwa einer Woche kontinuierlich gewärmt und mit sogenannter «Taubenmilch» - einer hochwertigen «Babynahrung», die von beiden Eltern im Kropf abgesondert wird - gefüttert. Im Alter von zwei Wochen sind die Jungvögel flugfähig und mit etwa vier Wochen bereits völlig selbstständig. Die Eltern beginnen in der Folge zumeist mit einer zweiten Brut.


Der Chinabülbül

Bülbüls sind typische Singvögel der wärmeren Bereiche Afrikas und Asiens und kommen in Europa nicht vor. Der Name «Bülbül» stammt ursprünglich aus dem Persischen und bedeutet «Nachtigall». Tatsächlich tragen manche der rund 120 Mitglieder der Bülbülfamilie zur akustischen Markierung ihres Brutterritoriums lange und komplexe Strophengesänge vor, die mit denen der Nachtigall vergleichbar sind. Der Chinabülbül gehört nicht zu ihnen. Sein Gesang ist kurz und klingt recht einfach. Er ist aber das ganze Jahr hindurch ein sehr «schwatzhafter» Vogel, und da er zudem sehr lebhaft ist, gehört er zu den auffälligeren Mitgliedern der Vogelwelt Macaus. Wie die Perlhalstaube hat er sich sehr gut an die Nähe des Menschen gewöhnt und kann in Gärten und Parks ebenso häufig beobachtet werden wie in natürlichen Gehölzen.

Der Chinabülbül ist ein mittelgrosses Mitglied der etwa 38 Arten umfassenden Gattung der Echten Bülbüls (Pycnonotus). Seine Gesamtlänge beträgt etwa 19 Zentimeter, sein Gewicht gewöhnlich 30 bis 35 Gramm. Das Artverbreitungsgebiet ist auf Ostasien beschränkt. Es reicht vom Nordosten Thailands, vom nördlichen Vietnam und von Laos quer durch das südliche und östliche China bis zur Küste des Gelben Meers und umfasst auch die Inseln Hainan und Taiwan sowie die südlichsten Inseln Japans. Von Natur aus hält sich der Chinabülbül vorzugsweise in locker bewaldeten, gebüschreichen Gegenden auf. Er ist ein ausgeprägter Gemischtköstler, der sich von einem breiten Spektrum von Früchten, insbesondere Beeren, ferner Samen und kleinen wirbellosen Tieren ernährt. Gewöhnlich sucht er seine Nahrung im Gezweig von Büschen und Bäumen, gelegentlich aber auch auf dem Boden, und manchmal fängt er ein Insekt im Flug.

Im südlichen China schreiten die Chinabülbülpaare im Frühling und Sommer zur Brut, von Ende März bis August. Ihr Nest ist napfförmig und wird im Gezweig eines Buschs oder niedrigwüchsigen Baums angelegt. Die tragende Konstruktion besteht aus groben, fest miteinander verwobenen Grashalmen, die Auskleidung der Nestmulde geschieht mit feinen Würzelchen, Blättchen, Blüten und oftmals auch Baumwoll- und Papierstückchen.

Das Gelege umfasst gewöhnlich 3 oder 4 Eier und wird vor allem vom Weibchen während 10 bis 12 Tagen bebrütet. Das Männchen versorgt das Weibchen während dieser Zeit mit Nahrung, löst es aber gelegentlich auch beim Wärmen der Eier ab. Die Nestlinge werden von beiden Altvögeln fast ausschliesslich mit Insekten gefüttert, sind nach 12 bis 14 Tagen flugfähig und lösen sich wenig später von ihren Eltern. Diese brüten im selben Jahr oft noch ein zweites oder sogar drittes Mal. Während der Brutzeit besetzen die Chinabülbüls paarweise klar begrenzte Territorien. Ausserhalb derselben bilden sie kleine, aber unüberhörbare Schwärme.

Keine der vier vorgestellten Vogelarten wird gegenwärtig als gefährdet eingestuft. Drei von ihnen - die Chinadommel, die Perlhalstaube und der Chinabülbül - scheinen in jüngerer Zeit in manchen Bereichen ihres Verbreitungsgebiets sogar häufiger geworden zu sein. Dies zeugt davon, wie gut sie sich kontinuierlich an die erheblichen ökologischen Veränderungen anzupassen vermögen, die der Mensch in diesem dicht besiedelten und sich rasch entwickelnden Teil der Welt bewirkt.



Legenden

Mit einer Gesamtlänge von 35 bis 40 Zentimetern und einem Gewicht um 100 Gramm ist die Chinadommel (Ixobrychus sinensis) ein recht kleines Mitglied der Reiherfamilie. Die beiden Geschlechter sind ähnlich gross, aber unterschiedlich gefärbt: Die Weibchen (unten) sind blasser als die Männchen (oben) und im Unterschied zu jenen an Hals und Brust braun gestreift. Vorzugsweise bewohnt die Chinadommel vegetationsreiche Bereiche von Sumpfgebieten und Stillgewässerrändern. Ihre Kost besteht vor allem aus Insekten, Krebstieren und Weichtieren, aber auch aus kleinen Fischen und Amphibien.

Der Chinesische Spornkuckuck (Centropus sinensis) weist eine Gesamtlänge von ungefähr 50 Zentimetern und ein Gewicht um 250 Gramm auf. Er bewohnt vornehmlich halboffene, gebüschreiche Gebiete und verbringt dort die meiste Zeit auf dem Boden oder im Gezweig niedrigwüchsiger Sträucher. Darum wird er im Deutschen auch «Heckenkuckuck» genannt. Seine Kost umfasst tierliche wie pflanzliche Stoffe, von Mäusen, Eidechsen und anderen kleinen Wirbeltieren über Insekten aller Art bis hin zu Früchten und Samen.

Die Perlhalstaube (Streptopelia chinensis) weist eine Gesamtlänge von etwa 30 Zentimetern und ein Gewicht um 140 Gramm auf. Von Natur aus bewohnt sie vorzugsweise lichte Waldungen und offenes Gelände mit eingestreuten Gehölzen. Sie hat sich aber auch ausgezeichnet an das Leben in landwirtschaftlich genutzten Gebieten und im Bereich menschlicher Siedlungen angepasst. Wie andere Taubenarten ist sie oft am Boden unterwegs und ernährt sich vor allem von Sämereien, insbesondere den Samen von Gräsern.

Der Chinabülbül (Pycnonotus sinensis), ein Mitglied der rund 4000 Arten umfassenden Sippe der Singvögel (Passeri), weist eine Gesamtlänge von etwa 19 Zentimetern und ein Gewicht von 30 bis 35 Gramm auf. Von Natur aus hält er sich vorzugsweise in locker bewaldeten, gebüschreichen Gegenden auf. Er ist ein ausgeprägter Gemischtköstler, der sich von einem breiten Spektrum von Früchten, insbesondere Beeren, ferner Samen und kleinen wirbellosen Tieren ernährt.

Als attraktiver, wenig anspruchsvoller Volierenvogel wurde die Perlhalstaube schon im 19. Jahrhundert weltweit gehandelt. Manchen Individuen gelang in der Fremde die Flucht, andere wurden absichtlich freigesetzt. So kommt es, dass die Art heute auch in Australien, auf Neuseeland, in

Mexiko und den angrenzenden wärmeren Bereichen der USA, auf Hawaii, Fidschi, Neukaledonien und weiteren Pazifikinseln heimisch ist. Das Bild stammt aus Tasmaniens Hauptstadt Hobart.




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