Wiedehopf

Upupa epops


© 2009 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)



Mit seiner rostroten, sehr beweglichen Federhaube, seinem langen, dünnen Sichelschnabel, seinen schwarzweiss gebänderten Flügeln, seinem schlappen, fast schmetterlingsartigen Flügelschlag, seiner wellenförmigen Flugbahn und seinem dumpfen, schwer zu ortenden, an fernes Hundegebell erinnernden «Upupup»-Ruf ist der Wiedehopf (Upupa epops) ein unverkennbarer Vogel. Lange Zeit fiel es den Wissenschaftlern schwer, diesen Sonderling innerhalb der Klasse der Vögel (Aves) sicher einzuordnen. Zu gewissen Zeiten wurde er der Familie der Lerchen (Alaudidae) in der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) angegliedert, zu anderen Zeiten der Ordnung der Kuckucksvögel (Cuculiformes), dann meistens der Ordnung der Rackenvögel (Coraciiformes), und in jüngster Zeit mitunter einfach einer eigenen Vogelordnung namens Hopfvögel (Upupiformes).

Neue molekularbiologische Untersuchungen seines Erbguts (DNS-Analysen) haben nun zweifelsfrei ergeben, dass der Wiedehopf zu den Rackenvögeln gehört, also ein Verwandter der Eisvögel, Todis, Motmots, Bienenesser, Nashornvögel und Racken ist. Innerhalb der Ordnung wird er in eine separate Familie namens Wiedehopfe (Upupidae) gestellt. Diese steht der Familie der Nashornvögel (Bucerotidae) und derjenigen der Baumhopfe (Phoeniculidae) nahe. Es scheint, dass sich die Vorfahren des Wiedehopfs in grauer Vorzeit aus den frühen Hornvögeln entwickelten und dass später die Baumhopfe aus den frühen Wiedehopfen hervorgingen.

Gegenwärtig folgen viele Zoologen und insbesondere viele Ornithologen einer wissenschaftlichen Modeströmung und machen aus einstigen Unterarten vollwertige Arten. Weit verbreitete Tier- bzw. Vogelarten werden also nicht mehr nur in mehrere geografische Unterarten gegliedert, sondern gleich in mehrere Arten aufgespalten, obschon dies in den meisten Fällen der klassischen Definition der biologischen Art (Stichwort: geschlossene Fortpflanzungs- und Abstammungsgemeinschaft) widerspricht. Auch der Wiedehopf, dessen Verbreitungsgebiet sich über weite Bereiche Europas, Asiens und Afrikas erstreckt und der bisher meistens in neun Unterarten gegliedert wurde, bleibt von diesem Trend nicht verschont: Er wird von «modernen» Ornithologen in bis zu vier selbstständige Arten aufgetrennt. Erfreulicherweise hat diese Aufspaltung bislang keine allgemeine Anerkennung gefunden. Gemäss BirdLife International könnte allerdings der Wiedehopfbestand auf Madagaskar - unter anderem wegen seines andersartigen Rufs - zukünftig als separate Art namens Madagaskar-Wiedehopf (Upupa marginata) anerkannt werden.

Anzumerken bleibt, dass es in historischer Zeit eine recht grosse, fluglose Wiedehopfform auf der Insel Sankt Helena im Südatlantik gab, welche wahrscheinlich eine separate Art namens Sankt-Helena-Wiedehopf oder Riesen-Wiedehopf (Upupa antaios) darstellte. Diese Form starb im frühen 16. Jahrhundert aus, bald nachdem die Insel 1502 von den Europäern entdeckt worden war. Sie wurde wahrscheinlich ein Opfer der Nachstellung seitens der damaligen Seefahrer, welche  Sankt Helena als «Erfrischungsstation» nutzten, als auch der von ihnen eingeschleppten Ratten.


Von Madeira bis Sumatra, vom Ob bis zum Kap

Der Wiedehopf ist ein mittelgrosser Vogel. Seine Gesamtlänge liegt zwischen 26 und 32 Zentimetern. Davon entfallen auf den Schnabel 5 bis 6 und auf den Schwanz 8 bis 10 Zentimeter. Das Gewicht der erwachsenen Individuen schwankt sowohl regional als auch saisonal stark, liegt aber im Allgemeinen zwischen etwa 50 und 90 Zentimetern. Die Spannweite der abgerundeten Flügel bemisst sich auf 42 bis 46 Zentimeter. Zwischen den beiden Geschlechtern bestehen äusserlich nur geringe Unterschiede.

Das Verbreitungsgebiet des Wiedehopfs erstreckt sich von den Kanarischen Inseln und Madeira im Westen quer durch ganz Mittel- und Südeuropa sowie Nordafrika, ferner quer durch den Nahen und Mittleren Osten nordostwärts bis nach Ostsibirien und südostwärts bis nach Sumatra. Ferner umfasst es ganz Afrika südlich der Sahara.

In den nördlichen Bereichen dieses weiten Areals sind die Wiedehopfe Zugvögel: Sie halten sich nur im Sommerhalbjahr im Brutgebiet auf; das Winterhalbjahr verbringen sie in wärmeren Gefilden weiter südlich. Die europäischen Wiedehopfe überwintern vereinzelt im Mittelmeerraum. Die meisten jedoch ziehen über die Sahara hinweg in die südlich daran angrenzende Sahelzone, teils auch ins nördliche Ostafrika. Im Unterschied zu vielen anderen Zugvogelarten sind sie nicht besonders pünktlich. Zwar zieht der Grossteil von ihnen im Verlauf des Septembers aus dem Brutgebiet weg. Die ersten gehen jedoch bereits Mitte Juli, die letzten erst Ende Oktober. Auch haben sie weder feste Flugzeiten noch feste Zugrouten, sondern fliegen sowohl am Tag als auch in der Nacht und auf breiter Front über die Alpen, das Mittelmeer und die Sahara hinweg.

Innerhalb seines Verbreitungsgebiets kommt der Wiedehopf in offenen, gut besonnten, verhältnismässig trockenen Landschaften mit eingestreuten Bäumen und spärlicher oder kurzer Pflanzendecke vor. In Mitteleuropa besiedelt er vor allem extensiv landwirtschaftlich genutzte Gegenden mit einem vielfältigen Mosaik aus Viehweiden, Wiesen, Ackerland und alten Obstgärten. Im Mittelmeerraum ist er relativ häufig in lichten Olivenbaum- und Korkeichenpflanzungen sowie Rebgebieten zu finden. Anderenorts bewohnt er karge, steinige, nur spärlich mit Sträuchern und Büschen bestandene Ödländer, aber auch baumarme Steppen- und Savannenlandschaften. Nur in Ausnahmefällen hält er sich dagegen in ausgedehnten Waldlandschaften, in dürren Trockenwüsten und in feuchten oder niederschlagsreichen Gebieten auf. Ferner meidet er intensiv landwirtschaftlich genutzte Gegenden.

Im westlichen Bereich seines Artverbreitungsgebiets, in Europa, Afrika und Madagaskar, brütet der Wiedehopf gewöhnlich in tiefen Lagen, meistens unterhalb von 1200 Metern ü.M. Weiter östlich, beispielsweise in Afghanistan und Pakistan, findet man ihn aber bis in Höhenlagen von etwa 2000 Metern ü.M., und im Tibetischen Hochland wurden Bruten sogar schon in Höhen von 2800 Metern ü.M. verzeichnet.


Engerlinge, Raupen und Maden

Der Wiedehopf ernährt sich fast ausschliesslich von Insekten und anderen Kleintieren, die er entweder beim Umhergehen auf dem Boden oder aber beim Stochern mit dem Schnabel im lockeren Erdreich, in der Laubstreu, unter der Grasnarbe, zwischen Steinen oder unter dem trockenen Dung von Weidetieren entdeckt. Bei der Nahrungssuche landet er zunächst an einem günstig erscheinenden Ort auf dem Boden. Dann schreitet er dort einher, wobei er nach Taubenart mit dem Kopf nickt. Hier und dort dreht er mit seinem Schnabel ein Blatt um, hebelt einen Stein weg oder sprengt ein Rindenstück ab, und immer wieder sticht er ihn in den Boden, manchmal bis zur Basis. Eine spezielle Kiefermuskulatur erlaubt es ihm, den Schnabel im lockeren Boden zu öffnen und zu schliessen. So kann er etwaig vorhandene Beutetiere packen und herausziehen. Da seine Zunge winzig und deshalb nicht dazu geeignet ist, einen mit der Schnabelspitze ergriffenen Bissen nach hinten in den Schlund zu befördern, wirft der Wiedehopf seine Beute jeweils in die Luft und fängt sie gewandt mit weit geöffnetem Mund auf - genau so, wie es die ebenfalls fast zungenlosen Nashornvögel tun.

Die Hauptkost des Wiedehopfs besteht aus verschiedenen Insektenarten, insbesondere Käfern und deren Larven, ferner Erdraupen und Erdpuppen von Schmetterlingen und Nachtfaltern, Maden aller Art, Grillen und Heuschrecken. Weitere Wirbellose, die der Wiedehopf häufig verspeist, sind Spinnen, Tausendfüsser, Hundertfüsser, Asseln, Schnecken und Würmer. Auch junge Eidechsen und andere kleine Wirbeltiere erbeutet er bei Gelegenheit. Grosse Insekten befreit er vor dem Verzehren oft von Hartteilen, indem er sie so lange auf den Boden schlägt, bis Beine, Flügel und Kopf vom weichen Rumpf getrennt sind.


Hart umkämpfte Mauerlöcher

Der Wiedehopf ist kein geselliger Vogel. Zwar lassen sich zur Zugzeit manchmal lockere Verbände von ein bis zwei Dutzend Individuen beobachten und gegen Ende der Brutsaison Familientrupps aus zwei Altvögeln und deren frisch ausgeflogenen Jungen. Ansonsten aber begegnet man dem Wiedehopf stets einzeln oder paarweise, wobei der Paarbund gewöhnlich nur eine Brutsaison lang hält. Die Grösse der Streifgebiete und demzufolge die Bestandsdichte der Wiedehopfe schwankt von Region zu Region. Im südlichen Europa, so auch in Mazedonien, dem Ausgabeland der vorliegenden Briefmarken, leben gewöhnlich etwa vier oder fünf Paare je Quadratkilometer, was Streifgebieten von 20 bis 25 Hektaren entspricht.

In Europa, wo die Wiedehopfe Zugvögel sind, treffen die Männchen im Frühling jeweils ab Mitte März und damit etwas früher als die Weibchen in ihren Brutgebieten ein. Sie suchen dann gleich nach einer günstigen Bruthöhle. Als solche kommen Höhlungen in ausgefaulten Baumstämmen, Hohlräume an oder in alten Gebäuden sowie Löcher in Mauern, Steinhaufen oder Steilböschungen in Frage. Verhältnismässig tief gelegene, bis etwa drei Meter über dem Boden befindliche Höhlungen werden bevorzugt. Haben sie eine geeignete, noch freie Kinderstube gefunden, so nehmen sie diese in Besitz und lassen in der Nähe unermüdlich ihren charakteristischen Ruf hören, der im wissenschaftlichen Gattungsnamen Upupa klanglich festgehalten ist. So versuchen sie, einerseits die Aufmerksamkeit der alsbald eintreffenden Weibchen auf sich zu lenken und andererseits ihre Rivalen auf Distanz zu halten.

Wo geeignete Bruthöhlen selten sind, kann es zu harten Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Wiedehopfmännchen kommen. Solche Zwiste beginnen gewöhnlich mit Drohgesten und -rufen sowie Scheinangriffen, können aber schnell eskalieren und zu stürmischen Verfolgungsjagden in der Luft sowie zu harten Nahkämpfen am Boden führen, bei welchem die Männchen schonungslos ihre Schnäbel und Krallen einsetzen. Ernstliche Verletzungen wie der Verlust eines Auges und sogar der Tod des einen oder anderen Männchens sind mitunter die Folge.

Nach der Paarbildung zeigt das Männchen seiner Partnerin die von ihm gesicherte Bruthöhle. Ist das Weibchen mit der Wahl einverstanden, so befreit das Männchen die Höhle zunächst von etwaigem Unrat und legt anschliessend eine dünne Schicht aus Gräsern, Blättern, Federn und anderen weichen Stoffen als Bodenisolation an. Ein wirklicher Nestbau findet aber nicht statt.

In den zentralen und nördlichen Teilen Europas bestehen die Gelege gewöhnlich aus fünf bis acht Eiern. Weiter südlich sind kleinere Gelege die Regel. Das Weibchen bebrütet das Gelege allein und wird vom Männchen regelmässig mit Nahrung versorgt. Die Jungvögel schlüpfen nach einer Brutzeit von etwa zweieinhalb Wochen aus ihren Eiern. Sie wiegen anfangs lediglich etwa 3,5 Gramm und sind oberseits mit flaumigen Daunen bekleidet. Ungefähr zehn Tage lang wärmt, bewacht und betreut das Weibchen seine Jungen ohne Unterbrechung. Erneut ist das Männchen für die Nahrungsversorgung der ganzen Familie zuständig. Rastlos sucht es nach Nahrung und fliegt typischerweise alle acht bis zehn Minuten mit einem Nahrungsding zur Bruthöhle. Anschliessend beteiligt sich auch das Weibchen partnerschaftlich an der Futtersuche.

Im Alter von etwa vier Wochen verfügen die jungen Wiedehopfe über ihr erstes Jugendgefieder, so dass sie - in Begleitung ihrer Eltern - die Bruthöhle verlassen können. Nach dem Ausfliegen betteln sie bei ihren Eltern noch etwa eine Woche lang nach Nahrung. Danach vermögen sie sich bereits selbstständig zu ernähren und lösen sich dann von ihren Eltern und ihren Geschwistern.


«Stinken wie ein Wiedehopf»

Die Nestlinge und das brütende Weibchen sind in der Nisthöhle anfällig auf verschiedene Fressfeinde, aber nicht völlig schutzlos. Nähert sich ein Störenfried dem Höhleneingang, so empfängt ihn die Brut mit zischendem Fauchen. Auf diese erste Warnung folgen bei Uneinsichtigkeit des Feinds wahre Spritzsalven dünnflüssigen Kots, welche die Kleinen aus dem hochgereckten Hinterleib auspressen und dem Eindringling treffsicher ins Gesicht schiessen. Gleichzeitig schlägt dem Eindringling eine Wolke ekelerregenden Aasgeruchs entgegen. Dieser entströmt einer dunkelbraunen Flüssigkeit, welche sowohl vom Weibchen als auch von den Jungen in der Bürzeldrüse erzeugt wird. Diese auf der Oberseite der Schwanzbasis befindliche Drüse ist auch bei anderen Vogelarten vorhanden, hat aber keine «Stinkfunktion», sondern erzeugt gewöhnlich ein helles, öliges, geruchloses Sekret, mit welchem das Gefieder eingefettet und wasserabstossend gemacht werden kann. Wenn bei den erregten Wiedehopfen der Saft der Bürzeldrüse tropfenweise auszufliessen beginnt, ist der Gestank für den Menschen nicht auszuhalten. Daher die Redewendung «Stinken wie ein Wiedehopf». Auch Katzen werden von diesem unangenehmen Duft abgeschreckt und gehen den Bruten des Wiedehopfs geflissentlich aus dem Weg. Vermutlich gilt dies auch für andere Fressfeinde, die sich vornehmlich von Frischfleisch ernähren und Aas verabscheuen.

Obschon der Wiedehopf von Natur aus relativ geringe Bestandsdichten aufweist und obschon er im westlichen Europa aufgrund der stark intensivierten, mechanisierten und «chemisierten» Landwirtschaft erhebliche Bestandseinbussen erlitten hat (er gilt in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg als ausgestorben und steht in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Tschechien auf den nationalen Roten Listen), wird er als Art nicht als in seinem Fortbestand gefährdet eingestuft. Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass sein Artverbreitungsgebiet riesig und seine Gesamtpopulation mächtig ist. Selbst in Europa wird der Brutbestand noch immer auf rund 900 000 Paare geschätzt, wobei die Zahl während der letzten Jahrzehnte ziemlich stabil geblieben ist. Der Bestand in Mazedonien wird auf 3000 bis 10000 Paare geschätzt und gilt ebenfalls als stabil.




Legenden

Der Wiedehopf (Upupa epops) ist ein mittelgrosses Mitglied der Ordnung der Rackenvögel (Coraciiformes). Die Gesamtlänge der erwachsenen Individuen liegt zwischen 26 und 32 Zentimetern. Davon entfallen 5 bis 6 Zentimeter auf den Schnabel und 8 bis 10 Zentimeter auf den Schwanz. Zwischen den beiden Geschlechtern bestehen äusserlich nur geringfügige Unterschiede: Die Weibchen sind durchschnittlich eine Spur kleiner und etwas matter gefärbt als die Männchen.

Der Wiedehopf ist als Brutvogel über weite Bereiche Europas, Asiens und Afrikas verbreitet. In den meisten Bereichen besiedelt er offene, gut besonnte, verhältnismässig trockene Landschaften mit eingestreuten Bäumen und spärlicher oder kurzer Bodenvegetation. Seine Hauptkost besteht aus Insekten und deren Larven sowie weiteren wirbellosen Kleintieren, die er auf dem Boden oder beim Stochern im lockeren Erdreich, unter der Laubstreu und zwischen Steinen findet. Hier hält er eine Erdpuppe im Schnabel.

Der Wiedehopf ist ein Höhlenbrüter. Als Bruthöhle dienen ihm sowohl natürliche Höhlungen beispielsweise in ausgefaulten Baumstämmen (Bild Seite 3, Spanien) als auch Hohlräume in Mauern und an Gebäuden (Bild links, Deutschland). Die Brutzeit dauert etwa zweieinhalb Wochen, die Nestlingszeit ungefähr vier Wochen. Nach dem Ausfliegen sind die jungen Wiedehopfe (unten) noch etwa eine Woche lang von der Zufütterung durch ihre Eltern abhängig.

Das Bebrüten des Geleges und das Warmhalten der Nestlinge obliegt bei den Wiedehopfen allein dem Weibchen. Es bleibt rund vier Wochen lang ununterbrochen in der Bruthöhle - und wird während dieser ganzen Zeit vom Männchen regelmässig mit Futter versorgt. Vorgängig, während der Balz, beweist das Männchen seiner angehenden Partnerin, dass er ein guter Jäger und verlässlicher Ernährer ist, indem er ihr diverse Leckerbissen schenkt (Bild, Ungarn).

Taucht plötzlich ein Greifvogel auf und ist die Flucht in ein Versteck nicht mehr möglich, so nimmt der Wiedehopf eine eigenartige Tarnstellung ein: Er legt sich mit gespreizten Flügeln und aufgefächertem Schwanz flach auf den Boden, biegt den Kopf weit zurück, streckt den Schnabel in die Höhe und verharrt regungslos. In dieser Haltung ist er als Vogel kaum mehr zu erkennen und wird darum von Fressfeinden meistens übersehen bzw. als seltsames, womöglich gefährliches Ding betrachtet, das man besser sein lässt.




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