Grauseeschwalbe - Procelsterna cerulea

Russseeschwalbe - Sterna fuscata

Eigentliche Noddiseeschwalbe - Anous stolidus

Kleine Noddiseeschwalbe - Anous minutus


© 2008 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Die Pitcairninseln - bestehend aus den vier Eilanden Pitcairn, Henderson, Oeno und Ducie - liegen im Südostpazifik und gehören gewiss zu den abgeschiedensten Landstücken unseres Planeten. Rund 2000 Kilometer ist die Inselgruppe von Tahiti und rund 1900 Kilometer von der Osterinsel entfernt, rund 5300 Kilometer von Neuseeland und rund 6600 Kilometer von Panama.

Nur eine der vier Pitcairninseln ist ständig bewohnt, nämlich Pitcairn selbst. Die Bevölkerung besteht gegenwärtig aus knapp fünfzig Personen, welche fast ausnahmslos Nachfahren der berühmten neun «Bounty»-Meuterer sind. Letztere hatten sich im Jahr 1790 nach einer längeren Irrfahrt durch den Südpazifik zusammen mit ein paar tahitischen Frauen hierher zurückgezogen und waren in diesem entlegenen «Schlupfwinkel» tatsächlich dem langen Arm der britischen Admiralität und damit dem Strang entgangen.

Die Insel Pitcairn hat als einzige der vier Eilande ein bergiges Terrain. Sie weist eine Fläche von ungefähr 450 Hektaren auf und ragt an ihrer höchsten Stelle 347 Meter über die Meeresoberfläche auf. Rund 120 Kilometer nordwestlich von Pitcairn liegt die Insel Oeno, ein typisches, ringförmiges Korallenatoll mit einer zentrale Lagune und einer grösseren sowie mehreren kleinen, flachen Inselchen. Der Durchmesser der Lagune bemisst sich auf etwa 3 Kilometer, die gesamte Landfläche beträgt ungefähr 65 Hektaren, die höchste Erhebung liegt knapp 4 Meter über dem Meeresspiegel. Etwa 200 Kilometer östlich von Oeno und 170 Kilometer nordöstlich von Pitcairn befindet sich Henderson, die grösste Insel der Gruppe. Es handelt sich um ein angehobenes, tafelbergartiges Atoll mit einer Fläche von rund 3700 Hektaren und einer Höhe von bis zu 33 Metern. Weitere 360 Kilometer weiter östlich und etwa 470 Kilometer nordöstlich von Pitcairn liegt Ducie, die abgeschiedenste und kleinste der vier Pitcairninseln. Wie Oeno ist Ducie ein konventionelles, ringförmiges Atoll, mit einer zentrale Lagune und einer grösseren sowie mehreren kleinen, flachen Inselchen. Der Durchmesser der Lagune bemisst sich auf etwa 1,5 Kilometer, die gesamte Landfläche beträgt ungefähr 45 Hektaren.

Wie die meisten ozeanischen Inseln sind die Pitcairninseln vulkanischen Ursprungs. Sie bilden die Gipfel eines untermeerischen, etwa 3500 Meter hohen Gebirges, welches sich vom Meeresboden bis zur Meeresoberfläche erhebt. Zu keiner Zeit standen sie mit einem Kontinent in Verbindung, weshalb die gesamte heimische Flora und Fauna auf Vorfahren zurückgeht, denen es irgendwann gelang, die Insel auf dem Luft- oder Seeweg zu erreichen und zu besiedeln.

Trotz der aussergewöhnlichen Abgeschiedenheit der Pitcairninseln inmitten des Südostpazifiks hat im Laufe der Jahrtausende ein bemerkenswertes Spektrum von tierlichen und pflanzlichen Lebewesen die Inselgruppe kolonisiert. Zu erwähnen sind unter anderem etwa dreissig Meeresvogelarten, welche regelmässig auf den Pitcairninseln zur Brut schreiten. Unter ihnen befinden sich sieben Arten aus der Familie der Seeschwalben (Sternidae). Über vier von ihnen, nämlich die Grauseeschwalbe (Procelsterna cerulea), die Russseeschwalbe (Sterna fuscata), die Eigentliche oder Braune Noddiseeschwalbe (Anous stolidus) und die Kleine oder Schwarze Noddiseeschwalbe (Anous minutus) soll hier berichtet werden.


Weltweit 45 Seeschwalbenarten

Die Seeschwalben, von denen es weltweit rund 45 Arten gibt, sind hinsichtlich ihrer Gestalt eine recht einheitliche, auch für den Laien leicht erkennbare Vogelsippe. Mit ihrem tief gegabelten Schwanz, den schlanken, spitz zulaufenden Schwingen und ihrem eleganten und wendigen Flug erinnern sie an «echte» Schwalben (Familie Hirundinidae) - daher ihr Name. Mit einer Länge von 24 bis 56 Zentimetern sind sie allerdings deutlich grösser als diese.

Die Seeschwalben bewohnen Gewässer rund um den Globus herum. Die meisten von ihnen sind Meeresküstenbewohner und brüten in Kolonien. Ansonsten bestehen beträchtliche Unterschiede in ihrer Lebensweise. Beispielsweise sind manche Arten sesshaft, bleiben also das ganze Jahr über im Bereich ihrer Brutkolonien, während andere ausgeprägte Zugvögel sind. Tatsächlich unternimmt die Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) die längsten jahreszeitlichen Reisen, die wir im ganzen Tierreich kennen: Sie pendelt alljährlich zwischen ihren Brutgebieten in der Arktis und ihren Winterquartieren in der antarktischen Packeiszone hin und her und legt dabei zweimal bis zu 18 000 Kilometer zurück. Angesichts ihrer herausragenden Flugfähigkeit erstaunt es nicht, dass die Seeschwalben als Sippe nicht nur sämtliche Kontinente, sondern auch die meisten Ozeaninseln, darunter sehr abgelegene wie die Pitcairninseln, zu besiedeln vermocht haben.


Die Grauseeschwalbe

Die Grauseeschwalbe ist eines der kleineren Mitglieder der Familie. Ihre Länge beträgt 25 bis 30 Zentimeter, die Flügelspannweite 45 bis 60 Zentimeter und das Gewicht unter 300 Gramm. Sie kommt in den tropischen und subtropischen Bereichen des Pazifischen Ozeans weit verbreitet vor, von Australien nordwärts bis zu den Hawaii-Inseln und ostwärts bis zu den vor Chiles Westküste gelegenen Inseln San Felix und San Ambrosia. Auf den Pitcairninseln brütet sie in geringer Zahl auf Ducie und auf Pitcairn, möglicherweise auch auf Henderson.

Grauseeschwalben sind ortstreue Vögel, welche das ganze Jahr über im Bereich ihrer Nistplätze verbringen. Letztere befinden sich fast ausnahmslos auf Inseln und kaum je an Festlandküsten. Die zierlichen Meeresvögel gehen normalerweise truppweise in relativer Küstennähe auf die Nahrungssuche. Jedes Individuum fliegt dabei in einer Höhe von etwa drei bis sieben Metern über dem Wasser in schnellem, ruckartigem Flug kreuz und quer dahin und hält mit nach unten gerichtetem Kopf nach möglichen Beutetieren Ausschau. Immer wieder unterbricht es seinen Suchflug, um für ein paar Sekunden «rüttelnd» an Ort zu schweben und ein entdecktes Objekt genauer ins Auge zu fassen. Danach fliegt es entweder weiter - oder aber es fliegt in einem, steilen Bogen zum Wasser hinab und pickt mit seinem Schnabel ein Kleintier von der Oberfläche weg.

Auf Beutefang gehen die Grauseeschwalben meistens tagsüber. Sie erbeuten ein breites Spektrum kleiner Meerestiere, darunter junge Fische und Tintenfische sowie Garnelen und andere kleine Krebstiere. Es scheint, dass Meeresläufer (Halobates) - das sind marine Insekten aus der Familie der Wasserläufer (Gerridae) - einen wichtigen Teil ihrer Kost ausmachen. Wie unser Gemeiner Wasserläufer (Gerris lacustris) können diese ungewöhnlichen Tiere über das Wasser laufen und sind im Bereich mancher tropischer Inseln in grossen Beständen anzutreffen.

Als Brutplätze wählen die Grauseeschwalben gewöhnlich Felsvorsprünge im Bereich steiler, unzugänglicher Küstenklippen. Mitunter brüten sie aber auch zwischen Steinen an felsigen Stränden. Beim Nestbau betreiben sie wenig Aufwand: Sie wählen eine günstige Mulde im Fels oder im Boden und tragen ein paar wenige Grashalme oder andere pflanzliche Stoffe ein. Das Gelege besteht in der Regel aus einem einzelnen Ei, welches von beiden Altvögeln während rund 32 Tagen bebrütet wird. Im Alter von etwa fünf Wochen verfügt das Junge über sein erstes Jugendgefieder und ist somit flugfähig. Es muss aber noch mehrere Wochen lang von seinen Eltern betreut und zugefüttert werden, bis es sich selbstständig machen kann.


Die Russseeschwalbe

Die Russseeschwalbe ist eine von vier sehr ähnlichen Seeschwalbenarten mit schwarzbraunen Flügeln, welche gewöhnlich der Gattung Sterna zugeordnet werden. DNS-Untersuchungen haben nun aber gezeigt, dass diese vier Arten nicht besonders eng mit den übrigen Sterna-Arten verwandt sind und in eine separate Gattung namens Onychoprion gestellt werden sollten. Sterna fuscata wird also wohl bald Onychoprion fuscatus heissen.

Die Russseeschwalbe ist ein recht grosses Mitglied der Seeschwalbenfamilie. Ihre Länge bemisst sich auf 40 bis 45 Zentimeter, die Flügelspannweite liegt zwischen 85 und 95 Zentimetern. Das Artverbreitungsgebiet ist sehr weit: Brutplätze finden sich, vornehmlich auf Inseln, in praktisch allen tropischen Bereichen des Indischen, Pazifischen und Atlantischen Ozeans. Im Bereich der Pitcairninseln brüten ein paar wenige Paare auf Oeno und ungefähr hundert Paare auf Ducie.

Die Russseeschwalben gehen gewöhnlich truppweise auf dem offenen Meer, fernab ihrer Heimatküsten, auf die Nahrungssuche, und zwar überwiegend nachts. Gewöhnlich suchen sie nach Stellen, wo grosse Raubfische gerade in den oberflächennahen Wasserschichten Jagd auf kleine Schwarmfische machen. In ihrem Bemühen, den Raubfischen zu entkommen, berühren Letztere oftmals auf kurzer Strecke die Wasseroberfläche oder springen sogar über die Wasseroberfläche hinaus, so dass sie von den lauernden Russseeschwalben leicht erbeutet werden können. Tatsächlich bilden Fliegende Fische (Familie Exocoetidae) einen wichtigen Teil der Russseeschwalbenkost.

Beim Nestbau betreiben die Russseeschwalben noch weniger Aufwand als die Grauseeschwalben. Das Weibchen legt sein einzelnes Ei schlicht in eine bereits vorhandene Mulde am Boden. Beide Altvögel beteiligen sich partnerschaftlich am Bebrüten desselben, wobei die einzelnen Schichten mit bis zu fünf Tagen bemerkenswert lang dauern. Das Junge schlüpft nach einer Entwicklungszeit von etwa 30 Tagen aus dem Ei und wird in der Folge von beiden Eltern mit Futter versorgt. Nach rund acht Wochen ist das Junge flugfähig, bleibt aber noch mehrere Wochen lang mit seinen Eltern zusammen.


Die Eigentliche Noddiseeschwalbe

Die Eigentliche Noddiseeschwalbe ist eine von drei in den Tropen heimischen Seeschwalben der Gattung Anous, welche als besonders urtümliche Mitglieder der Familie gelten. Sie ist mit einer Länge von 37 bis 41 Zentimetern und einer Flügelspannweite um 80 Zentimeter nur wenig kleiner als die Russseeschwalbe. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich weltweit über praktisch sämtliche tropischen und subtropischen Meeresbereiche. Auf den Pitcairninseln ist sie die zahlreichste der vier vorgestellten Seeschwalbenarten: Auf Oeno brüten rund 800 Paare, auf Ducie etwa 200, auf Henderson und auf Pitcairn je ungefähr 100.

Wie die Russseeschwalbe geht die Eigentliche Noddiseeschwalbe küstenfern auf Beutefang. Gern bewegt sie sich mit anderen Meeresvogelarten in gemischten Schwärmen umher. Obschon sie - für einen Meeresvogel recht ungewöhnlich - über keinen guten Schutz ihres Gefieders vor Durchnässung verfügt und darum längeren Kontakt mit dem Wasser vermeiden muss, besteht ihre bevorzugte Beutefangmethode im Stosstauchen: Hat sie ein geeignetes Beutetier entdeckt, so legt sie ihre Schwingen an und stürzt sich senkrecht ins Wasser, um es zu packen. Meistens handelt es sich um kleine Fische oder Tintenfische. Nach kurzem Untertauchen erscheint sie wieder an der Oberfläche und nimmt unverzüglich ihren Flug wieder auf.

Im Unterschied zu den meisten anderen Seeschwalben bauen die Eigentlichen Noddiseeschwalben recht umfangreiche Nester aus Gräsern, Seetang und Zweigen, entweder auf dem Boden oder in einem niedrigen Strauch. Das Bebrüten des einzelnen Eis dauert 30 bis 36 Tage, die Nestlingszeit sechs bis acht Wochen. Im Alter von drei bis sechs Jahren schreiten die jungen Eigentlichen Noddiseeschwalben erstmals zur Fortpflanzung. Die mittlere Lebenserwartung der erwachsenen Individuen liegt bei ungefähr 25 Jahren.


Die Kleine Noddiseeschwalbe

Die Kleine Noddiseeschwalbe ist, wie ihr Name andeutet, mit einer Länge von 34 bis 39 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 65 bis 72 Zentimetern etwas kleiner als die Eigentliche Noddiseeschwalbe und überdies deutlich schlanker gebaut. Auch sie ist ein sehr weit verbreiteter Vogel, der rund um den Erdball herum in praktisch allen tropischen Meeresgebieten vorkommt. Im Bereich der Pitcairninseln brüten auf Oeno und auf Henderson je knapp 100 Paare, auf Pitcairn 10 bis 20. Für Ducie liegen keine Brutnachweise vor.

Die Kleine Noddiseeschwalbe geht vorwiegend in Küstennähe auf Beutefang und erbeutet deutlich kleinere Beutetiere als die Eigentliche Noddiseeschwalbe. Die Brutgewohnheiten sind hingegen sehr ähnlich. Unter anderem wird ein umfangreiches Nest in einem niedrigen Strauch oder auf einem Felsvorsprung gebaut und ein einzelnes Ei gelegt.

Keine der vier vorgestellten Seeschwalbenarten gilt gegenwärtig als in ihrem Fortbestand gefährdet. Allerdings geraten sie in vielen Bereichen ihrer Verbreitungsgebiete zunehmend unter Druck, weil sie durch den sich seit Jahrzehnten ständig ausweitenden und bald auch die letzten tropischen Eilande erfassenden Strandtourismus von ihren Brutplätzen verdrängt werden. Glücklicherweise verfügen die Pitcairninseln über keinen Flugplatz und liegen fern jeder Schifffahrtsroute, weshalb sie von dieser Art Tourismus wohl kaum je erfasst werden. Sie bilden darum ein wichtiges Rückzugsgebiet für Seeschwalben, Tölpel (Sula spp.), Fregattvögel (Fregata spp.), Tropikvögel (Phaeton spp.), Sturmvögel (Pterodroma spp.) und weitere Meeresvogelarten.

Erfreulicherweise konnte der Wert von Ducie und Oeno als «Stützpunkt» der Meeresvögel des Südostpazifiks in den 1990er-Jahren erheblich verbessert werden, als es gelang, die dortigen Bestände der eingeschleppten Polynesischen Ratte (Rattus exulans) auszurotten. Letztere ist eine gewiefte Nestplünderin, welche den Bruterfolg der Meeresvögel auf den beiden Inseln zweifellos stark negativ beeinflusst hatte. Henderson seinerseits gehört seit 1988 als «weltweit besterhaltenes angehobenes Atoll» zum Weltnaturerbe der UNESCO. Es werden auf internationaler Ebene grosse Anstrengungen unternommen, damit dieses Einod in seinem heutigen Zustand für die Nachwelt erhalten bleibt, wovon nicht zuletzt die regionale Meeresvogelfauna profitiert.




Legenden

Die Russseeschwalbe (Sterna fuscata oder Onychoprion fuscatus) ist ein stattliches Mitglied der Seeschwalbenfamilie (Sternidae). Ihre Länge bemisst sich auf 40 bis 45 Zentimeter, die Flügelspannweite auf 85 bis 95 Zentimeter. Wie zahlreiche andere Meeresvögel kann sie ein recht hohes Alter erreichen: Über dreissig Jahre alte Individuen sind in der freien Wildbahn keine Seltenheit.

Das Gelege der Russseeschwalbe besteht aus einem einzelnen, gesprenkelten Ei. Es wird ohne vorgängigen Nestbau einfach auf den Boden gelegt. Das Junge schlüpft nach einer Brutzeit von gut vier Wochen aus dem Ei; etwa acht Wochen später ist es flugfähig.

Die Eigentliche oder Braune Noddiseeschwalbe (Anous stolidus) weist eine Länge von 37 bis 41 Zentimetern und eine Flügelspannweite um 80 Zentimeter auf. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich weltweit über praktisch sämtliche tropischen und subtropischen Meeresbereiche. Bei der Balz, welche der eigentlichen Brut vorangeht, zeigen Männchen wie Weibchen häufiges, heftiges Kopfnicken - auf Englisch «nodding». Der Gattungsname bedeutet also «Nickseeschwalbe».

Die Kleine oder Schwarze Noddiseeschwalbe (Anous minutus) erreicht als erwachsener Vogel eine Länge von 34 bis 39 Zentimetern und eine Flügelspannweite von 65 bis 72 Zentimetern. Wie die meisten Seeschwalben ist sie eine gesellige Meeresküstenbewohnerin, welche in Kolonien brütet und trupp- oder schwarmweise auf die Jagd nach kleinen Fischen, Tintenfischen und weiteren Meerestieren geht, die sich an der Meeresoberfläche zeigen.

Die Grauseeschwalbe (Procelsterna cerulea) gehört mit einer Länge von 25 bis 30 Zentimetern, einer Flügelspannweite von 45 bis 60 Zentimetern und einem Gewicht unter 300 Gramm zu den zierlicheren Mitgliedern der Seeschwalbenfamilie. Sie ist in den Tropen und Subtropen des Pazifischen Ozeans - zwischen Australien, Hawaii und Chile - heimisch. Innerhalb dieses Areals brütet sie fast ausschliesslich auf ozeanischen Inseln, und zwar gewöhnlich auf Felsvorsprüngen im Bereich steiler, unzugänglicher Küstenklippen.




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