Komoren-Flughund

Pteropus livingstonii


© 2010 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)






Artwork © Owen Bell



Die Ordnung der Fledertiere (Chiroptera) bildet mit weltweit rund 1100 Arten die zweitgrösste der etwa dreissig gegenwärtig anerkannten Säugetierordnungen. Nur die Ordnung der Nagetiere (Rodentia) ist mit rund 1700 Arten noch kopfstärker. Das Kennzeichen, das die Fledertiere von allen übrigen Säugetieren unterscheidet, ist ihre Fähigkeit zum aktiven Flug. Verschiedene andere Säugetiere, darunter die Gleithörnchen, die Riesengleitflieger und die Zwerggleitbeutler, verfügen zwar ebenfalls über Flughäute und können mit deren Hilfe erstaunlich weite Strecken im Gleitflug zurücklegen. Dies gelingt ihnen allerdings nur, wenn sie zuvor einen erhöhten Punkt erklettern, von dem aus sie sich in die Luft werfen können. Aktiv fliegen, das heisst im Luftraum dank eigener Muskelkraft auch an Höhe gewinnen, vermögen sie allesamt nicht. Dies schaffen unter den Säugetieren allein die Fledertiere.

Ihre Flugfähigkeit hat es den Fledertieren erlaubt, praktisch alle Winkel der Erde zu erreichen. Selbst abgeschiedene ozeanische Inseln, welche für die Fussgänger unter den Säugetieren, auch die gleitfähigen, unerreichbar waren, haben sie zu besiedeln vermocht. Dies trifft auch auf die Komoren zu, eine im westlichen Indischen Ozean zwischen dem Norden Madagaskars und dem Norden Mosambiks gelegene Inselgruppe. Sieben Fledertierarten haben sich auf den Komoren niedergelassen. Zu ihnen zählt der Komoren-Flughund (Pteropus livingstonii), von dem hier die Rede sein soll.


Von grossen und kleinen Fledertieren

Die Fledertiere werden von den Zoologen in zwei verschiedene Sippen gegliedert: Die Fledermäuse (Microchiroptera = «Kleine Fledertiere») stellen mit über 900 Arten in 18 Familien die Mehrheit der Fledertiere dar. Sie sind gewöhnlich eher kleingewachsene Fledertiere, ernähren sich überwiegend von Insekten und sind weltweit verbreitet. Die Flughunde (Megachiroptera = «Grosse Fledertiere») setzen sich dagegen aus nur etwa 170 Arten zusammen, welche in eine einzige Familie (Pteropodidae) gestellt werden. Sie sind im Allgemeinen eher gross gewachsene Fledertiere, ernähren sich überwiegend vegetarisch und sind nur in der Alten Welt heimisch - von Südafrika im Westen bis zum Zentralpazifik im Osten.

Hinsichtlich der Körpergrösse ist zu ergänzen, dass die grössten unter den «Kleinen Fledertieren» deutlich grösser sind als die kleinsten unter den «Grossen Fledertieren». Bei den Fledermäusen reicht das Spektrum von der 3 Zentimeter langen und 2 Gramm schweren Hummelfledermaus (Craseonycteris thonglongyai) bis zur Australischen Gespenstfledermaus (Macroderma gigas), welche eine Kopfrumpflänge von 14 Zentimetern, eine Spannweite von 60 Zentimetern und ein Gewicht von 220 Gramm erreichen kann, bei den Flughunden vom  etwa 6 Zentimeter langen und um 12 Gramm schweren Fleckflügel-Flughund (Balionycteris maculata) bis zum Kalong (Pteropus vampyrus), zum Indischen Flughund (Pteropus giganteus) und zum Goldkronenflughund (Acerodon jubatus), welche alle drei eine Kopfrumpflänge von 40 Zentimetern, eine Spannweite von 170 Zentimetern und ein Gewicht von mehr als 1500 Gramm erreichen können.

Innerhalb der Familie der Flughunde (Pteropodidae) werden gegenwärtig 42 Gattungen unterschieden, von denen viele nur eine oder zwei Arten umfassen. Die weitaus kopfstärkste Gattung ist die der Eigentlichen Flughunde (Pteropus): Ihr gehören mit etwa 65 Arten mehr als ein Drittel aller Familienmitglieder an. Mehrere Pteropus-Arten sind weit verbreitet und gebietsweise sehr häufig, darunter der bereits erwähnte, auf dem Indischen Subkontinent und Sri Lanka heimische Indische Flughund sowie der in ganz Australasien beheimatete Schwarze Flughund (Pteropus alecto). Andere haben sehr kleine Artverbreitungsgebiete und teils winzige Artbestände. Zu letzteren zählt der Komoren-Flughund, der einzig auf den Komoren vorkommt und dessen Gesamtbestand in der freien Wildbahn inzwischen auf alarmierende 1000 bis 2000 Individuen gesunken ist.

Der Komoren-Flughund gehört zu den gross gewachsenen Pteropus-Arten: Seine Kopfrumpflänge bemisst sich auf bis zu 28 Zentimeter, seine Flügelspannweite auf bis zu 1,5 Meter, und sein durchschnittliches Gewicht beträgt etwa 600 Gramm. Hinsichtlich der Körpergrösse und der Färbung bestehen zwischen Männchen und Weibchen keine deutlich erkennbaren Unterschiede.


Tagsüber gesellig in Schlafkolonien

Der Archipel der Komoren verdankt seine Entstehung untermeerischer vulkanischer Aktivität. Er besteht aus den vier Hauptinseln Grande Comore (oder Njazidja), Anjouan (oder Nzwani), Mohéli (oder Mwali) und Mayotte (oder Mahoré). Lange Zeit waren die Komoren eine französische Kolonie gewesen. 1975, als Folge einer im Jahr 1974 durchgeführten Volksabstimmung, wurden die drei Hauptinseln Grande Comore, Anjouan und Mohéli in die Unabhängigkeit entlassen und bilden seither eine Bundesrepublik mit dem offiziellen Namen «Union der Komoren». Die Bevölkerung der vierten Hauptinsel, Mayotte, bevorzugte es hingegen, unter französischer Verwaltung zu bleiben, weshalb ihre Insel noch heute ein französisches Überseeterritorium ist.

Der Komoren-Flughund kommt nur auf den beiden zentral gelegenen, zur Union der Komoren gehörenden Hauptinseln Anjouan und Mohéli vor. Anjouan weist eine Landfläche von 424 Quadratkilometern auf und ragt bis zu 1595 Meter über den Meeresspiegel auf, Mohéli ist 290 Quadratkilometer gross und maximal 790 Meter hoch. Die beiden Inseln liegen etwa fünfzig Kilometer voneinander entfernt.

Auf seinen beiden Heimatinseln bewohnt der Komoren-Flughund fast ausschliesslich ungestörten Bergregenwald. Dieser bietet ihm sowohl geeignete Schlafbäume als auch das ganze Jahr über ergiebige Nahrungsbäume. Leider hat die Waldvernichtung durch den Menschen den für den Komoren-Flughund verfügbaren Lebensraum gegenüber früher beträchtlich vermindert. Insbesondere existieren nur noch wenige Schlafbäume. Bei einer Erhebung im Jahr 2002 konnten auf Anjouan und Mohéli zusammen nur noch zwanzig in Gebrauch stehende Schlafbäume festgestellt werden, die meisten von ihnen auf Anjouan im Höhenbereich zwischen 500 und 1000 Metern ü.M.

Bei diesen Schlafbäumen handelt es sich gewöhnlich um grosse, über das Kronendach des Waldes hinausragende Bäume, sogenannte «Überständer». Dort versammeln sich die Komoren-Flughunde alltäglich zum Schlafen. Die Grösse der Schlafgemeinschaften beträgt zwischen ein paar wenigen Individuen und mehreren Dutzend und unterliegt saisonalen Schwankungen. Die einzelnen Individuen schlafen also nicht das ganze Jahr über am selben Ort. Dies dürfte einerseits mit ihrem Fortpflanzungszyklus zusammenhängen, andererseits mit der im Jahresverlauf wechselnden Richtung der Passatwinde und der dadurch bedingten saisonal unterschiedlichen Verteilung des Nahrungsangebots. Auf den Komoren gibt es eine Trockenzeit von Mai bis September und eine Regenzeit von Oktober bis April.


Nachtsüber unverträglich in Essterritorien

Der Komoren-Flughund ist grundsätzlich ein nachtaktives Tier. Dies zeigen unter anderem seine grossen, orangefarbenen «Nachtaugen». Dennoch kann man ihn oft am Tag fliegen sehen. Dabei handelt es sich um eine Energiesparmassnahme: Wie viele grosse Vögel ist der Komoren-Flughund mit seinen grossen Tragflächen ein ausgezeichneter Segelflieger, welcher thermische Aufwinde zu nutzen weiss, um weite Strecken ohne Flügelschlag, also mit geringem Energieaufwand, zurückzulegen. Da thermische Aufwinde nur am Tag über stark besonntem Boden entstehen, muss er sich tagsüber auf den Weg machen, wenn er energiesparsam von seinen Schlafplätzen zu seinen Essplätzen gelangen will. In der Tat verlässt er seinen Schlafplatz oft schon am frühen Nachmittag und erreicht seine Essplätze mehrere Stunden vor Einbruch der Dunkelheit. Dort angelangt begibt er sich dann aber keineswegs auf die Futtersuche, sondern ruht und wartet, bis es dunkel ist.

Obschon der Komoren-Flughund an seinen Schafplätzen teils kopfstarke Kolonien mit seinesgleichen bildet, erweist er sich auf den Futterbäumen seinen Artgenossen wie auch anderen Flughunden gegenüber als wenig verträglich: Er errichtet in einem Teil der Krone eines Futterbaums ein kleines «Essterritorium» und vertreibt aus ihm energisch sämtliche Eindringlinge.

Die Nahrung des Komoren-Flughunds setzt sich vor allem aus Früchten und Blüten (genauer: Blütennektar und Pollen) verschiedener Baumarten zusammen, umfasst aber auch junge, zarte Blätter. Eine besonders wichtige Nahrung bilden die Früchte der beiden Wildfeigenbäume Ficus lutea und Ficus antandronarum, wobei Ersterer hauptsächlich während der Trockenzeit und Letzterer vorwiegend während der Regenzeit Früchte trägt.

Beim Essen verzehren die Komoren-Flughunde kaum je eine ganze Frucht oder Blüte, sondern nehmen zunächst einen grossen Bissen davon in ihren Mund, kauen dann mehrere Minuten lang kräftig darauf herum, schlucken die frei werdenden, nährstoff- und zuckerreichen Säfte und spucken schliesslich die faserigen, schwer verdaulichen Überreste wieder aus. Diese Essweise ist eine weitere Anpassung an die Fortbewegung durch die Luft: Fliegen ist eine energetisch aufwändige Fortbewegungsweise, bei der jedes Gramm «ins Gewicht fällt». Aus diesem Grund füllt der Komoren-Flughund seinen Magen-Darm-Trakt nicht mit unnützem Ballast und hält so sein Gewicht beim Wechsel von den Essplätzen zum Schlafplatz möglichst tief.


Sie werden älter als 40

Neben dem Komoren-Flughund kommen auf den Komoren zwei weitere pflanzenessende Flughunde vor: der Seychellen-Flughund (Pteropus seychellensis, Unterart comorensis), der wie sein Name sagt auch auf den Seychellen beheimatet ist, und der Komoren-Höhlenflughund (Rousettus obliviosus), der einzig hier heimisch ist. Der Seychellen-Flughund ist mit einer Kopfrumpflänge von 18 bis 20 Zentimetern und einem Gewicht von 700 bis 1100 Gramm etwas kleiner als der Komoren-Flughund; der Komoren-Höhlenflughund ist mit einer Kopfrumpflänge von 9 bis 10 Zentimetern und einem Gewicht um 90 Gramm beträchtlich kleiner als seine beiden Vettern.

Auf Anjouan und Mohéli, den beiden Heimatinseln des Komoren-Flughunds, kommen alle drei Arten nebeneinander vor. Der Wettstreit zwischen ihnen ist allerdings gering. Zum einen zieht sich der Komoren-Höhlenflughund im Unterschied zu seinen beiden grossen Vettern zum Schlafen in Höhlen zurück, während der Seychellen-Flughund im Unterschied zum Komoren-Flughund seine Schlafbäume in tiefer gelegenen Bereichen der Inseln wählt. Zum anderen bewegt sich der Komoren-Höhlenflughund bei der Nahrungssuche hauptsächlich in den unteren Bereichen des Kronendachs umher, während der Komoren-Flughund die obersten Bereiche der Baumkronen für sich in Anspruch nimmt und der körperlich unterlegene Seychellen-Flughund in die mittleren Kronenbereiche ausweicht.

Über die Gesellschaftsstruktur und das Fortpflanzungsverhalten des Komoren-Flughunds in der freien Wildbahn ist wenig bekannt. Zwischen den Männchen scheint eine komplizierte Rangordnung zu bestehen, die sich immer wieder verändert, wobei die ranghohen Männchen einen kleinen Harem aus erwachsenen Weibchen und deren abhängigen Jungen um sich versammeln, während die rangtiefen Männchen leer ausgehen.

Die Geburten erfolgen gewöhnlich zu Beginn der Regenzeit, wenn das Nahrungsangebot für die säugenden Mütter besonders reichhaltig ist. Einzelkinder sind die Regel. Im Alter von ungefähr drei Monaten vermögen die jungen Komoren-Flughunde selbst zu fliegen und müssen nicht mehr von der Mutter transportiert werden. Sie beginnen alsbald, eigenständig Nahrung zu sich zu nehmen. Die Entwöhnung von der Muttermilch findet allerdings erst im Alter von etwa acht Monaten statt. Wie bei allen Pteropus-Flughunden dürfte die Lebenserwartung recht hoch sein. Individuen verschiedener Arten haben in Menschenobhut ein Alter von mehr als 40 Jahren erreicht.


Schrumpfende Bergregenwälder

Es ist unbestritten, dass die Bestände des Komoren-Flughunds einst weit umfangreicher waren, als sie es heute sind. Beispielsweise berichtete der französische Ornithologe Alphonse Milne-Edwards im späten 19. Jahrhundert, dass der Komoren-Flughund ein häufiger Bewohner der ausgedehnten Wälder im Bereich der Berge Anjouans sei. Leider sind von diesen Wäldern heute nur noch kümmerliche Reste übrig. Auf Anjouan sind zwischen 1925 und 1987 etwa 75 Prozent der Walddecke zerstört worden, auf Mohéli allein zwischen 1967 und 1987 mehr als 50 Prozent. Und die Waldrodungen, welche hauptsächlich der Gewinnung von Pflanz- und Weideland, weniger der Gewinnung von Holz dienen, halten an.

Dies hat damit zu tun, dass die Union der Komoren zu den ärmsten Staaten Afrikas gehört. Die Inselbewohner leben grossenteils als Selbstversorger in bescheidenen Verhältnissen. Da ihre Zahl gross ist und weiter wächst, nimmt auch der Druck auf die letzten Waldstücke stetig zu. Immer höher steigen die Inselbewohner in die bergigen, steilen Lagen hinauf, um zusätzliche Nutzflächen zu schaffen. So verliert der Komoren-Flughund Schlafbaum um Schlafbaum und Futterbaum um Futterbaum. Die ihm zur Verfügung stehende Lebensraumfläche schrumpft unablässig. Gegenwärtig sind auf Anjouan und Mohéli zusammen weniger als 100 Quadratkilometer natürlicher oder naturnaher Wald übrig, und leider steht kein Teil davon unter gesetzlichem Schutz.

Immerhin werden die Komoren-Flughunde von der menschlichen Inselbevölkerung nicht für den Verzehr bejagt, obschon sie nicht unter Jagdschutz stehen. Dies im Unterschied zu verschiedenen Pteropus-Flughunden, welche auf Inseln des Pazifiks heimisch sind und dort von alters her massiv verfolgt werden, weil ihr Fleisch als Delikatesse sehr geschätzt wird. Mindestens drei pazifische Pteropus-Arten, darunter der Palau-Flughund (Pteropus pilosus), sind bereits ausgerottet worden.

Um den Komoren-Flughund vor dem Aussterben zu bewahren, wurden Zuchtbestände in Menschenobhut aufgebaut, und zwar im Jersey Zoo auf der gleichnamigen Kanalinsel und im Bristol-Zoo in England. Diese gedeihen zwar gut, könnten aber gegebenenfalls niemals über den Verlust der Bestände in ihrer Inselheimat hinwegtrösten. Um diese zu erhalten - und mit ihnen eine einzigartige insuläre Tier- und Pflanzengemeinschaft -, müssten dringend die letzten Naturwaldstücke auf den Komoren unter strikten Naturschutz gestellt werden.




Legenden

Der Komoren-Flughund (Pteropus livingstonii) gehört zu den grössten der weltweit rund 1100 Mitglieder der Ordnung der Fledertiere (Chiroptera). Erwachsene Individuen erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 28 Zentimetern, eine Flügelspannweite von bis zu 1,5 Metern und im Durchschnitt ein Gewicht um 600 Gramm.

Der Komoren-Flughund kommt einzig auf den beiden Komoreninseln Anjouan und Mohéli vor. Dort bewohnt er fast ausschliesslich ungestörten Bergregenwald. Er ist ein nachtaktives Tier. Dies lässt sich anhand seiner grossen, lichtempfindlichen Augen gut erkennen. Den Tag verbringt er ruhend und schlafend in Kolonien von ein paar wenigen bis mehreren Dutzend Individuen auf grossen, über das Kronendach des Bergregenwalds hinausragenden Bäumen.

Der Komoren-Flughund ernährt sich vor allem von Früchten und Blüten (genauer: Blütennektar und Pollen), verzehrt aber manchmal auch junge, zarte Blätter. Eine besondere Vorliebe zeigt er für die weichen Früchte von Wildfeigenbäumen (Ficus spp.). Wie die meisten Flughunde spielt er als Blütenbestäuber und Samenverbreiter eine wichtige ökologische Rolle.

Über die Gesellschaftsstruktur und das Fortpflanzungsverhalten des Komoren-Flughunds ist erst wenig bekannt. Unter den Männchen (links) scheint eine komplizierte Rangordnung zu bestehen, wobei die ranghohen Männchen einen kleinen Harem aus erwachsenen Weibchen und deren abhängigen Jungen um sich versammeln. Die Weibchen (rechts) bringen ihre Jungen gewöhnlich zu Beginn der Regenzeit zur Welt, wenn das Nahrungsangebot besonders reichhaltig ist. Einzelkinder sind die Regel, denn sie müssen ja bis zum Erreichen der Flugfähigkeit im Alter von etwa drei Monaten von der Mutter transportiert werden.

Aufgrund der grossflächigen Vernichtung der Wälder auf seinen Heimatinseln ist der Bestand des Komoren-Flughunds auf alarmierende 1000 bis 2000 Individuen gesunken. Anlässlich einer Erhebung im Jahr 2002 konnten insgesamt nur noch zwanzig Schlafkolonien festgestellt werden.




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