Mittelmeer-Hufeisennase

Rhinolophus euryale


© 2004 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Weil wir ihnen höchst selten begegnen, sind wir im Allgemeinen der Ansicht, dass die Fledermäuse eine ziemlich unscheinbare, artenarme Tiersippe bilden. Dem ist keineswegs so: Rund 800 Fledermausarten gibt es weltweit; fast jede fünfte Säugetierart ist eine Fledermaus. Dass wir sie dennoch im Alltag kaum je wahrnehmen, liegt daran, dass sie erstens ein nächtliches Leben führen, zweitens im Luftraum unterwegs sind und drittens klein bis winzig sind.

Ihrer Artenvielfalt entsprechend spielen die Fledermäuse als Insektenverzehrer eine überaus wichtige ökologische Rolle, welche nicht zuletzt auch dem Menschen nützt. Und dennoch sind zahlreiche Fledermäuse gerade wegen der vielfältigen «Machenschaften» des Menschen in ihrem Fortbestand gefährdet.

Zu den gefährdeten Fledermausarten zählt unter anderem die Mittelmeer-Hufeisennase (Rhinolophus euryale), welche zur Hauptsache in Südeuropa, in Nordwestafrika und im Nahen Osten vorkommt. Von ihr soll hier berichtet werden.

 

Hasenmäuler, Schlitznasen und Trichterohren

Die Ordnung der Fledertiere (Chiroptera) setzt sich aus zwei Unterordnungen zusammen: den grossenteils Insekten verzehrenden Fledermäusen (Microchiroptera) und den mehrheitlich Früchte und Blüten verspeisenden Flughunden (Megachiroptera). Während die ungefähr 170 Arten von Flughunden alle ein und derselben Familie (Pteropodidae) angehören, sind die rund 800 Arten von Fledermäusen in neunzehn Familien gegliedert, von denen viele recht abenteuerliche Namen - wie Hasenmäuler (Noctilionidae), Schlitznasen (Nycteridae), Trichterohren (Natalidae) oder Stummeldaumen (Furipteridae) - tragen. Dem Namen nach bekannt ist den meisten von uns wohl einzig die Familie der Vampire (Desmodontidae).

Die Mittelmeer-Hufeisennase ist ein Mitglied der etwa sechzig Arten umfassenden Familie der Hufeisennasen (Rhinolophidae). Ihren Verbreitungsschwerpunkt hat die Familie in Süd- und Südostasien, wo rund vierzig Arten vorkommen. Ungefähr ein weiteres Dutzend ist in Afrika südlich der Sahara heimisch. Und fünf Arten kommen in Europa vor. Neben der Mittelmeer-Hufeisennase sind dies die Grosse Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum), die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros), die Mehely-Hufeisennase (Rhinolophus mehelyi) und die Blasius-Hufeisennase (Rhinolophus blasii).

Die Mittelmeer-Hufeisennase bewohnt zur Hauptsache Höhenlagen deutlich unterhalb 1000 Meter ü.M. In Europa findet man sie in den südlichen zwei Dritteln Frankreichs, in einigen Bereichen der Schweiz, auf der ganzen Iberischen Halbinsel, fast überall in Italien, ferner auf Korsika, Sardinien und Sizilien. Weiter östlich ist sie über die ganze Balkanhalbinsel verbreitet und von da nordwärts bis nach Ungarn, Rumänien und zur Slowakei. Ausserhalb Europas kommt sie im nordwestlichen Afrika von Marokko bis Tunesien vor, im Nahen Osten von Israel ostwärts bis nach Turkmenistan und nordwärts bis zum Kaukasus. Ausserdem ist sie auf Zypern heimisch.

Die Mittelmeer-Hufeisennase ist zwar ein mittelgrosses Mitglied der Hufeisennasenfamilie, aber gleichwohl ein sehr zierliches Säugetier: Erwachsene Individuen weisen eine Kopfrumpflänge von ungefähr 5 Zentimetern, ein Gewicht von 10 bis 15 Gramm und eine Flügelspannweite von etwa 30 Zentimetern auf. Das auffälligste Körpermerkmal des kleinen Fledertiers ist gewiss sein häutiger Nasenaufsatz, der - wie bei allen Mitgliedern der Hufeisennasenfamilie - die Nasenöffnungen umschliesst und bis zur Stirn reicht. Er besteht aus drei Teilen: Das unterste Element bedeckt die Oberlippe und umfasst hufeisenförmig die beiden Nasenöffnungen. Auf dieses «Hufeisen» bezieht sich der Familienname. Oberhalb der Nasenöffnungen, ungefähr zwischen den Augen, befindet sich ein zweites, faltenreiches Element, welches «Sattel» (= «Sella») genannt wird und dessen Mittelkiel vom Gesicht weg nach vorn ragt. Oberhalb desselben, vor der Stirn, befindet sich schliesslich ein drittes, nur an der Basis befestigtes Element, das die Form einer nach oben gerichteten Lanzenspitze hat und als «Lanzette» bezeichnet wird.

Hufeisen, Sattel und Lanzette sind für die Artunterscheidung wichtig, denn ihre Ausformung ist bei den verschiedenen Hufeisennasenarten unterschiedlich. Für die Mittelmeer-Hufeisennase ist beispielsweise kennzeichnend, dass der Mittelkiel des Sattels einen langen, spitzen Oberfortsatz aufweist und dass die Lanzette die Form eines beinahe gleichschenkligen Dreiecks hat.

 

Mit den Ohren sehen

Zwar ist nicht im Detail geklärt, welche Funktionen diesen Hautgebilden zukommen. Zweifellos stehen sie aber im Zusammenhang mit der bemerkenswerten Art und Weise, wie sich die Fledermäuse in der nächtlichen Dunkelheit orientieren: mittels Echopeilung.

Die erstaunliche Fähigkeit der Fledermäuse, in stockdunkler Nacht umherfliegen, Hindernissen elegant ausweichen und Fluginsekten zielsicher erbeuten zu können, hat die Menschheit von alters her fasziniert. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fand der italienische Biologe Lazzaro Spallanzani heraus, dass blinde Fledermäuse mühelos Hindernisse umfliegen konnten, während taube dazu nicht in der Lage waren. Eine Erklärung für dieses Phänomen konnte er allerdings nicht geben. Es war dann der britische Physiologe Hamilton Hartridge, der 1920 als erster die Vermutung äusserte, dass sich die Fledermäuse mittels Tönen im Raum zu orientieren vermögen. Erst 1933 konnte man das «Betriebsgeheimnis» der Fledermäuse jedoch wirklich lüften: Nach der Erfindung sehr empfindlicher Mikrofone entdeckte der US-Amerikaner Donald Griffin, dass die Flattertiere Ultraschalltöne - also Töne, deren Frequenz oberhalb des menschlichen Hörvermögens liegen - zu erzeugen vermögen, und dass sie offensichtlich die Echos dieser Töne im Hörzentrum ihres Hirns zu einem Bild ihrer Umgebung zusammensetzen können, so wie dies der Mensch in seinem Sehzentrum mit den Reflexionen des Sonnenlichts tut.

Wir wissen heute, dass die Fledermäuse beim Beutesuchflug im Allgemeinen fünf bis zehn kurze Töne pro Sekunde ausstossen, wobei deren Lautstärke, Höhe und Form von Art zu Art verschieden sind. Erzeugt werden die Töne im Kehlkopf, abgegeben werden sie entweder durch den Mund oder - so bei den Hufeisennasen - durch die Nasenöffnungen. Werden die abgegebenen Signale während des Suchflugs von einem Beutetier reflektiert, so erhöhen die Fledermäuse den Signalrhythmus schlagartig: Sie geben fortan bis zu 200 Töne in der Sekunde ab - genug, um sich dem Opfer zielstrebig nähern und es schliesslich erbeuten zu können. Anzumerken ist, dass das Tonspektrum, mit dem die Fledermäuse «arbeiten», einen erstaunlichen Umfang hat: Während der Mensch Töne im Frequenzbereich von 20 bis 20 000 Hertz zu hören vermag, können Fledermäuse ein Spektrum von 100 bis 200 000 Hertz wahrnehmen.

Die komplexen Nasenaufsätze der Hufeisennasen dienen nach Ansicht der Experten als «Richtstrahler» zur Ultraschallbündelung. Beim Beutesuchflug werden sie ständig bewegt und verformt und so wahrscheinlich den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die Hufeisennasen scheinen also bezüglich der Echopeilung eine besonders hohe Entwicklungsstufe erreicht zu haben.

 

Tagsüber gesellig, nachts einzelgängerisch

Die Mittelmeer-Hufeisennasen sind gesellige Fledermäuse. Zum Schlafen versammeln sie sich im Allgemeinen in Höhlen, tun dies aber mitunter auch im Dachstock von Kirchtürmen und anderen, zumeist alten Steingebäuden. Zum Überwintern suchen sie gewöhnlich besonders grosse Höhlen auf, in denen eine ziemlich konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen. Dort hängen sie sich ein gutes Stück vom Eingang entfernt mit den Krallen der Füsse an die Decke der Höhle, hüllen sich in ihre Flughäute ein und fallen in einen echten Winterschlaf, bei dem ihre Körpertemperatur erheblich abfällt und ihre Körperfunktionen auf ein Minimum vermindert sind.

Die Grösse der Kolonien liegt irgendwo zwischen ein paar Dutzend und ein paar hundert Individuen, wobei die Winterkolonien meistens kopfstärker sind als die Sommerkolonien, weil die Zahl der geeigneten Winterquartiere kleiner ist als die Zahl der verfügbaren Sommerquartiere. In ihren Sommerkolonien vergesellschaften sich die Mittelmeer-Hufeisennasen im Übrigen oft mit anderen Fledermausarten, darunter der Grossen Hufeisennase, der Wimperfledermaus (Myotis emarginatus), dem Mausohr (Myotis myotis) und der Langflügel-Fledermaus (Miniopterus schreibersii). Im Winter bilden sie vielfach gemischte Kolonien mit der Grossen Hufeisennase.

Wie die meisten ihrer Vettern haben sich die Mittelmeer-Hufeisennasen auf die Jagd nach nächtlich fliegenden Insekten spezialisiert. Zu nennen sind hauptsächlich Nachtfalter (Ordnung Lepidoptera), Netzflügler (Ordnung Neuroptera) und Mücken (Ordnung Diptera). Und wie zahlreiche ihrer Vettern sind sie besonders wendige Fledertiere. Die Form ihrer Flügel und das Verhältnis der Spannweite zur Körpergrösse ermöglichen es ihnen, enorm enge Kurven zu fliegen. Diese Wendigkeit bringt vor allem beim Beutesuchflug im Bereich von Gehölzen Vorteile, und tatsächlich gehen die Mittelmeer-Hufeisennasen vornehmlich in Waldungen und an deren Rändern auf die Jagd.

Im Sommerhalbjahr verlassen die «Flugmäuse» ihren Schlafplatz etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, um auf Beutefang zu gehen. Interessanterweise scheint jedes Individuum sein «privates» Jagdrevier zu haben und dieses allabendlich zielstrebig anzufliegen. Bei einer Studie, welche in Nordspanien durchgeführt wurde, zeigte sich, dass die einzelnen Tiere bis zu zehn Kilometer zwischen Schlafplatz und Jagdrevier zurücklegen und hierfür bis zu fünfzehn Minuten aufwenden. Die einzelnen Jagdreviere wiesen im Durchschnitt eine Grösse von etwa hundert Hektaren auf und befanden sich meistens im Bereich natürlicher oder naturnaher Waldungen.

 

Im Alter von drei Wochen flugfähig

Die weiblichen Mittelmeer-Hufeisennasen bringen ihre Jungen grossenteils im Juni, nach einer Tragzeit von acht bis zehn Wochen, als Einzelkinder zur Welt. Zwar können sie ihre Neugeborenen bei Bedarf - beispielsweise bei einer Störung am Schlafplatz - im Flug mittragen, denn sie besitzen an ihrem Bauch ausser zwei Milchzitzen noch zwei weitere zitzenartige Anhänge, die so genannten «Afterzitzen», an denen sich die Jungen festzuklammern vermögen. In der Regel bleiben die Jungtiere jedoch von Anfang an nachtsüber, wenn ihre Mütter auf Beutesuche gehen, an den Schlafplätzen zurück. Schon im Alter von ungefähr drei Wochen können sie selbst fliegen und auf die Jagd gehen, werden aber noch eine Weile von ihren Müttern mit Milch versorgt.

Über die Lebenserwartung der Mittelmeer-Hufeisennasen liegen keine Informationen vor. Andere Hufeisennasen können bis über dreissig Jahre alt werden, was für so kleine Wesen eine erstaunliche Lebensspanne darstellt. Die durchschnittliche Lebenserwartung dürfte allerdings - auch bei den Mittelmeer-Hufeisennasen - deutlich tiefer, bei vielleicht fünf oder sechs Jahren, liegen.

 

Schädlingsbekämpfung und Höhlenerkundung

Wie bei vielen anderen europäischen Fledermausarten sind die Bestände der Mittelmeer-Hufeisennase im Verlauf des 20. Jahrhunderts in weiten Bereichen des Artverbreitungsgebiets massiv zurückgegangen. Konkrete Zahlen liegen zwar einzig für Frankreich vor, wo anhand der Untersuchung von über achtzig Kolonien ein Bestandsschwund von rund siebzig Prozent zwischen 1940 und 1980 festgestellt wurde. Aber auch in anderen Ländern wurden im Rahmen gezielter Erhebungen Besorgnis erregende Bestandsrückgänge verzeichnet. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat die Mittelmeer-Hufeisennase deshalb in der Kategorie «Verwundbar» auf die Rote Liste gesetzt.

Als Hauptursache für die Abnahme der Bestände gilt der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln zum Schutz landwirtschaftlicher Kulturen. Viele Pestizide haben eine Breitbandwirkung, treffen also «Freund und Feind» unter den Wirbellosen - und bewirken darum eine erhebliche Schmälerung der Nahrungsgrundlage der Fledermäuse. Überdies reichern sich viele der in den Pestiziden enthaltenen Giftstoffe in den natürlichen Nahrungsketten an und können insbesondere bei deren Endgliedern, zu denen auch die Fledermäuse gehören, zu einer Schädigung der Gesundheit und des Fortpflanzungserfolgs führen.

Eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung bewirken aber auch die Freizeitaktivitäten im Bereich von Höhlen, welche in den vergangenen Jahrzehnten massiv zugenommen haben. Fledermäuse sind sowohl in ihren Winter- als auch in ihren Sommerquartieren auf Störungen sehr anfällig. Werden sie beim Überwintern gestört, so wachen sie auf und verbrauchen beim Umherfliegen wertvolle Teile ihrer Energiereserven, so dass viele von ihnen bis zum Frühjahr verhungern. Werden sie während der Aufzucht der Jungen gestört, so veranlasst dies die Weibchen oftmals, ihre Jungen im Stich zu lassen und an einen anderen Ort zu wechseln, was unter Umständen den Tod des Nachwuchses einer ganzen Kolonie bedeuten kann.

Die Zukunft der Mittelmeer-Hufeisennasen sieht allerdings nicht ganz schwarz aus. Noch ist die Art in manchen Regionen recht zahlreich. Und zumindest in Frankreich wurde in jüngerer Zeit eine Erholung einzelner Bestände festgestellt. Letzteres ist wohl hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass DDT und andere Pestizide, welche die berüchtigten, schwer abbaubaren Chlorierten Kohlenwasserstoffe enthalten, nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Zur erfreulichen Bestandsentwicklung hat aber zweifellos auch beigetragen, dass mehrere grosse Kolonien unter Schutz gestellt wurden und heute von menschlichen «Störenfrieden» verschont bleiben.

 

 

Legenden

Die Mittelmeer-Hufeisennase (Rhinolophus euryale) ist eine mittelgrosse Fledermaus (Unterordnung Microchiroptera): Erwachsene Individuen weisen eine Kopfrumpflänge von ungefähr 5 Zentimetern, ein Gewicht von 10 bis 15 Gramm und eine Flügelspannweite von etwa 30 Zentimetern auf. Das Artverbreitungsgebiet erstreckt sich zur Hauptsache über Südeuropa, Nordwestafrika und den Nahen Osten und umfasst auch mehrere grössere Mittelmeerinseln.

Der häutige Nasenaufsatz der Hufeisennasen dient der Bündelung der Ultraschallsignale, welche die Tiere durch ihre Nase ausstossen und deren Echos sie dank ihres leistungsfähigen Gehörs zu einem detaillierten Bild ihrer Umgebung auswerten können. Das Hautgebilde besteht aus dem «Hufeisen» (unten), dem «Sattel» (Mitte) und der «Lanzette» (oben).

Die Mittelmeer-Hufeisennase hat sich auf die Jagd nach nächtlich fliegenden Insekten, insbesondere Nachtfaltern, Netzflüglern und Mücken, spezialisiert. Diesen stellt sie vor allem im Bereich natürlicher oder naturnaher Waldungen nach. Sie verbringt jeweils fast die ganze Nacht im Flug und gönnt sich nur hin und wieder eine kurze Ruhepause im Geäst eines Baums.

Tagsüber zieht sich die Mittelmeer-Hufeisennase zum Schlafen in mittelgrosse Höhlen oder in den Dachstock von Kirchtürmen und anderen, zumeist alten Steingebäuden zurück. Dort hängt sie sich mit den Krallen der Füsse an die Decke und schlägt ihre Flughäute wie einen Mantel um den Körper. Zum Überwintern sucht sie hingegen besonders geräumige Höhlen auf, in denen eine ziemlich konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen.

Die Kolonien der Mittelmeer-Hufeisennase bestehen aus ein paar Dutzend bis ein paar hundert Individuen und setzen sich das ganze Jahr über aus praktisch gleich vielen erwachsenen Männchen wie Weibchen zusammen. Letzteres ist ungewöhnlich: Bei den meisten anderen europäischen Fledermausarten bilden die Weibchen zumindest während des Sommerhalbjahrs separate «Brutkolonien», in denen sie keine Männchen dulden.

Die weiblichen Mittelmeer-Hufeisennasen bringen ihre Jungen grossenteils im Juni, nach einer Tragzeit von acht bis zehn Wochen, als Einzelkinder zur Welt. Schon im Alter von ungefähr drei Wochen sind diese flugfähig und beginnen sich in der Insektenjagd zu üben. Die durchschnittliche Lebenserwartung dürfte bei fünf oder sechs Jahren liegen.




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