Linien-Seepferdchen

Hippocampus erectus


© 2011 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Unter den Wirbeltieren bilden die Knochenfische (Osteichthyes) mit 25 000 bis 30 000 Arten die umfangreichste Sippe. Die grosse Mehrzahl der Knochenfische wird in der Klasse der Strahlenflosser (Actinopterygii) zusammengefasst. Diese wird in rund 50 verschiedene Ordnungen mit weit über 500 Familien gegliedert.

Eine der kleineren Strahlenflosserordnungen ist die der Seenadelartigen (Syngnathiformes) mit je nach Auffassung fünf bis sieben Familien und ungefähr 250 Arten. Bei den allgemein anerkannten Familien handelt es sich um die Trompetenfische (Aulostomidae), Flötenfische (Fistulariidae), Schnepfenmesserfische (Centriscidae), Geisterpfeifenfische (Solenostomidae) und Seenadeln (Syngnatidae). Die beiden Familien, deren Zugehörigkeit zu den Seenadelartigen unsicher ist, sind die Flügelrossfische (Pegasidae) und die Flughähne (Dactylopteridae).

Die grösste der genannten Familien ist die der Seenadeln. Sie umfasst etwas mehr als 200 Arten. Rund drei Viertel davon sind Seenadeln, Schlangennadeln und Fetzenfische, die restlichen Seepferdchen. Zu Letzteren gehört das Linien-Seepferdchen (Hippocampus erectus), von dem hier berichtet werden soll.


Ein Fabelwesen namens Hippokamp

Sämtliche Seepferdchen weltweit werden aufgrund ihres recht einheitlichen Körperbaus ein und derselben Gattung - Hippocampus - zugeordnet. Der Name stammt aus dem Altgriechischen und bezeichnete einst ein Fabelwesen, das - halb Pferd, halb Fisch - den Meeresgöttern als Zug- und Reittier diente. Innerhalb der Gattung Hippocampus werden heute weltweit zwischen 40 und 50 Arten unterschieden. Allesamt kommen sie in warmen Meeresbereichen vor und besiedeln vornehmlich küstennahe Seegraswiesen, Tangfelder und Korallengärten.

Ihren deutschen Namen verdanken die Seepferdchen der Form ihres Kopfes sowie der Tatsache, dass sie diesen  häufig - wie ein edles Pferd - auf geschwungenem Hals zur Brust hin gewinkelt tragen. Die Schnauze ist durch die Verschmelzung von Ober- und Unterkiefer zu einem Rohr mit endständiger Mundöffnung ausgebildet, durch welche die Seepferdchen kleine Beutetiere «saugschnappen». Die Augen sind gross und gut entwickelt und können, wie beispielsweise bei den Chamäleons, unabhängig voneinander bewegt werden.

Im Unterschied zu den allermeisten Fischen tragen die Seepferdchen kein Schuppenkleid, sondern stecken von «Kopf bis Fuss» in einem harten, gerippten Hautknochenpanzer. Fischuntypisch ist ferner ihre aufrechte Körperhaltung. Beides lässt keine Fortbewegungsweise zu, wie wir sie von typischen Fischen kennen. Tatsächlich bewegen sich die Seepferdchen nur sehr gemächlich - beinahe schwebend - vorwärts. Den hierfür notwendigen Schub erzeugt die nicht sonderlich grosse Rückenflosse. Als Steuerruder dienen zwei kleine, am Hinterkopf gleich hinter den Kiemendeckeln sitzende Brustflossen. Oft unterwegs sind die Seepferdchen ohnehin nicht: Als einzige Fische verfügen sie nämlich über einen Greifschwanz, und mit diesem verankern sie sich die meiste Zeit an einem geeigneten Pflanzen- oder Korallenteil in ihren Unterwasser-Lebensräumen.

Hinsichtlich der Körpergrösse reicht das Spektrum innerhalb der Seepferdchenfamilie vom lediglich 1,3 Zentimeter langen, im Westpazifik zwischen Malaysia und Palau heimischen Denise-Zwergseepferdchen (Hippocampus denise) bis hin zum manchmal 35 Zentimeter langen, in den Küstengewässern Australiens und Neuseelands lebenden Dickbauch-Seepferdchen (Hippocampus abdominalis). Das Linien-Seepferdchen gehört zu den grösseren Arten. Es erreicht eine maximale Länge von etwa 19 Zentimetern.

Wie bei den meisten Seepferdchen ist die Färbung des Linien-Seepferdchens sehr variabel und kann je nach Umgebung und Befinden von nahezu schwarz über braun, beige, gelb und orange bis hin zu rot schwanken. Bei vielen Individuen findet sich im oberen Körperbereich ein feines, hell-dunkles Linienmuster, daher der Artname. Männchen und Weibchen sehen ähnlich aus, jedoch haben die Männchen einen verhältnismässig längeren Schwanz und weisen im unteren Bauchbereich einen Beutel auf, welcher bei den Weibchen fehlt.


Im Westatlantik heimisch

Das Linien-Seepferdchen ist eine von drei Seepferdchenarten, welche im westlichen Atlantik vorkommen. Bei den beiden anderen handelt es sich um das Eigentliche Zwergseepferdchen (Hippocampus zosterae) und das Langschnauzen-Seepferdchen (Hippocampus reidi). Von den drei Arten hat das Linien-Seepferdchen das grösste Verbreitungsgebiet, denn es gehört zu den wenigen Seepferdchenarten, denen man auch in Küstengewässern der gemässigten Klimazone begegnen kann. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Atlantikküste Kanadas bei Neuschottland südwärts entlang der Ostküste der USA und quer durch das Karibische Meer und den Golf von Mexiko bis zur Küste Venezuelas im nördlichen Südamerika.

Innerhalb dieses Areals bewohnt das Linien-Seepferdchen recht verschiedenartige Lebensräume, darunter Korallenriffe, sandige Buchten, Mangrovengebiete und sogar brackige Flussdeltas. Zwar wird es vereinzelt in Tiefen von bis zu 70 Metern beobachtet, doch hält es sich wie alle Seepferdchen normalerweise in erheblich seichteren Zonen in Küstennähe auf, manchmal nur gerade einen Meter unter der Wasseroberfläche. Wie alle Seepferdchen lebt es im Übrigen vorzugsweise im Bereich von Wasserpflanzen, insbesondere in grossflächigen Seegraswiesen (Gattungen Zostera und Thalassa) sowie Seetangbeständen (vor allem Gattung Sargassum). Und wie alle seine Vettern ist das Linien-Seepferdchen ein sesshaftes Tier, das oft sein ganzes Erwachsenenleben in einem festen, kleinen Gebiet verbringt.

Die ungewöhnliche Gestalt, die variable Färbung und die unauffälligen Bewegungen des Linien-Seepferdchens erweisen sich in den genannten Lebensräumen keineswegs als eine «Laune der Natur», sondern bilden eine geschickte Überlebensstrategie. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Zum einen erkennt kaum ein Raubfisch das starre, an einem Pflanzenteil haftende «Ding» so schnell als Beutetier. Und sollte er das «Ding» dennoch näher inspizieren, so hindert ihn womöglich der harte Knochenpanzer am Zuschnappen.

Zum anderen werden die Seepferdchen aus denselben Gründen von ihren Beutetieren kaum erkannt. Dabei handelt es sich zur Hauptsache um winzige, planktonisch lebende Krebstiere wie Flohkrebschen (Amphipoda) und Ruderfusskrebschen (Copepoda) sowie Larven diverser anderer mariner Wirbelloser. Die Seepferdchen brauchen ihren Beutetieren dank ihrer Tarngestalt nicht hinterher zu jagen, sondern können einfach bewegungslos abwarten, bis diese ahnungslos in ihre Nähe geraten - um sie dann im passenden Moment in einer blitzschnellen Aktion durch ihren Röhrenmund einzusaugen.


Monogam?

Seepferdchen stehen im Ruf, streng monogam zu leben, das heisst über Jahre hinweg dem einmal gewählten Partner treu zu bleiben. Die Ursprünge dieser Einschätzung gehen auf eine Studie zurück, welche in den frühen 1990er-Jahren durch die Marinbiologinnen Amanda Vincent und Laila Sadler durchgeführt worden war. Dabei wurde allerdings nur eine einzige Seepferdchenart, das White-Seepferdchen (Hippocampus whitei), an einem einzigen Küstenabschnitt im Osten Australiens im Verlauf einer einzigen Fortpflanzungssaison beobachtet. Während der Studie erwies sich, dass die kleinen Fische paarweise kleine Wohngebiete besetzten, einander treu waren und mehrfach gemeinsam für Nachwuchs sorgten. Soweit so gut.

Aufgrund der sesshaften Lebensweise der White-Seepferdchen wurde später jedoch erstens gefolgert, dass die Paare von einer Brutsaison zur nächsten Bestand haben. Zweitens wurde aufgrund der engen Verwandtschaft innerhalb der Seepferdchensippe gefolgert, dass das Verhalten der White-Seepferdchen für alle Arten gilt. Neuere Seepferdchenstudien haben nun gezeigt, dass diese Folgerungen nicht richtig sind: Bei einzelnen Arten fanden sich kleine, gemischtgeschlechtliche Fortpflanzungsgruppen, bei anderen zeigte sich, dass innerhalb einer Brutsaison häufiger Partnerwechsel stattfand. Von Monogamie also keine Spur. Wo sich das Linien-Seepferdchen im Spektrum der partnerschaftlichen Treue einreiht, wissen wir nicht. Entsprechende Feldstudien fehlen, und in Menschenobhut werden aufgrund der genannten Fehlschlüsse in der Regel einzelne Paare gehalten, weshalb sie gezwungenermassen monogam leben.

Besser Bescheid wissen wir über das Fortpflanzungsverhalten des Linien-Seepferdchens. Den Grossteil des Tages halten sich die beiden Partner an getrennten Stellen in ihrem gemeinsamen Wohngebiet auf und widmen sich individuell dem Nahrungserwerb. Allmorgendlich treffen sie jedoch zusammen und zeigen ein bemerkenswertes Begrüssungsritual. Gewöhnlich ist es das Weibchen, das zum Männchen schwimmt und es gewissermassen «zum Tanz» auffordert. Zunächst ergreift es mit seinem Schwanz denselben Pflanzenteil, an welchem sich das Männchen festhält, worauf sich beide pirouettenartig um denselben herum drehen. Anschliessend fassen sie einander beim Schwanz und «promenieren» ein wenig im Wohngebiet umher. Nach fünf bis zehn Minuten trennen sich die beiden Partner meistens wieder.

Wenn jedoch beide Partner fortpflanzungsbereit sind, wenn also das Weibchen reife Eier bereit hält und das Männchen eine leere Bruttasche hat, folgt auf das Begrüssungsritual unter Umständen eine Paarung. Das Paarungsverhalten beginnt im Allgemeinen damit, dass das Männchen kraftvoll Meerwasser in seinen Beutel saugt und gleich wieder auspresst. Es zeigt so dem Weibchen, dass die Bruttasche leer, gut gespült und somit für die Aufnahme von Eiern bereit ist. Ist das Weibchen seinerseits bereit, Eier abzulegen, löst sich das Paar alsbald aus der Bodenvegetation und steigt im Wasser auf. Im freien Wasser stülpt dann das Weibchen ein spezielles Eierlegeorgan (Ovipositor) aus, dockt es an die Bruttasche des Männchens an und presst meistens 400 bis 600 Eier hinein. Das Männchen spritzt sogleich seine Spermien ins Meerwasser, welche daraufhin den Weg in seine Tasche finden und dort die Eier befruchten. Lange Zeit wurde angenommen, dass das Männchen seine Spermien direkt in die Tasche abgibt, doch wissen wir heute, dass dies nicht stimmt. Männchen und Webchen lösen sich anschliessend voneinander und sinken langsam zurück in den Pflanzenwuchs am Meeresgrund.


Trächtige Männchen

Das Männchen macht in der Folge etwas durch, das einer echten Trächtigkeit, wie wir sie von den Säugetieren her kennen, sehr ähnlich ist: Die Eier betten sich in der Wand seiner Bruttasche ein und werden dort von einem schwammartigen Gewebe eingehüllt und von einer Flüssigkeit umspült, welche die Embryos mit Sauerstoff und verschiedenen Nährstoffen versorgt.

Die Entwicklung der Embryos in den Eiern dauert normalerweise etwa drei Wochen. Während dieser Zeit besucht das Weibchen das Männchen jeden Morgen und vollführt mit ihm ein Begrüssungsritual, doch trägt es in keiner Weise zur Betreuung des Nachwuchses bei. Die jungen Seepferdchen schlüpfen schliesslich innerhalb der väterlichen Bruttasche. Sie bleiben noch ein paar Tage im Schutz derselben. Dann werden sie vom Vater ins Meer entlassen. Eine weitere Brutfürsorge findet nicht statt; die Jungen sind also von Anfang an auf sich allein gestellt.

Bei der Geburt sind die jungen Linien-Seepferdchen etwa zehn Millimeter lang. Während den ersten paar Wochen treiben sie im freien Wasser nahe der Meeresoberfläche und können unter Umständen von den Strömungen weit von ihrem Geburtsort fortgetragen werden. Überleben sie diese gefährliche planktonische Phase, so lassen sie sich schliesslich an einem geeigneten Ort im Pflanzenwuchs auf dem Meeresboden nieder. Im Alter von etwa sechs Monaten und bei einer Länge von 5,5 bis 7 Zentimetern erreichen sie die Geschlechtsreife. Die Männchen entwickeln zu diesem Zeitpunkt ihre Bruttasche. Ganz ausgewachsen sind sie nach weiteren zwei bis vier Monaten. Die Lebenserwartung der erwachsenen Individuen liegt unter natürlichen Umständen zwischen zwei und drei Jahren.


Heilmittel und Beifang

Der Fortbestand der Seepferdchen gilt heute weltweit als gefährdet. Zwei hauptsächliche Faktoren tragen zu dieser unerfreulichen Situation bei: Zum einen werden die Lebensräume der Seepferdchen durch die Aktivitäten des Menschen arg in Mitleidenschaft gezogen, denn in Küstennähe wirkt sich die Chemikalien- und Sedimentfracht der einmündenden Fliessgewässer besonders gravierend aus. Zum anderen werden die Seepferdchen massiv befischt.

Letzteres hat nur nebensächlich damit zu tun, dass getrocknete Seepferdchen als touristisches Souvenir begehrt und lebende als Aquariumstiere beliebt sind. Die Hauptnachfrage nach Seepferdchen entspringt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Getrocknete und zerriebene Seepferdchen bilden wichtige Bestandteile von TCM-Heilmitteln, welche so verschiedenartige Leiden wie Asthma, Hautausschläge und Herzbeschwerden lindern sollen. Man schätzt, dass derzeit mehr als zwanzig Millionen Seepferdchen im Jahr als Heilmittelzusatz enden. Vor allem im süd- und südostasiatischen Raum existieren bereits zahlreiche spezialisierte Seepferdchen-Fangunternehmen.

Im westlichen Atlantik, der Heimat des Linien-Seepferdchens, ist dies zwar bislang nicht der Fall. Nachweislich fallen hier jedoch unzählige der kleinen Fische als Beifang jenen Garnelenfischern zum Opfer, welche mit Grundschleppnetzen in Küstenzonen operieren. Eine Erhebung in den frühen 2000er-Jahren wies nach, dass einer einzigen Garnelen-Fangflotte, welche von einem bestimmten Hafen im Golf von Mexiko aus operierte, jährlich über 70 000 Individuen ins Netz gingen. Über das ganze Artverbreitungsgebiet betrachtet dürften die durch Schleppnetzfischer verursachten Ausfälle enorm sein. Das Linien-Seepferdchen wird darum heute von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als in seinem Fortbestand gefährdet («verletzlich») eingestuft.




Legenden

Das Linien-Seepferdchen (Hippocampus erectus) gehört mit einer Länge von bis zu 19 Zentimetern zu den grösseren der weltweit 40 bis 50 Seepferdchenarten. Wie bei den meisten Seepferdchen ist seine Färbung sehr variabel und kann je nach Umgebung und Befinden von nahezu schwarz über braun, beige, gelb und orange bis hin zu rot schwanken. Bei vielen Individuen findet sich im oberen Körperbereich ein feines, hell-dunkles Linienmuster, daher der Artname. Männchen und Weibchen sehen ähnlich aus, jedoch haben die Männchen einen verhältnismässig längeren Schwanz und weisen im unteren Bauchbereich einen Beutel auf, welcher bei den Weibchen fehlt. Die Aufnahme auf dieser Seite zeigt ein Weibchen, diejenige auf Seite 3 ein Männchen.

Das Linien-Seepferdchen ist im westlichen Atlantik weit verbreitet - von der kanadischen Halbinsel Neuschottland im Norden bis zur Küste Venezuelas im Süden. Innerhalb dieses Areals bewohnt es im Allgemeinen untiefe Küstengewässer und hält sich dort vorzugsweise im Bereich von Seegraswiesen und Seetangbeständen auf. Die meiste Zeit verankert es sich mit seinem Greifschwanz an einem geeigneten Pflanzenteil und wartet bewegungslos darauf, dass ein ahnungsloses Flohkrebschen oder anderes kleines Beutetier in seine Reichweite gelangt, um dasselbe dann unvermittelt durch seinen Röhrenmund einzusaugen.

Wie alle Seepferdchen besetzen die erwachsenen Linien-Seepferdchen paarweise kleine Wohngebiete. Den Grossteil des Tages halten sich die beiden Partner darin an getrennten Stellen auf und widmen sich individuell dem Nahrungserwerb. Allmorgendlich treffen sie jedoch zusammen und zeigen ein Begrüssungsritual, bei welchem sie unter anderem einander beim Schwanz fassen und ein wenig im Wohngebiet umher «promenieren». Nach fünf bis zehn Minuten trennen sich die beiden Partner gewöhnlich wieder.

Aus den Eiern, die das Weibchen dem Männchen in Obhut gibt und die das Männchen in der Folge in seiner Bruttasche mit sich herumträgt, schlüpfen nach einer Entwicklungszeit von gewöhnlich etwa drei Wochen die Jungen. Wenige Tage später werden sie vom Vater ins Meer entlassen (links). Eine weitere Brutfürsorge findet nicht statt; die jungen Seepferdchen sind also von Anfang an auf sich selbst gestellt. Bei der Geburt weisen sie eine Länge von  etwa 10 Millimetern auf (rechts).

Das Linien-Seepferdchen wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als in seinem Fortbestand gefährdet («verletzlich») eingestuft. Zwei hauptsächliche Faktoren tragen zu dieser unerfreulichen Situation bei: Zum einen werden seine küstennahen Lebensräume durch die Chemikalien- und Sedimentfracht der einmündenden Fliessgewässer vielerorts arg geschädigt. Zum anderen fallen Hunderttausende der kleinen Fische als Beifang jenen Garnelenfischern zum Opfer, welche mit Grundschleppnetzen in Küstenzonen operieren.




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